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2.4. Spiel-Übersicht: Minnesota hat ausgeträumt

Die Wild siegen und scheiden trotzdem aus dem Playoff-Rennen aus, Dallas macht Endrundenteilnahme perfekt

von Robin Patzwaldt @RobinPatzwaldt / NHL.com/de Autor

Zehn Spiele standen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in der NHL auf dem Programm. Dabei fielen wichtige Vorentscheidungen in Sachen Stanley Cup Playoffs. Die Minnesota Wild müssen ihren Traum von der Endrunde ab sofort begraben. Die Columbus Blue Jackets erlitten ihrerseits, ebenso wie die Arizona Coyotes, einen bitteren Rückschlag. Die Chancen der Colorado Avalanche sind hingegen deutlich gestiegen, und die Dallas Stars machten ihre Teilnahme an den KO-Spielen an diesem Spieltag sogar vorzeitig offiziell.

Und das geschah alles in der vergangenen Nacht in der NHL:

Nashville siegt knapp in Buffalo

Die Nashville Predators setzten sich im KeyBank Center am Dienstag knapp mit 3:2 Toren gegen die Buffalo Sabres durch. Craig Smith und Kyle Okposo trafen im ersten Spieldrittel, so dass es mit einem Zwischenstand von 1:1 in die erste Pause ging. P.K. Subban und Jeff Skinner waren im Mitteldrittel für ihr jeweiliges Team erfolgreich. Den entscheidenden Treffer zum 3:2 markierte Ryan Johansen in der 47. Minute. Während Nashville damit wichtige Punkte beim Kampf um die Tabellenspitze der Central Division einfuhr, kassierten die Sabres ihrerseits die achte Niederlage in Folge.  

Video: NSH@BUF: Subban bezwingt Hutton mit Schlagschuss

Columbus erleidet Rückschlag gegen Boston

Beim Kampf um einen Wildcard-Platz kassierten die Columbus Blue Jackets eine bittere Niederlage. In der Nationwide Arena unterlagen die Gastgeber gegen die Boston Bruins deutlich mit 2:6. Jake DeBrusk überzeugte mit zwei Toren und einem Assist für Boston. Tuukka Rask zeigte insgesamt 32 Paraden für die Bruins, die nach der ersten Minute des Schlussabschnitts zwischenzeitlich mit 5:0 in Führung lagen. Brad Marchand traf kurz zuvor zum 3:0, konnte sich dadurch seinen 100. Saisonpunkt gutschreiben (36 Tore, 64 Assists). Im Tor der Blue Jackets wurde Sergei Bobrovsky nach 16 Minuten im zweiten Drittel, nachdem er vier Gegentreffer kassiert hatte, durch Joonas Korpisalo ersetzt. 

Video: BOS@CBJ: Marchand holt 100. Punkt bei Pastrnak-Tor

Carolina mit Ausrufezeichen in Toronto

Wichtige Punkte gab es für die Carolina Hurricanes, die in der Scotiabank Arena der Toronto Maple Leafs mit 4:1 die Oberhand behielten und auf den ersten Wildcard-Platz im Osten aufrückten. Dougie Hamilton verbuchte dabei zwei Treffer und Jordan Staal durfte sich über ein Tor und eine Vorlage freuen. Justin Williams sorgte im Eröffnungsdrittel für das 1:0 der Gäste. Für Toronto erzielte John Tavares das zwischenzeitliche 1:2 in der 31. Spielminute. Petr Mrazak konnte 23 Torschüsse der Kanadier entschärfen und sich anschließend über seinen 100. NHL-Sieg mit den Hurricanes freuen. Toronto wird die Hauptrunde durch dieses Ergebnis als Dritter in der Atlantic Division abschließen. 

