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13.1. Spiel-Vorschau: Ducks wollen aus der Krise

Anaheim steht nach zehn Pleiten in Serie vor der Hürde Winnipeg, Islanders wollen Derby-Pleite auswetzen

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

Am Sonntag stehen sechs spannende Duelle auf dem Spielplan. Einen Tag nach dem New Yorker-Stadtderby werden sowohl die New York Rangers als auch die New York Islanders erneut gefordert. Für die Anaheim Ducks gilt es die laufende Rekord-Niederlagenserie bei den heimstarken Winnipeg Jets zu stoppen und die Verabschiedung von Rick Nash vor dem Heimspiel der Columbus Blue Jackets gegen die Rangers wird mit Sicherheit große Emotionen wecken.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Carolina voller Selbstbewusstsein im EGOTW gegen Nashville

Mit breiter Brust gehen die Carolina Hurricanes (21-18-5) in ihr Heimspiel gegen die Nashville Predators (27-15-4). Sechs ihrer vergangenen sieben Spiele konnten die Hurricanes gewinnen. Nachdem ihre fünf Spiele umfassende Siegesserie in Tampa Bay gerissen war, zeigte das Team aus Raleigh am Freitag beim 4:3-Erfolg über die Buffalo Sabres die gewünschte Reaktion. Carolinas Trainer Rod Brind'Amour forderte den 'Zug am Laufen zu halten'. Das Jahr 2019 begann ganz im Sinne der Verantwortlichen (4-1-0). Selbst beim 1:3 gegen Tampa Bay gab es gute Ansätze bei den Hurricanes, sie verkauften sich ansprechend und verlangten dem punktbesten Team der Liga alles ab. Diesen positiven Trend gilt es zu bestätigen, wenn die Predators, die ihr letztes Spiel mit 3:4 nach Verlängerung gegen die Columbus Blue Jackets verloren haben, zum ersten und einzigen Mal in dieser Hauptrunde ihre Visitenkarte in Raleigh abgeben. "Das ist eine herausfordernde Zeit für uns", bestätigte Carolinas Stürmer Justin Williams. "Wir müssen voll konzentriert sein, wenn wir bestehen wollen."

 

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Zuschauer in Europa bekommen zur allerbesten Sendezeit die Gelegenheit das Geschehen in der PNC Arena zu verfolgen. Das NHL Europa-Spiel der Woche übertragen ab 18:30 MEZ in der Schweiz: Teleclub Sport, in Deutschland & Österreich: Sport1 US sowie NHL.tv.

Anaheim will die Trendwende gegen Winnipeg

Das sind nicht die Tage der Anaheim Ducks (19-18-8). Die jüngste Niederlage gegen die Pittsburgh Penguins, in deren Verlauf die Kalifornier eine 3:0-Führung verspielten und am Ende mit 4:7 unterlagen, war die zehnte Pleite der Ducks in Serie (0-7-3) - Franchise-Negativrekord!

"Das ist einfach schrecklich. Ein solches Spiel darfst Du einfach nicht mehr verlieren, wenn man mit 3:0 in Front lag", zeigte sich Kapitän Ryan Getzlaf nach der Pleite gegen die Penguins extrem verärgert. "Da hilft nur harte Arbeit. Die Aussage ist in unserer Situation immer die gleiche. Jetzt gilt es einfach nicht nachzulassen. Wir müssen die Trendwende erreichen", gab er sich kämpferisch im Hinblick auf die kommenden Aufgaben.

Dass es nicht einfach werden wird, ausgerechnet bei den heimstarken Winnipeg Jets (28-14-2), die 16 ihrer bislang 22 Heimspiele gewonnen haben, den ersten Sieg seit langem einzufahren, ist klar. 

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Columbus mit feierlichem Nash-Abschied vor Rangers-Spiel

Bevor das Spiel der Columbus Blue Jackets (26-15-3) gegen die New York Rangers (18-19-7) losgeht, wollen sich die Blue Jackets und ihre Fans in der Nationwide Arena feierlich von Rick Nash verabschieden, der am Freitag sein Karriereende verkündete. 

Nash hatte im Laufe seiner Karriere insgesamt neun Spielzeiten lang die Schlittschuhe für Columbus geschnürt und über fünf Jahre seiner Laufbahn bei den Rangers verbracht. Das Match beider Teams aus der Metropolitan Division bietet dementsprechend einen würdigen Rahmen für den Abschied des Routiniers.

