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25.2. Spiel-Übersicht: Richtig knapp ging es zu

Draisaitl punktet in Anaheim, missglücktes Debüt für Nash bei den Bruins und Wild bauen Siegesserie aus

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Knapp ging es zu. Drei der sechs Sonntags-Begegnungen wurden erst nach der regulären Spielzeit entschieden. Leon Draisaitl baute seine Punkteserie für die Edmonton Oilers auf drei Spiele aus, die New York Rangers verloren erneut und die Boston Bruins unterlagen mit Neuzugang Rick Nash in ihren Reihen bei den Buffalo Sabres.

Und das geschah alles in der vergangenen Nacht:

Oilers geben Ducks das Nachsehen

Leon Draisaitl und Connor McDavid beendeten mit ihren Treffern im Penaltyschießen einen wilden Schlagabtausch zwischen den Edmonton Oilers und den Anaheim Ducks im Honda Center von Anaheim. 6:5 lautete der Endstand zu Gunsten der Westkanadier, die sich über ihren dritten Zweier in Folge freuen durften.

Draisaitl hatte mit seinem 20. Saisontor bereits nach 13 Sekunden den Torreigen eröffnet, den auf Seiten der Gäste Anton Slepyshev mit dem 2:1, Ryan Strome mit dem 3:2 und 4:2 sowie Iiro Pakarinen zum 5:3 fortsetzten. McDavid war an drei Treffern mit einem Assist beteiligt.

Die Ducks ließen sich von den Rückständen nicht beeindrucken und kamen immer wieder zurück. Rickard Rakell komplettierte mit einem Doppelschlag in der Schlussminute seinen ersten NHL-Hattrick - er hatte bereits zum 1:1 getroffen. Die weiteren Torschützen der Kalifornier waren Adam Henrique bei Überzahl zum 2:2 in der 22. und Ryan Getzlaf (1 Tor, 3 Assists) zum 3:4 als noch sechs Minuten in der regulären Spielzeit auf der Uhr standen.

Corey Perry erzielte drei Assists und Ryan Miller parierte 37 Schüsse für Anaheim. Oilers Torwart Al Montoya gelangen 41 Saves.

Die Ducks liegen nach zwei Niederlagen hintereinander noch einen Punkt vor den Calgary Flames auf dem dritten Platz in der Pacific Division.

Video: EDM@ANA: Draisaitl tunnelt nach 13 Sekunden zum Tor

Predators bauen Siegesserie gegen strauchelnde Blues aus

Pekka Rinne verbuchte 27 Saves bei seinem sechsten Saison-Shutout und die Nashville Predators eroberten sich durch einen 4:0-Sieg in der Bridgestone Arena, ihren vierten Erfolg in Serie, die alleinige Tabellenführung in der Central Division zurück. Die Predators (38-14-9) liegen zwei Punkte vor den Winnipeg Jets.

Rinne kommt auf eine Bilanz von 13-1-1 in seinen letzten 15 Starts. Er holte dabei drei Shutouts. Mit 301 NHL-Siegen liegt er gleichauf mit Mike Richter in der ewigen Bestenliste auf dem 32. Platz.

Colton Sissons brachte die Predators in der 5. Minute im Powerplay mit 1:0 in Führung. Der Schweizer Kevin Fiala erhöhte gut zehn Minuten später mit seinem 20. Saisontreffer auf 2-0, ehe Scott Hartnell in der 22. Minute und Austin Watson in der 34. Minute in Unterzahl den Endstand herstellten.

Die Blues (34-25-4), für die Torhüter Jake Allen 35 Mal rettend eingreifen konnte, verloren zum sechsten Mal hintereinander (0-5-1) und zum zweiten Mal in Serie ohne eigenen Treffer. Sie unterlagen am Freitag 0:4 gegen Winnipeg und sind seit 140:24 Minuten ohne Torerfolg.

Durch den Negativlauf sind sie vorerst aus den Plätzen herausgerutscht, die zu den Stanley Cup Playoffs in der Western Conference qualifizieren.

Video: STL@NSH: Fiala wartet, peilt Toreck bei seinem 20. an

Buffalo bremst Boston aus

Die letztplatzierten Buffalo Sabres haben den ambitionierten Boston Bruins, auf dem Weg zum zweiten Platz in der Atlantic Division, im ersten Spiel von Neuverpflichtung Rick Nash im KeyBank Center einen Strich durch die Rechnung gemacht und 4:1 gewonnen.

Nash, der in einem Trade am Sonntag von den Rangers geholt wurde, konnte trotz fünf Torschüssen bei seinem Bruins-Debüt keinen Punkt verbuchen. Torhüter Anton Khudobin war bei 20 Torschüssen für Boston zur Stelle, das zum zweiten Mal hintereinander verlor.

Evan Rodrigues kam auf ein Tor und einen Assist für die Sabres (19-33-11). Benoit Pouliot brachte die Außenseiter in der 15. Minute in Führung. Rodrigues assistierte bei Kyle Okposos Powerplay-Tor in der 17. Minute zum 2:0. Nach dem Anschlusstreffer von Charlie McAvoy zum 2:1 in der 24. Minute, erhöhte Rodrigues in der 28. Minute auf 3:1. Marco Scandella setzte in der 44. Minute den Schlusspunkt. Chad Johnson verbuchte 34 Saves für die Sabres, die zwei ihrer letzten drei Spiele gewinnen konnten.

