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13.12. Spiel-Vorschau: Verletzte vor Rückkehr

Sowohl bei den Nashville Predators als auch bei den Boston Bruins kehren zuletzt vermisste Akteure zurück

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

In den vier spannenden Begegnungen stehen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in der NHL die möglichen Einsätze einiger zuletzt vermisster Akteure im Blickpunkt des Interesses. Die Ottawa Senators hoffen ihrerseits nach dem harten Roadtrip zuletzt auf eine Rückkehr des Spielglücks in heimischen Breiten.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Ottawa freut sich auf Rückkehr nach Hause

Beim heutigen Aufeinandertreffen der Ottawa Senators und der New York Rangers in der kanadischen Hauptstadt hoffen die 'Sens' auf den Heimvorteil. Der gerade mit einem 2:3 in Buffalo zu Ende gegangene Roadtrip verlief alles andere als wunschgemäß. Von den sieben Spielen in der Fremde konnte das Team lediglich eines gewinnen (1-5-1). Die letzten fünf Spiele gingen dabei allesamt verloren. Teamkapitän Erik Karlsson wünscht sich weiterhin eine Trendwende: "Wir spielen noch immer nicht so Eishockey, wie wir uns das vorstellen. Und wir müssen schnellstmöglich eine Lösung finden. Dazu müssen wir allerdings an unsere Leistungsgrenze gehen. Das haben wir zuletzt nicht immer getan."

Die nächste Chance dazu bietet sich unter den kritischen Augen der eigenen Fans. Auch beim Gegner aus New York lief es zuletzt nicht optimal, setzte es für die Blueshirts doch am Montag eine bittere 1:2-Pleite nach Shootout im Madison Square Garden gegen die Dallas Stars. Beide Teams haben sich selbst und ihren Fans am Mittwochabend also etwas zu beweisen.

Stars mit frischem Mut in Brooklyn

Die vergangene Woche war noch alles andere als optimal für die Dallas Stars. Nach drei Niederlagen in Duellen mit Teams aus der Western Conference startete die neue am Montag am Broadway hingegen optimal. Nach einer der stärksten Saisonleistungen bezwangen sie die Rangers mit 2:1 nach Shootout. "Da wollen wir jetzt unbedingt wieder dran anknüpfen", bestätigte Center Jason Spezza im Interview.

Doch ihr heutiger Gegner, die New York Islanders, wollen ihren jüngsten Erfolg vom Montag weiter veredeln. Das Team aus Brooklyn setzte sich auf heimischem Eis mit 3:1 gegen die Washington Capitals durch, nachdem sie zuvor noch drei Begegnungen in Serie verloren hatten. Nachdem ihr Roadtrip zuvor mit einer Bilanz von 1-2-1 nicht gerade ideal ausfiel, wollen die 'Isles' (17-10-3) ihre Statistik zu Hause im Barclay Center weiter aufpolieren.

Boston hofft endlich auf Rückkehr von Ryan Spooner

Nach dem zweiten absolvierten Trainingstag in Folge, hoffen die Boston Bruins für ihren Auftritt am Mittwoch bei den Detroit Red Wings auf einen Einsatz von Ryan Spooner, der schon seit Ende November von ihnen nicht mehr eingesetzt werden konnte. Der Stürmer quälte sich mit einer hartnäckigen Verletzung im unteren Körperbereich herum, scheint aber soweit wieder hergestellt.

Bruins-Trainer Bruce Cassidy äußerte sich nach dem Training am Dienstag jedenfalls optimistisch in Bezug auf eine Rückkehr des 25-Jährigen: "Er hat voll mittrainiert. Wir werden uns morgen kurzfristig entscheiden, ob er zum Einsatz kommt oder nicht. Ein Risiko werden wir nach einigen Rückschlägen zuletzt in Sachen seiner Gesundheit sicher nicht mehr eingehen."

Red Wings in Duellen gegen Boston besonders gefordert

In den nächsten elf Tagen bekommen es die Bruins gleich zwei Mal mit den Red Wings zu tun. Dem Treffen heute Abend in Detroit wird noch ein weiteres am 23. Dezember in Boston folgen. Für die Red Wings haben diese Begegnungen eine besondere Bedeutung, denn in der Tabelle ist das Original-Six-Franchise von der Ostküste, aktuell auf Rang drei in der Atlantic Division platziert und bei weiteren Niederlagen immer weiter entfernt. Boston hat derzeit bereits vier Zähler mehr auf dem Konto, aber erst drei Spiele weniger absolviert als die Wings. Da drohen diese bei weiteren Niederlagen in den direkten Duellen schon entscheidend an Boden zu verlieren. Das Unterfangen ist aus ihrer Sicht jedoch ambitioniert, haben die Bruins in ihren letzten zehn Begegnungen doch eine Bilanz von 8-2, die Red Wings hingegen einen gegenläufigen Trend von 1-5-4.

Nashville mit Verstärkung in Richtung Westen unterwegs

Vor ihrem Trip in Richtung West-Kanada dürfen die Nashville Predators auf nennenswerte Verstärkungen hoffen. Die Stürmer Ryan Johansen und Scott Hartnell, beide in den letzten Tagen noch Bestandteil der Verletztenliste, trainierten am Dienstag erstmals wieder größere Umfänge, bevor das Team in Richtung Vancouver zum Gastauftritt bei den Canucks aufbrach. Johansen agierte dabei zusammen mit Nick Bonino und Viktor Arvidsson, während Hartnell zusammen mit Colton Sissons und Austin Watson zum Einsatz kam.

Auch von Center Kyle Turris, der am Montag mit dem Training aussetzte, gibt es gute Nachrichten: Er war am Dienstag wieder voll im Einsatz. Johansen wurde in der Vorwoche als verletzt gemeldet, Hartnell fällt bereits seit mehreren Wochen aus. Die anstehende Rückkehr der Aktiven dürfte den zuletzt ohnehin gut auftretenden Predators, nach neun Siegen aus den vergangenen 13 Spielen, vermutlich weitere Energie verleihen.

Beim Gegner aus Vancouver sieht es derzeit auf der anderen Seite nicht ganz so gut aus. Das jüngste 1:5 gegen die Winnipeg Jets war bereits die dritte Ligapleite in Serie für die Kanadier. "Wir haben das, glaube ich, gar nicht schlecht gemacht zuletzt", meinte jedoch Stürmer Thomas Vanek. "Bei gleicher Mannschaftsstärke waren wir keinesfalls unterlegen. In Unterzahl haben wir dann Gegentore kassiert und mussten diesen über lange Zeit hinterherlaufen". Dieses sollte den Canucks möglichst nicht erneut unterlaufen, wenn sie gegen die derzeit formstarken Predators punkten wollen.

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