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11.12. Spiel-Vorschau: Central im Fokus

Sechs von sieben Teams dieser Division kämpfen um Punkte; Kings und Red Wings erneut im Einsatz

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

In der Central Division geht es am Dienstag rund. Die Dallas Stars sind die einzige Mannschaft aus der Gruppe, die nicht aktiv ist. Insgesamt kommt es zu zehn Partien. Die Los Angeles Kings (bei den Buffalo Sabres) und die Detroit Red Wings (bei den Washington Capitals) müssen nach ihrem direkten Duell am Montag (3:1 für Detroit) ohne Pause erneut ran.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Führungstrio der Central Division gefragt

Das Führungstrio der Central Division ist im Einsatz, kämpft jeweils vor heimischer Kulisse um weitere Punkte und möchte den Vorsprung auf die Wildcard-Plätze vergrößern. Der Tabellenerste Nashville Predators (39 Punkte; 19-10-1) erwartet die Ottawa Senators (13-14-4) in der Bridgestone Arena, die zweitplatzierten Colorado Avalanche (39 Punkte; 17-8-5) empfangen die Edmonton Oilers (16-12-2) im Pepsi Center und der Dritte im Bunde, die Winnipeg Jets (38 Punkte; 18-9-2) sind Gastgeber der Chicago Blackhawks (9-17-5) im MTS Bell Centre.

Video: BUF@NSH: Fiala hämmert den Puck im 2. Drittel rein

Auf dem Papier die schwerste Aufgabe haben die Avalanche gegen die Oilers, die mit der Empfehlung von drei Siegen in Folge antreten. Ottawa ist mit nur drei Auswärtssiegen eines der schwächsten Teams in der NHL. Auch Chicago, die nur vier Mal in der Fremde doppelt punktete und zusätzlich sieben Niederlagen in Serie einstecken musste, verbreitet nicht Angst und Schrecken.

Rantanen weiter auf Punktejagd

Colorado Avalanche Stürmer Mikko Rantanen führt mit 48 Punkten (12 Tore, 36 Assists) nach 30 Spielen die NHL-Scorerwertung immer noch überraschend an. Es fehlen ihm noch zwei Zähler, um als erster Spieler in der Saison 2018/19 die 50-Punkte-Marke zu knacken. Er könnte nach Peter Stastny (31 Spiele in 1981/82, 29 in 1982/83, 31 in 1983/84 und 30 in 1987/88), Marian Stastny (27 in 1982/83), Michel Goulet (30 in 1987/88) und Peter Forsberg (29 in 1995/96) der fünfte Spieler in der Geschichte der Quebec Nordiques/Avalanche-Franchise werden, der hierzu maximal 31 Spiele benötigte.

Video: COL@DET: MacKinnon nutzt schnelles Passspiel im PP

Der Finne hält zusammen mit dem Führenden der Torjägerliste Alex Ovechkin von den Washington Capitals (22 Tore) die längste derzeit aktive Punkteserie mit elf Spielen. Punktet er auch im Heimspiel gegen Edmonton, dann würde der 22-jährigen Rechtsaußen eine neue persönliche Bestleistung aufstellen und er würde zum 15. Spieler der Franchise-Geschichte, der zweite in den letzten zehn Jahren, der eine solche Serie hinlegen konnte. Teamkollege Nathan MacKinnon kam in der Saison 2013/14 auf 13 und in 2017/18 auf 14 Spiele.  

Duell der Fünftplatzierten mit unterschiedlichen Voraussetzungen

Mit den Montreal Canadiens (15-10-5) und den Minnesota Wild (15-12-2) treffen im Xcel Energy Center von St. Paul die Fünftplatzierten der Atlantic Division und Central Division aufeinander, jedoch unterscheiden sich die Voraussetzungen. Beide wollen wichtige Punkte für dem Kampf um die Plätze für die Stanley Cup Playoffs sammeln, doch die Canadiens befinden sich nach drei Siegen hintereinander mit drei Punkten Vorsprung bereits auf dem zweiten Wildcard-Platz in der Eastern Conference, während die Wild nach zwei Niederlagen einen Rückstand von drei Punkten auf eine Wildcard in der Western Conference aufholen müssen.

