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05.12. Spiel-Vorschau: Dreikampf um die Spitze

Während in der Central Division drei Teams um die Tabellenspitze kämpfen, geht es drei anderen um die längste Siegesserie

von Alexander Gammel / NHL.com/de Autor

Drei Teams kämpfen darum ihre Serie von fünf Siegen möglichst zu verlängern. Im Dreikampf aus der Ferne ringen die Nashville Predators, Winnipeg Jets und St. Louis Blues um die Spitze der Central Division. William Karlsson will die Vegas Golden Knights weiterhin zum Erfolg schießen und Cam Ward hofft auf einen großen Meilenstein.

Fünf Aspekte auf die es zu achten gilt:

Kann Price die Serie fortsetzen?

Torwart Carey Price und seine Montreal Canadiens können in den letzten fünf Begegnungen auf fünf Siege zurückblicken und sind damit eines von drei Teams in der Liga, mit solch einer Serie. Nach einem nur mäßigen Saisonstart und einer Verletzungspause von Price, arbeiteten sie sich damit nun wieder bis auf den dritten Platz der Atlantic Division nach vorne, wobei Price in fünf Spielen nur sechs Tore kassierte und ganze 150 Schüsse stoppte. Nun steht allerdings eine Mammutaufgabe bevor. Denn die St. Louis Blues sind nicht nur eines der besten Teams der Liga, sie brauchen die Punkte auch selber sehr dringend um mit der extrem starken Konkurrenz an der Spitze der Central Division auch weiterhin mitzuhalten.

Video: OTT@MTL: Price wehrt Karlssons harten Schuss ab

Dreikampf um die Central Division

Das Duell der Blues führt uns auch gleich zum nächsten spannenden Thema der Liga. Alle drei Teams, die um Platz eins der Central Division kämpfen, werden heute antreten. Während die Jets mit den Red Wings zumindest auf dem Papier einen auf dem Papier vergleichsweise leichten Gegner vor sich haben, ergeht es den Nashville Predators ähnlich wie den Blues. Auch sie müssen gegen ein Team antreten, welches aktuell schon seit fünf Spielen ungeschlagen ist. Nicht nur das, die Dallas Stars, bei denen die Predators zu Gast sein werden, sind ebenfalls in der Central Division beheimatet und ihnen fehlen derzeit nur zwei Punkte, um an die Spitzengruppe heranzukommen. Die Jets stehen derzeit mit 38 Punkten auf Platz Eins, es folgen die Predators mit 37, die Blues mit 36 und die Stars mit 33. Somit haben drei Mannschaften die Chance, nach diesem Spieltag an der Spitze der Division zu stehen.

Video: BOS@NSH: Fiala lässt Khudobin aussteigen

War die hohe Niederlage ein Weckruf für Detroit?

An Niederlagen dürften die Detroit Red Wings mittlerweile fast schon gewöhnt sein, den letzten Sieg gab es für sie am 17. November, seitdem mussten sie sieben Niederlagen hinnehmen. Das letzte Spiel war dennoch ein besonderer Schlag in den Nacken für das Franchise, denn es setzte eine 1:10-Klatsche gegen die Montreal Canadiens. Unter Umständen können die Red Wings ein solches Erlebnis jedoch als Weckruf für sich selber positiv nutzen. Die letzten drei Teams, welche in der NHL eine Niederlage mit gleich 10 Gegentoren hinnehmen mussten, die Colorado Avalanche, die Pittsburgh Penguins und eben auch jene Canadiens, gewannen alle ihr nächstes Spiel. Die Canadiens und die Penguins starteten danach sogar eigene Siegesserien. Leicht wird es allerdings nicht, denn die Red Wings treten gegen die Winnipeg Jets an, die in den letzten vier Spielen sieben von acht möglichen Punkten ergatterten und dabei ganze 21 Mal in das Tor der Gegner trafen.

Video: DET@MTL: Canadiens treffen gegen Red Wings 10 Mal

Der Mann der Stunde

William Karlsson, Stürmer der Vegas Golden Knights, ist derzeit einer der produktivsten Angreifer der Liga und zugleich eine der großen Überraschungen der bisherigen Saison. Vor dieser Spielzeit erzielte er in 183 Spielen 18 Tore und sammelte insgesamt 50 Punkte. Nun steht er bereits bei 14 Treffern und 25 Punkten in nur 26 Partien. In den letzten neun Spielen blieb er nur einmal ohne Punkt, in den letzten drei Spielen kam er auf je einen Punkt. Zuvor hatte er fünf Spiele in Folge je zwei Punkte angesammelt. Diese Serie will er nun auch gegen die Anaheim Ducks möglichst fortsetzen, welche in den letzten Wochen auch häufig dankbare Gegner waren.

Video: VGK@ANA: Karlsson schmettert Smiths Vorlage rein

Möglicher Meilenstein für Ward

Im Spiel der der Carolina Hurricanes gegen die Vancouver Canucks könnte Hurricanes Torwart Cam Ward seinen 300. Sieg in der NHL einfahren, eine Marke, die vor ihm bisher nur 31 andere Torhüter erreicht haben. In der ewigen Rangliste dürfte Ward diese Saison ohnehin mit hoher Wahrscheinlichkeit noch einen gewaltigen Sprung machen, denn um von dem aktuell 32. Platz auf Nummer 27 zu klettern, braucht er nur noch sechs weitere Siege, und diejenigen Torhüter, die diesbezüglich aktuell vor ihm liegen, haben ihre NHL-Karriere allesamt bereits beendet.

Die weiteren Spiele vom Mittwoch:

Minnesota @ Los Angeles

Nino Niederreiters Minesota Wild haben eine schwere Aufgabe vor sich. Sie sind bei den Los Angeles Kings zu Gast, neben den Canadiens und den Stars das dritte Team, welches derzeit mit fünf Siegen in Folge auf die längste aktive Siegesserie der Liga blicken kann.

New Jersey @ Columbus

Die Devils mussten sich von einem bitteren Abend erholen. Sie verloren am Samstag 0:5 gegen die Arizona Coyotes, welche mit 104 Gegentreffern bisher die Schießbude der Liga waren. Nun treten sie auch noch gegen die Columbus Blue Jacketts an, die die Metropolitan Division anführen, könnten sich mit einem Sieg ihrerseits aber wieder vor Columbus setzen.

New York Rangers @ Pittsburgh

Die New York Rangers treten ebenfalls zum internen Duell in der Metropolitan Division gegen die Pittsburgh Penguins an. Die Rangers haben sich nach schwachem Start wieder gefangen, doch Pittsburgh ist seinerseits inzwischen auch schon seit vier Partien ungeschlagen und zudem besonders heimstark.

New York Islanders @ Tampa Bay

Die New York Islanders treten zwar gegen keinen direkten Konkurrenten aus der Division an, bleiben aber an der Ostküste. Sie sind bei den Tampa Bay Lightning zu Gast, womit zwei der drei offensivstärksten Teams der Liga aufeinandertreffen (Islanders: 99 Tore, Lightning: 95 Tore).

Buffalo @ Colorado

Die Colorado Avalanche empfangen die Buffalo Sabres, das Schlusslicht der Eastern Conference. Mit einem Sieg könnten sich Sven Andrighetto und die Avalanche auch wieder bis auf zwei Punkte an einen Wild Card-Platz heranarbeiten.

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