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27.2. Spiel-Übersicht: Rekord für Tampa

Lightning feiern zehnten Sieg in Serie - Calgary gewinnt zum siebten Mal in Folge

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de

Die Tampa Bay Lightning feierten mit einem 4:3 n.V. bei den New York Rangers den zehnten Sieg in Serie und stellten damit einen neuen Franchise-Rekord auf. Einen Lauf haben auch die Calgary Flames, die mit einem 2:1-Erfolg bei den New Jersey Devils zum siebten Mal in Folge gewannen. Bei den Toronto Maple Leafs lief derweil die Offensive heiß und fegte die Edmonton Oilers mit 6:2 vom Eis. Der Spieltag in der Zusammenfassung.

Und das geschah alles in der vergangenen Nacht:

Toronto dreht im zweiten Drittel auf

Das kanadische Duell zwischen den Toronto Maple Leafs und den Edmonton Oilers ging mit 6:2 an Toronto. Edmonton ging in der Scotiabank Arena durch ein Powerplay-Tor des Deutschen Leon Draisaitl (39. Saison-Treffer) in Führung. Dann antworteten die Maple Leafs mit sechs Toren in einer Reihe: Patrick Marleau (19.), Mitchell Marner (22.), Andreas Johnsson (23., 29., im Powerplay), William Nylander (25., PP) und John Tavares (41., PP) trafen für Toronto. Ryan Nugent-Hopkins betrieb am Ende noch ein wenig Ergebniskosmetik für die Oilers (57.).

Leafs-Goalie Frederik Andersen glänzte mit 34 Saves und 94,4 Prozent Fangquote. Sein Gegenüber Mikko Koskinen (zwölf Saves, 75,0 Prozent Fangquote) wurde nach vier Gegentreffern bei 16 Schüssen durch Anthony Stolarz (18 Saves, 90 Prozent) ersetzt, der nach dem Trade von den Philadelphia Flyers sein Oilers-Debüt gab. Kapitän Connor McDavid (ein Assist) gab sein Comeback nach zwei Spielen Sperre.

Video: EDM@TOR: Johnsson netzt Kapanens Vorlage ein

Calgary fährt siebten Sieg in Serie ein

Die Calgary Flames sind nicht zu stoppen: Im Prudential Center feierten die Kanadier einen 2:1-Auswärtssieg bei den New Jersey Devils und gewannen damit das siebte Spiel in Serie. Alle Treffer der Partie fielen im Mitteldrittel: Elias Lindholm (22., im Powerplay) und Mark Giordano (34.) trafen für Calgary - Kevin Rooney verkürzte für New Jersey (37., in Unterzahl).

Die beiden Schweizer Nico Hischier (20:50 Minuten Eiszeit) und Mirco Müller (13:49 Minuten) blieben ohne Scorerpunkt für die Devils. Für Müller war die Partie verletzungsbedingt schon im dritten Drittel beendet, nachdem er mit dem Kopf voran in die Bande krachte und auf einer Trage abtransportiert werden musste.

Die Torhüter Mackenzie Blackwood (33 Saves, 94,3 Prozent Fangquote) und David Rittich (19 Saves, 95 Prozent) zeigten jeweils ansprechende Leistungen.

Video: CGY@NJD: Giordano läuft rein und trifft per Rückhand

Der Lightning schlägt auch im MSG ein

Im Madison Square Garden gab es für die New York Rangers immerhin einen Punkt gegen die Tampa Bay Lightning zu holen. Die Bolts setzten sich mit 4:3 n.V. durch und fuhren damit den zehnten Sieg in Serie ein. Tyler Johnson (8.) und J.T. Miller (15., im Powerplay) brachten Tampa in Führung. Mika Zibanejad besorgte den Anschluss für die Rangers (21.), ehe Dan Girardi den alten Abstand wiederherstellte (23.). Jimmy Vesey (24.) und Boo Nieves (35.) glichen noch im zweiten Drittel für New York aus. In der Overtime war es dann Verteidiger Victor Hedman, der den Siegtreffer für die Lightning erzielte (64.).

Zehn Siege in Serie bedeuten einen neuen Franchise-Rekord für die Bolts, die in jedem ihrer letzten 14 Spiele Punkte mitnahmen und die Liga weiter souverän mit 102 Punkten anführen (49-11-4).

