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12.02. Spiel-Vorschau: Hoffen auf Draisaitl

Die Edmonton Oilers verlassen sich gegen Florida wieder auf ihre Spitzenspieler, Toronto und Tampa Bay treffen sich zum Offensiv-Gipfel

von Alexander Gammel / NHL.com/de Autor

Leon Draisaitl und Connor McDavid punkten ohne Ende, damit sollen nun auch die Florida Panthers gestoppt werden, die an ihre jüngsten Erfolge anknüpfen wollen. Mit den Lightning und den Maple Leafs treffen heute die beste und die zweitbeste Offensive der Liga aufeinander. Chicago Blackhawks Stürmer Patrick Kane will gegen die Arizona Coyotes seinen 500. Assist feiern.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Einsames Duo

Die Edmonton Oilers empfangen am Montag die Florida Panthers. Mit Connor McDavid und Leon Draisatil stellen sie das gefährlichste Angriffsduo des Monats Februar. McDavid führt die Liga mit sieben Toren und drei Assists seit Beginn des Monats an, Draisaitl liegt mit fünf Treffern und drei Assists nur knapp dahinter. Dennoch verloren sie vier der letzten fünf Spiele. Der Rest des Teams machte dabei nur fünf Tore. Die beiden Stars sind stark in Form, doch wenn die Oilers wieder erfolgreich werden wollen, dann muss der Rest der Mannschaft effektiver werden und wieder mehr Punkte liefern. Zwei Spieler können ein Spiel nicht alleine gewinnen, egal wie gut sie sind.

Video: EDM@SJS: Draisaitl schießt den freien Puck ein

Kräftemessen der Elite

Das Spitzenspiel des Tages findet in Ontario statt, wenn die Toronto Maple Leafs die Tampa Bay Lightning empfangen. Dabei messen sich nicht nur das beste und das drittbeste Team der Atlantic Division, sondern auch zwei der torgefährlichsten Teams der gesamten Liga. In der gesamten Saison erzielten die Lightning 198 Tore, mehr als jede andere Mannschaft, die Maple Leafs liegen mit 188 Treffern auf dem dritten Platz. In den letzten fünf Partien ließen die Maple Leafs die Torsirene 21 Mal erklingen, Tampas Angriff mit Nikita Kucherov, dem besten Scorer der Liga, durfte sogar 22 Mal jubeln. Falls sich die beiden Angriffsabteilungen auch am Montag so auf Augenhöhe begegnen, könnte auch ein Torhüter die Entscheidung bringen, wie Andrei Vasilevskiy es für die Lightning schon am Samstag getan hat, als er beim Sieg seines Teams 44 Saves zeigte.

Video: LAK@TBL: Vasilevskiy rettet hinter seinem Rücken

Meilenstein in Sicht

Patrick Kane ist eine der zentralen Figuren der Chicago Blackhawks und steht nun kurz vor seinem nächsten großen Meilenstein. Seine nächste Vorlage wird Nummer 500 seiner Karriere, eine Marke, die nur 15 aktive Spieler bisher knacken konnten. In seiner Karriere, die er ausnahmslos in den Farben der Blackhawks verbrachte, kommt er außerdem auf 306 Tore und somit 805 Punkte. Er ist auch in dieser Saison wieder der beste Torschütze, Vorbereiter und Scorer des Teams und ist mit seinen 21 Toren, 32 Assists und 53 Punkten einer der wenigen Akteure im Team, die bisher die Zahlen liefern, die man von ihnen erwartet.

 

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Ladehemmungen bei Blackhawks

Die Chicago Blackhawks stehen diese Saison ungewohnt schlecht da. Nach 55 Spielen befinden sich nur 56 Punkte auf ihrem Konto. Der Abstand auf eine Wild Card beträgt derzeit zehn Punkte. In den letzten zehn Partien gab es nur zwei Siege und sechs Punkte (2-6-2). Dabei ist gerade die Offensive ein Problem. In den letzten fünf Begegnungen, die sie allesamt verloren, trafen sie nur neun Mal ins Tor der Gegner. Bei den Arizona Coyotes haben sie nun unter Umständen eine Chance sich den Frust von der Seele zu schießen, schließlich stellt das Team mit 193 Gegentreffern die zweitschlechteste Defensive der Liga. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn die Coyotes lieferten in letzter Zeit starke Spiele, auch wenn die Siege bei ihnen weiterhin Mangelware blieben. Immerhin verloren sie in den letzten zehn Partien nur vier Mal in der regulären Spielzeit (3-4-3).

Video: CHI@MIN: Coyle macht 200. Punkt mit zweitem Tor

Punkte sammeln in der Fremde

Die Florida Panthers spielten bisher wahrlich nicht ihre beste Saison. Nur 52 Zähler landeten in 52 Partien auf ihrem Konto (23-23-6). Im Moment keimt aber wieder etwas Hoffnung auf, sich vielleicht doch noch in die Playoffs kämpfen zu können. Das letzte Spiel ging gegen die Los Angeles Kings zwar 1:3 verloren, doch davor gab es vier Siege in Folge. Der Abstand auf die Playoff-Plätze beträgt nur neun Punkte, was in den restlichen 30 Spielen definitiv noch aufzuholen ist, besonders wenn sie die jüngste Niederlage gegen die Kings nun gut wegstecken. Allerdings geht es jetzt für fünf Spiele nach Kanada und die Auswärtsstatistik der Panthers lässt noch reichlich Raum für Verbesserungen (10-14-3).

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