Video: CAR@TOR: Staal lässt Sparks keine Chance

Canadiens ringen Lightning nieder 

Mit 4:2 bezwangen die Montreal Canadiens im Bell Centre die Tampa Bay Lightning und konnten sich damit wichtige Zähler beim Kampf um eine Wildcard gutschreiben lassen. Steven Stamkos und Nate Thompson waren im ersten Abschnitt erfolgreich. Cedric Paquette und Joel Armia legten im Mitteldrittel nach, so dass es mit einem 2:2 in den finalen Spielabschnitt ging. Hier trafen nur noch Spieler der Gastgeber. Artturi Lehkonen und Max Domi stellten auf 4:2 für Montreal. Torhüter Carey Price konnte 22 Paraden zeigen. Sein Gegenüber, Edward Pasquale durfte sich 41 Mal auszeichnen, konnte die Niederlage für sein Team dadurch aber nicht verhindern.

Video: TBL@MTL: Domi aus dem Handgelenk im Gegenzug

Penguins müssen weiter warten

Die Pittsburgh Penguins verpassten es ihre Teilnahme an den Stanley Cup Playoffs vorzeitig abzusichern. Am Dienstagabend unterlag der Titelträger der Jahre 2016 und 2017 bei den Detroit Red Wings mit 1:4. Zwei Tore von Tyler Bertuzzi, sowie zwei weitere Treffer durch Anthony Mantha waren an diesem Abend zu viel für Sidney Crosby und seine Teamkameraden. Lediglich Phil Kessel gelang es die Penguins auf die Anzeigetafel zu bringen. Jimmy Howard im Tor der Gastgeber durfte sich über 38 Saves freuen. Matt Murray konnte sich 22 Mal auszeichnen. 

Video: PIT@DET: Bertuzzi zieht im Powerplay direkt ab

Gesiegt und trotzdem ausgeschieden 

Die Minnesota Wild mussten ihre Playoff-Träume trotz eines deutlichen 5:1-Sieges über die Winnipeg Jets begraben. Zach Parise traf doppelt gegen die Jets und Devan Dubnyk zeigte 32 Saves. Da später am Tag auch die Colorado Avalanche gegen die Edmonton Oilers siegten, reicht es im Hinblick auf die KO-Runde rechnerisch nicht mehr für Minnesota. Jacob Trouba markierte den Treffer für Winnipeg, die vier ihrer letzten fünf Spiele verloren. Eric Comrie stand erstmals in dieser Saison im Kasten der Jets, konnte 23 Paraden zeigen. Stürmer Brandon Tanev musste das Spiel im ersten Drittel aufgrund einer nicht näher benannten Verletzung vorzeitig beenden. 

Video: DeBrusk und Parise nutzen komische Puckbewegungen

Stars machen Playoff-Einzug offiziell

Die Dallas Stars werden in den Playoffs des Jahres 2019 mit dabei sein. Am Abend siegten die Texaner im American Airlines Center mit 6:2-Toren gegen die Philadelphia Flyers. Auffälligster Akteur auf dem Eis war Alexander Radulov, dem zwei Treffer und zwei Assists gelangen. Jason Dickinson und Esa Lindell waren ebenfalls unter den Torschützen. Torhüter Anton Khudobin zeigte 32 Paraden für Dallas. Für die Flyers waren Oskar Lindblom und Shayne Gostisbehere erfolgreich. Mit einer Ausbeute von 1-5-0 aus den vergangenen sechs Spielen und drei Pleiten in Serie haben hat Philadelphia die Playoffs längst verpasst. Immerhin konnte sich Torhüter Cam Talbot im Spiel bei den Stars für die Gäste 24 Mal auszeichnen. 

Video: PHI@DAL: Lindell fälscht zwischen seinen Beinen ab

Colorado dreht Spiel gegen Edmonton

Wichtige Punkte im Kampf um einen KO-Runden-Platz gab es für die Colorado Avalanche. Im heimischen Pepsi Center zu Denver siegten die Gastgeber gegen die Edmonton Oilers am Ende deutlich mit 6:2. Dabei hatte das Spiel für die Avalanche ganz und gar nicht günstig begonnen. Durch Tore von Milan Lucic und Darnell Nurse ging Edmonton im ersten Spielabschnitt mit 2:0 in Führung. Doch Coloardo zeigte sich unbeeindruckt und vermochten es das Spiel in den finalen 40 Minuten durch Treffer von Nathan MacKinnon, Tyson Barrie, Alexander Kerfoot, Colin Wilson, noch einmal Kerfoot und Sven Andrighetto zu seinen Gunsten drehen. Semyon Varlamov konnte 27 Saves abliefern, sein Gegenüber, Mikko Koskinen, brachte es auf deren 23. Für Colorado war es der siebte Erfolg aus den jüngsten neun Spielen (7-0-2). 