Kings und Red Wings Back-to-back im Einsatz

Nach ihrem direkten Duell am Montag, das die Detroit Red Wings (14-13-4) zu Hause in der Little Caesars Arena gegen die Los Angeles Kings (11-19-1) mit 3:1 für sich entschieden, begaben sich beide Mannschaften auf eine Reise. Die Kings flogen weiter nach Buffalo, wo sie auf die Buffalo Sabres (17-9-4) treffen werden und dort den nächsten Anlauf unternehmen, in die Spur zu kommen. Allerdings gelang ihnen in Detroit trotz 43 Torschüssen und 82 Schussversuchen erneut nur ein Treffer. Zum zwölften Mal in den letzten 17 Auftritten erzielten sie weniger als drei Tore.

Video: LAK@DET: Larkin zu schönem Treffer im Gegenzug

"Wir müssen aus unseren Chancen endlich besser Kapital schlagen", forderte Trainer Willie Desjardins im Anschluss.

Die Detroit Red Wings haben nicht nur das Match vom Vortag in den Beinen, sondern mit den Washington Capitals (17-9-3) in deren Capital One Arena ein richtiges Schwergewicht vor der Brust. Capitals-Stürmer Ovechkin wird weiter punkten wollen. Ihm fehlen noch zwei Spiele mit mindestens einem Punkt, um seine persönliche Rekord-Serie, aufgestellt vom 1. Januar bis 1. Februar 2007 (8 Tore und 12 Assists in 13 Spielen in Folge), einzustellen (derzeit 10 Tore und 6 Assists in 11 Spielen). Der Franchise-Rekord von Mike Gartner aus den Jahren 1981 und 1984 liegt bei 17 Partien.

Bruins dominierten zuletzt die Coyotes

Die Boston Bruins empfangen die Arizona Coyotes im TD Garden und haben seit ihrem Aufeinandertreffen am 10. Oktober 2010 (3:0-Sieg in Prag, Tschechien) 13 Duelle gegen sie hintereinander gewonnen. Nur einmal konnten die Coyotes zumindest einen Punkt ergattern (0-12-1). Bruins' Franchise-Rekord für die längste Siegesserie gegen einen Kontrahenten liegt bei 17 Spielen. Vom 12. Oktober 1992 bis 9. November 1995 kassierten sie keine Niederlage gegen die Ottawa Senators. Damals gab es allerdings noch keine Spielentscheidung durch Shootout, wodurch das Unterfangen eine solche Serie erneut hinzulegen erschwert wird.

 

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Die weiteren Spiele am Dienstag:

Toronto @ Carolina

Die Toronto Maple Leafs (20-9-1) wollen ihre letzte Niederlage, ein 3:6 gegen die Bruins, vergessen machen und durch einen Sieg bei den Carolina Hurricanes (13-11-4) den Anschluss an die Tampa Bay Lightning als Führenden der Atlantic Division halten. Carolina verfügt mit 71 Toren über die zweitschwächste Offensive, allerdings mit 77 Gegentoren auch über die drittbeste Defensive der Liga.

Vancouver @ Columbus

Elias Pettersson (7 Punkte) und Brock Boeser (Hattrick) sorgten durch ihre tatkräftige Unterstützung bei den Vancouver Canucks (13-16-3) wieder für bessere Minen. Nach einer verheerenden Bilanz aus den 13 Spielen zuvor (1-10-2) gab es mit den Erfolgserlebnissen gegen die Nashville Predators (5:3) und St. Louis Blues (6:1) Grund zum Feiern. Die Columbus Blue Jackets (16-11-2) werden in der Nationwide Arena vor den eigenen Fans dagegenhalten.

Florida @ St. Louis

Die St. Louis Blues (10-14-4) kamen gegen Vancouver schwer unter die Räder und haben insgesamt enttäuschend nur 24 Punkte eingefahren. Auch ihr kommender Gegner, die Florida Panthers (11-11-6), befinden sich nach 28 Spielen mit 28 Punkten nur auf dem drittletzten Platz ihrer Conference und hinken den Ansprüchen, sprich der Qualifikation für die Playoffs, hinterher.

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