Rangers kassieren siebte Niederlage

Die New York Rangers unterlagen im Madison Square Garden den Detroit Red Wings mit 2:3 nach Verlängerung und mussten sich damit zum siebten Mal in Folge geschlagen geben (0-6-1).

Trevor Daley erzielte sechs Sekunden vor dem Ende der Overtime das Siegtor, indem er einen Pass von Frans Nielsen abfälschte. In der kurzweiligen Partie waren die Gäste durch Tore von Andreas Athanasiou sieben Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels und Darren Helm, als im zweiten Durchgang knapp fünf Minuten absolviert waren, 2:0 in Front gegangen. Die Rangers steckten aber nicht auf und gaben ein Lebenszeichen von sich. Drei Minuten nach dem 0:2 verkürzte J.T. Miller aus einem Powerplay heraus den Rückstand und knapp acht Minuten vor Spielende rettete Jesper Fast die Blueshirts in die Overtime. An beiden Toren war Rangers Neuzugang Ryan Spooner, der im Rahmen des Nash-Trades nach Manhattan kam, mit einem Assist beteiligt.

Detroits Schlussmann Jimmy Howard gelangen 36 Rettungstaten, sein Gegenüber Henrik Lundqvist wehrte 31 Torschüsse ab. Die Rangers belegen den letzten Rang in der Metropolitan Division, sieben Punkte hinter den Columbus Blue Jackets auf dem zweiten Wildcard-Platz. Detroit hat zwei Punkte mehr auf dem Konto und ist Fünfter in der Atlantic Division.

Video: DET@NYR: Howard beraubt Kreider mit der Fanghand

Erfolgreiche Aufholjagd der Wild

Mit einem 3:2-Overtimeerfolg im heimischen Xcel Energy Center fuhren die Minnesota Wild ihren vierten doppelten Punktgewinn in Serie ein. Jared Spurgeon brachte mit dem Game Winner in der Verlängerung den Großteil der 19.000 Besucher im weiten Rund zum Jubeln.

Den besseren Start hatten die Sharks erwischt, die im ersten Drittel 17 Mal auf das Gehäuse von Devan Dubnyk (26 Saves) schossen und in der 15. Minute durch Joakim Ryan 1:0 in Führung gingen. Nach 2 1/2 Minuten im zweiten Drittel erhöhte Chris Tierney auf 2:0. Anschließend führten die Wild Regie über das Spielgeschehen und nahmen Gästetorwart Martin Jones (38 Saves) unter Dauerbeschuss. Belohnt wurden sie für ihren Einsatz 42 Sekunden vor der zweiten Pause durch Matt Cullen und durch das Ausgleichstor von Eric Staal in der 56. Spielminute.

Wilds Schweizer Stürmer Nino Niederreiter blieb bei 16:21 Minuten Eiszeit ohne Scorerpunkt.

Die Sharks mussten sich zum dritten Mal hintereinander geschlagen geben und haben als Zweiter der Pacific Division einen Vorsprung von einem Punkt auf Anaheim. Die in der Central Division drittplatzierten Wild bauten ihren Vorsprung gegenüber den Dallas Stars auf drei Zähler aus.

Video: SJS@MIN: Spurgeon mit 200. NHL-Punkt bei OT-Treffer

Canucks nehmen zwei Punkte aus Arizona mit

Mit einem 3:1-Auswärtserfolg gegen die Arizona Coyotes in der Gila River Arena von Glendale gab es für die Vancouver Canucks nach zwei Niederlagen in Folge wieder einmal Grund zur Freude.

Daniel Sedin zeichnete sich mit seinem Powerplaytreffer in der dritten sowie der 2:1-Führung in der 52. Spielminute als zweifacher Torschütze aus und Darren Archibald machte mit einem Shorthander knapp sechs Minuten vor Spielende den Sieg perfekt. Den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte Alex Goligoski bei Überzahl knapp zehn Minuten vor Spielende. Es sollte das einzige Gegentor, das Jacob Markstrom (41 Saves) zuließ, bleiben. Neuzugang Darcy Kuemper gelangen bei seinem Debüt im Tor der Coyotes 24 Rettungstaten.

Die Canucks liegen 18 Punkte hinter dem zweiten Wildcard-Platz in der Western Conference auf dem vorletzten Tabellenplatz. Arizona ziert mit neun Punkten Rückstand auf seinen heutigen Gegner das Tabellenende.

Stimmenfang / Aufgeschnappt

"Er war gut. Er hat das gebracht, was ich von ihm erwartet habe. Er gewann Pucks, er zog zum Tor. Er ist eine willkommene Verstärkung für uns. Ich weiß, dass er nicht das beste Spiel unserer Mannschaft gesehen hat, doch er war stark."   - Boston Bruins Trainer Bruce Cassidy über Rick Nash.

"Es ist immer schön, wenn man trifft, doch es fühlt sich deutlich besser an, wenn man auch gewinnt."   - Anaheim Ducks Stürmer Rickard Rakell über seinen ersten NHL-Hattrick.

Die 'Three Stars' des Abends:

1st Star: Pekka Rinne, Nashville Predators (27 Saves, Shutout)
2nd Star: Rickard Rakell, Anaheim Ducks (3 Tore)
3rd Star: Jared Spurgeon, Minnesota Wild (1 Tor, 1 Assist)

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