Mit gleich drei Assists schraubte NHL-Top-Scorer Nikita Kucherov sein Konto auf 104 Scorerpunkte und ist damit der zweitbeste Scorer der Vereinsgeschichte hinter Vincent Lecavalier, dem 2006/07 gar 108 Saison-Punkte gelangen. Brayden Point gab seinen 100. NHL-Assist. Goalie Andrei Vasilevskiy stoppte 33 Schüsse (91,7 Prozent Fangquote). Für die Blueshirts zeigte Alexandar Georgiev 26 Saves (86,7 Prozent).

Video: TBL@NYR: Hedman schießt das Siegtor in der Overtime

Avalanche gewinnen im Shootout

Spannung bis zum Schluss bot der Vergleich zwischen den Colorado Avalanche und den Vancouver Canucks im Pepsi Center, den die Avs mit 3:2 n.P. für sich entschieden. In der regulären Spielzeit gingen die Hausherren aus Denver gleich zweimal in Person von Nathan MacKinnon (9.) und Mikko Rantanen (19., im Powerplay) in Führung, doch Vancouver glich erst durch Antoine Roussel (10.) und später dank Josh Leivo (57.) aus. Im Shootout waren die Canucks dem Sieg dank des Treffers von Brock Boeser ganz nahe, doch Mikko Rantanen verwandelte als letzter Schütze und ließ den Spannungsbogen noch einmal nach oben schnellen. Als insgesamt zwölfter Spieler entschied dann Carl Soderberg das Spiel zu Gunsten von Colorado.

Für die Avalanche stand Semyon Varlamov (30 Saves, 93,8 Prozent Fangquote) im Tor, sein Gegenüber Jacob Markstrom machte 43 Saves (95,6 Prozent). Der Schweizer Avs-Stürmer Sven Andrighetto gab einen Assist bei nur 9:34 Minuten Eiszeit.

Video: VAN@COL: MacKinnon per Onetimer gegen Markstrom

Zwei Unterzahl-Tore - am Ende jubelt Chicago

Im Honda Center mussten sich die Anaheim Ducks den Chicago Blackhawks mit 3:4 geschlagen geben. Nach einem torlosen ersten Abschnitt wurde es im zweiten Durchgang wild: Alex DeBrincat brachte die Blackhawks im Powerplay in Führung (21.), dann fielen zwei Unterzahl-Treffer, erst durch Anaheims Devin Shore (25.), dann durch Chiacgos Artem Anisimov (37.). Daraufhin drehten die Ducks dank Carter Rowney (39.) und Troy Terry (46.) das Spiel, doch auch die Gäste aus Windy City schlugen noch einmal zurück: DeBrincat (56.) und Patrick Kane (60.) markierten den Endstand.

Anaheims Torwart Ryan Miller stoppte 31 Schüsse (88,6 Prozent Fangquote), Chicagos Keeper Corey Crawford verbuchte 29 Saves (90,6 Prozent). Für die Blackhawks kam der Deutsche Dominik Kahun auf 17:54 Minuten Eiszeit, blieb aber ohne Scorerpunkt. Landsmann Korbinian Holzer verteidigte für die Ducks und brachte es auf 14:52 Minuten Eiszeit.

Video: CHI@ANA: Kane schießt sein 40. 16 Sekunden vor Ende

Aufgeschnappt:

"Wir hatten ein wirklich gutes erstes Drittel, machen dann aber zu viele kleine Fehler gegen eine Mannschaft, die das voll ausgenutzt hat." - Leon Draisaitl, Stürmer Edmonton Oilers.

"Er kann sich voll bewegen, ist bei Bewusstsein und wird jetzt im Krankenhaus weiter untersucht. Gottseidank geht es ihm gut. Er ist bei vollem Bewusstsein und kann Arme und Beine komplett bewegen, es gibt keine Probleme. Auch mental ging es ihm gut, er konnte sich vor dem Transport ins Krankenhaus noch aufsetzen und hat alles mitbekommen, was passiert ist" - John Hynes, Trainer New Jersey Devils über den verletzten Mirco Müller.

"Für andere Teams ist es schwer, uns einzuholen, wenn wir auch solche Spiele gewinnen. Mir ist wichtiger, wie wir sie gewinnen: Die meisten Siege haben wir uns in diesem Jahr verdient. Ich sage nicht, dass wir es heute nicht verdient hätten, aber wir haben es uns selbst schwer gemacht" - Jon Cooper, Trainer Tampa Bay Lighting.

Die "Three Stars" des Abends:

1st Star: Nikita Kucherov, Tampa Bay Lightning (drei Assists)
2nd Star: Andreas Johnsson, Toronto Maple Leafs (zwei Tore)
3rd Star: Mitchell Marner, Toronto Maple Leafs (ein Tor, zwei Assists)

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