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28.3. Spiel-Übersicht: Flyers halten Spannung hoch

Leafs und Caps müssen Playoff-Quali aufschieben - Rückschläge für Cats und Avs

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Autor

Am Mittwochabend (Ortszeit) schien die Qualifikation für die Stanley Cup Playoffs für zwei Teams nahezu perfekt, dann aber änderte der 2:1-Sieg der Philadelphia Flyers bei der Colorado Avalanche alles: Den Toronto Maple Leafs reichte ein 4:3-Erfolg über die Flordia Panthers nicht ganz für das große Ziel. Genauso erging es den Washington Capitals, die mit 3:2 in der Verlängerung gegen die New York Rangers gewannen. Zum Favoritenschreck schwangen sich erneut die Arizona Coyotes auf, die beim 3:2 bei den Vegas Golden Knights die Punkte entführten.

Und das geschah alles in der vergangenen Nacht in der NHL:

Toronto kurz vor Playoffs - Rückschlag für Florida

Die Toronto Maple Leafs sind der Playoff-Qualifikation durch einen 4:3-Sieg über die Florida Panthers deutlich näher gekommen. Im Air Canada Centre erwischten die zuletzt so heimstarken Leafs (14-1-0 in den letzten 15 Spielen auf eigenem Eis) direkt einen guten Start und gingen durch Mitchell Marner (4.), Auston Matthews (10.) und Patrick Marleau (14.) mit 3:0 in Führung. Dabei bauten Marner (zehn Spiele, 14 Scorerpunkte) und Matthews (fünf Spiele, fünf Punkte) ihre Punkteserien aus. Ein Doppelpack von Jonathan Huberdeau (18., 36.) brachte Florida wieder ganz nahe heran. Erst im dritten Drittel sorgte Torontos James van Riemsdyk mit seinem 200. NHL-Tor wieder für ein größeres Polster (52.). Der erneute Anschluss durch Evgenii Dadonov (59.) kam für die Panthers dann zu spät. Mit nun 99 Zählern haben die Maple Leafs die Playoffs beinahe erreicht. Für die Cats (85 Punkte) war es dagegen ein Rückschlag im Rennen um einen Wildcard-Spot in der Eastern Conference.

Video: FLA@TOR: Matthews bezwingt Luongo zum 30. Saisontor

Washington baut Führung in Metropolitan Division aus
Auch die Washington Capitals haben durch einen 3:2-Sieg n.V. gegen die New York Rangers einen großen Schritt Richtung Playoffs gemacht und die Führung in der Metropolitan Division ausgebaut. In der Capital One Arena waren für die Hauptstädter aber Comeback-Qualitäten gefragt: Zweimal gingen die Broadway Blueshirts durch Kevin Hayes (13., Powerplay) und Ryan Spooner (51.) in Führung - zweimal kamen die Caps dank Andre Burakovsky (20.) und Lars Eller (59.) zurück. Das gab Washington das nötige Momentum für die Overtime, wo Evgeny Kuznetsov nach nur 38 Sekunden den Siegtreffer besorgte (61.). Bei den Capitals stand Braden Holtby zwischen den Pfosten und zeigte bei seinem erst dritten Start seit dem 8. März eine gute Vorstellung (35 Saves, 94,6 Prozent Fangquote). Zuletzt hatte Holtby, der an einer Verletzung laborierte, der Deutsche Philipp Grubauer mit acht Starts in diesem Zeitraum ein wenig den Rang abgelaufen - der Rosenheimer fehlte allerdings wegen einer Unterkörper-Verletzung.

Video: NYR@WSH: Kuznetsov gewinnt es mit Einzelleistung

Der Favoritenschreck schlägt wieder zu
Die bereits qualifizierten Vegas Golden Knights mussten sich in der T-Mobile Arena den Arizona Coyotes mit 2:3 geschlagen geben. Nicht zum ersten Mal schwangen sich die Wüstenhunde als Spielverderber für vermeintliche Favoriten auf. Yotes-Verteidiger Kevin Connauton erzielte das erste und letzte Tor der Parte (7., 36.), dazwischen trafen Erik Haula (12.) und Alex Tuch (35.) jeweils im Powerplay für Vegas sowie Richard Panik (18.) für Arizona. Die Coyotes konnten vier ihrer letzten sechs Spiele gewinnen (4-2-0) und sind 9-5-1 in ihren letzten 15 Spielen. Rookie Clayton Keller baute seine Punktserie mit einem Assist auf zehn Spiele aus.

Flyers ärgern Avalanche und die Konkurrenz
Die Philadelphia Flyers haben durch einen 2:1-Auswärtssieg bei der Colorado Avalanche gleich mehrfach das Zünglein an der Waage gespielt: Zum einen wurde dadurch die Playoff-Qualifikation von Toronto und Washington aufgeschoben, zum anderen katapultierte sich Philadelphia selbst zurück auf Rang drei in der Metropolitan Division. Für die Flyers-Tore sorgten Claude Giroux (11.) und Ivan Provorov (19.) bereits im ersten Durchgang. Im zweiten Abschnitt gelang den Avs der Anschluss dank Matt Nieto (26.), mehr Schaden konnte die Lawine aber nicht anrichten, weil sowohl Philadelphias Starter Michal Neuvirth (10 Saves, 90,9 Prozent Fangquote) als auch Backup Petr Mrazek (17, 100 Prozent), der wegen einer noch unbekannten Verletzung einspringen musste, solide hielten. Für Colorado war es indes ein herber Rückschlag im Kopf-an-Kopf-Rennen um die Wildcard-Plätze in der Western Conference. Der Rückstand beträgt derzeit einen Zähler.

Video: PHI@COL: Giroux zieht direkt an Hammond vorbei ab

Aufgeschnappt:

"Die Zeit vergeht so schnell, es fühlt sich so an als wäre ich erst gestern gedraftet worden. So etwas zu erreichen ist ziemlich cool. Hoffentlich habe ich noch ein paar Tore mehr in mir." - James van Riemsdyk, Stürmer Toronto Maple Leafs, über sein 200. NHL-Tor

"Es ist enttäuschend und eine bittere Pille zu Schlucken. Wir müssen nun jedes Spiel bis zum Ende gewinnen und uns schon wieder auf morgen konzentrieren, denn wir haben Back-to-Back-Spiele." - Jonathan Huberdeau, Stürmer Florida Panthers, über den Rückschlag im Playoff-Rennen

"Wenn das ein Indikator dafür war, in welche Richtung Holtbys Leistung geht, wohlwissend wie Grubauers gespielt hat, dann sind wir in einer guten Verfassung mit zwei Torhütern, die wichtige Minuten für uns gespielt haben. Wir haben noch ein paar Spiele übrig und werden sehen, wo wir stehen." - Barry Trotz, Trainer Washington Capitals, über die Torwart-Frage bei den Caps

Die Three Stars des Abends:

1st Star: Ivan Provorov, Philadelphia Flyers (ein Tor, ein Assist) 
2nd Star: Kevin Connauton, Arizona Coyotes (zwei Tore)
3rd Star: Evgeny Kuznetsov, Washington Capitals (ein Tor, ein Assist)

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