Nash ist in der Geschichte der Blue Jackets der Spieler mit den meisten Einsätzen (674). In den Jahren 2002 bis 2012 markierte er 289 Tore und 258 Assists für Columbus. Im Anschluss an seine Zeit in Ohio war er bei den Rangers aktiv, für die er in 375 Spielen 145 Tore und insgesamt 252 Punkte erzielte. Gegen Ende der Saison 2017/18 wurde Nash an die Boston Bruins getradet.

Sportlich haben die Blue Jackets allen Grund optimistisch in das Spiel gegen die Rangers zu gehen, gelang es ihnen doch sieben ihrer letzten zehn Spiele zu gewinnen. Am Samstag setzte sich Columbus auswärts bei den Washington Capitals, mit 2:1 nach Verlängerung durch. Die Rangers konnten bei einem 2:1-Auswärtserfolg über die New York Islanders ebenfalls frisches Selbstvertrauen tanken, nachdem fünf Spiele davor allesamt verloren wurden. 

Vancouver vermutlich ohne Pettersson gegen Florida 

Die Vancouver Canucks (20-21-5) hoffen bei ihrem Heimspiel gegen die Florida Panthers (17-18-8) auf einen dringend erforderlichen doppelten Punktgewinn, um damit den Rückstand auf einen Wildcard-Platz nicht weiter anwachsen zu lassen. Dieser beträgt zwei Zähler auf die Minnesota Wild. Allerdings haben die Canucks schon zwei Spiele mehr absolviert als die Wild.

Elias Pettersson, der seit dem 3. Januar verletzungsbedingt kein Spiel mehr bestreiten konnte, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch gegen die Panthers fehlen, die mit einer 3:4-Pleite gegen die Calgary Flames im Gepäck nach Vancouver anreisen. Trainer Travis Green zeigte sich nach dem Training am Samstag, bei dem Pettersson wie auch der ebenfalls zuletzt verletzte Josh Leivo wieder teilnahmen, vorsichtig optimistisch im Hinblick auf eine bevorstehende Rückkehr des Schweden, der in 38 Saisonspielen 22 Tore und 20 Assists für die Westkanadier erzielte. "Es ist ein gutes Zeichen, dass er auf dem Eis ist. Für Sonntag kommt er noch nicht in Frage. Aber danach ist ein Einsatz denkbar. Es hängt dann alles davon ab wie er sich einfindet", gab sich der Coach zuversichtlich. Über einen Einsatz von Leivo soll kurzfristig vor dem Spiel gegen die Panthers entschieden werden.

 

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Lightning oder Islanders - Wer hat die kurze Pause besser genutzt?

Wenig Zeit zum Verschnaufen gab es sowohl für die Tampa Bay Lightning (35-8-2) als auch für die New York Islanders (24-15-4), die ihre Kräfte im Barclays Center von Brooklyn messen. Beide Teams waren bereits am Samstag im Einsatz. Während die Lightning sich mit 5:3 bei den Buffalo Sabres durchsetzten, damit ihre Ausbeute auf neun Siege aus ihren letzten zehn Spielen ausbauten, gab es für die Islanders auf heimischem Eis eine bittere 1:2-Niederlage gegen die New York Rangers. Noch immer liegt die Mannschaft von Trainer Barry Trotz nach sieben Siege aus den vergangenen zehn Spielen auf einem Playoffplatz. Es ist durchaus möglich, dass Thomas Greiss bei den Islanders im Tor stehen wird, nachdem gegen die Rangers Robin Lehner den Vorzug gegenüber dem Deutschen bekommen hat. 

Die weiteren Spiele vom Sonntag: 

Arizona @ Calgary 

Die Arizona Coyotes (20-21-3) werden an diesem Wochenende maximal gefordert. Einen Tag nach ihrem dritten Sieg in Serie, einem 3:2-Erfolg bei den Edmonton Oilers, fordern die Wüstenhunde die Calgary Flames (29-13-4) heraus. Mit sieben doppelten Punktgewinnen aus ihren letzten zehn Begegnungen und mit der Tabellenführung in der Pacific Division im Rücken haben die Flames ebenfalls allen Grund selbstbewusst aufzutreten.

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