Vancouver siegt gegen San Jose

Die Vancouver Canucks setzten sich in ihrem Heimspiel in der Rogers Arena gegen die San Jose Sharks mit 4:2 durch. Nachdem Tanner Pearson die Canucks in der zweiten Spielminute früh in Führung gebracht hatte, drehten Tore durch Kevin Labanc und Joe Pavelski das Spiel noch vor Ablauf des Eröffnungsdrittels in Richtung der Nordkalifornier. Nach einem torlosen zweiten Abschnitt netzten die Canucks in den finalen 20 Spielminuten drei weitere Male ein. Erneut Pearson stellte den Zwischenstand zunächst auf 2:2, bevor Markus Granlund und Troy Stecher den Heimsieg für Vancouver perfekt machten. Die Ausbeute der Sharks aus den vergangenen zehn Spielen beträgt damit 1-8-1. Für Vancouver, das die Playoffs längst abschreiben musste, war es der dritte Erfolg hintereinander.

Video: SJS@VAN: Horvat und Pearson zu frühem Tor

Coyotes lassen daheim Punkte liegen

Die Los Angeles Kings besiegten in ihrem Auswärtsspiel in der Gila River Arena die Arizona Coyotes mit 3:1. Damit beträgt der Rückstand der Coyotes auf die Avalanche im Kampf um eine Wildcard im Westen vier Punkte, bei noch zwei ausstehenden Hauptrundenspielen. Brad Richardson brachte die Coyotes im Mitteldrittel mit 1:0 in Führung. Doch dann traf in der Folgezeit nur noch das Team aus Los Angeles. Kyle Clifford, Trevor Lewis und Drew Doughty stellten auf 3:1 für die Kings. Jack Campbell sammelte 49 Paraden, half seinem Team die Bilanz der vergangenen acht Spiele auf 5-2-1 zu schrauben. 

Video: LAK@ARI: Campbell zeigt Save gegen Ekman-Larsson

Stimmenfang/Aufgeschnappt

"Ich bin sehr glücklich darüber, dass es in allen Spielen noch um etwas geht. Es ist nicht so, dass wir es einfach herunterspielen. Es gilt uns für die Playoffs in Form zu bekommen." - Pekka Rinne, Nashville Predators

"Du hast nicht so viele Möglichkeiten die Playoffs fix zu machen. Wir müssen uns konzentrieren. Wir wissen, dass jedes Spiel schwer ist und müssen uns jetzt direkt für die nächste Herausforderung bereit machen." - Sidney Crosby, Pittsburgh Penguins

"Das ist schon wie Playoff-Eishockey. Das engagiertere Team gewinnt. Sie haben es heute besser gemacht. Wir können mehr, wie wir zuletzt schon mehrfach gezeigt haben." - Nick Foligno, Columbus Blue Jackets 

"Das hat viel Spaß gemacht. Wir spielen schon seit einiger Zeit im Playoff-Modus. Toll, wie wir uns seit Weihnachten entwickelt haben. Ich bin gespannt, wo uns das hinführt." - Dougie Hamilton, Carolina Hurricanes

"Wenn du die Playoffs verpasst, dann kommst du im nächsten Jahr noch motivierter zurück. Denn so etwas möchtest du nicht mehr fühlen müssen. Die gute Nachricht ist, dass die Jungs nicht aufgegeben haben, bis zum Schluss voll engagiert waren." - Bruce Boudreau, Trainer Minnesota Wild 

"Es ist schwer jedes Spiel zu gewinnen. Zumindest konnten wir uns im Spielverlauf steigern." - Jon Cooper, Trainer Tampa Bay Lightning 

Die 'Three Stars' des Abends:

1st Star: Alexander Radulov, Dallas Stars (2 Tore, 2 Assists)
2nd Star: Tyler Bertuzzi, Detroit Red Wings (2 Tore, 1 Assist)
3rd Star: Tanner Pearson, Vancouver Canucks (2 Tore)

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