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23.12. Spiel-Übersicht: Festival der Torhüter

Vegas Fleury, Sharks Jones, Tampas Vasilevskiy, Panthers Reimer und Ducks Gibson halten ihre Kästen sauber.

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Am Vorabend zur dreitägigen Weihnachtspause waren 30 Mannschaften im Einsatz. Die Boston Bruins, die Edmonton Oilers, unter Mithilfe von Leon Draisaitl, sowie die Tampa Bay Lightning konnten ihre Erfolgsserien fortsetzen und gleich fünf Torhüter beschenkten sich zum Weihnachtsfest mit einem Shutout.

Bruins setzen Erfolgsfahrt fort

Mit 3:1-Toren konnten die Boston Bruins im heimischen TD Garden die Detroit Red Wings bezwingen und ihren vierten Sieg in Folge feiern. In der lange Zeit ausgeglichenen Partie schoss Patrice Bergeron, mit seinem ersten von zwei Treffern, die Hausherren in der 47. Spielminute erneut in Front. Der 32-jährige Center konnte auch noch 14 Sekunden vor Spielende mit einem 'Empty Netter' den Schlusspunkt setzen. Brad Marchand war mit einem Powerplaytreffer in der 14. Minute und zwei Vorlagen an allen drei Toren der Bruins beteiligt. Bostons Schlussmann Tuukka Rask kam auf 30 Rettungstaten. Er musste sich nur nach einer knappen Viertelstunde von Frans Nielsen bei Unterzahl bezwingen lassen.

Video: DET@BOS: Marchand nach toller Passkombination mit PPG

Barzal schießt Islanders ins Glück

Mathew Barzal leistete einen maßgeblichen Anteil dazu bei, dass die New York Islanders ihre Heimpartie gegen die Winnipeg Jets mit 5:2-Toren erfolgreich bestreiten konnten. Der Rookie der Islanders komplettierte zur Mitte des dritten Durchgangs mit dem Treffer zur 4:1-Führung seinen ersten NHL-Hattrick, nachdem er bereits im ersten Drittel zweimal getroffen hatte. Jordan Eberle leistete zu allen drei Toren die Vorarbeit. Anders Lee nach 91 Sekunden und Anthony Beauvillier, als noch knapp fünf Minuten auf der Uhr standen, waren ebenfalls für die Islanders im Abschluss erfolgreich. Die Tore der Jets erzielten Tucker Poolman, dem beim 1:2 sein erster NHL-Treffer gelang, und Adam Lowry in der 59. Spielminute. Islanders Schlussmann Jaroslav Halak kam auf 38 Saves.

Video: WPG@NYI: Barzal erzielt seinen ersten NHL-Hattrick

Oilers erneut in Siegeslaune

Nichts zu holen gab es für die Montreal Canadiens im Rogers Place bei den Edmonton Oilers. Die Frankokanadier unterlagen ihren Gastgebern am Ende deutlich mit 1:4. Der deutsche Stürmer Leon Draisaitl war beim vierten doppelten Punktgewinn der Oilers in Serie an den Treffern von Ryan Strome, Milan Lucic und dem Empty Netter von Jujhar Khaira mit einem Assist beteiligt. Connor McDavid erzielte die 2:0-Führung der Hausherren nach einer guten Viertelstunde. Den Ehrentreffer der Canadiens markierte im Mittelabschnitt Andrew Shaw aus einem Powerplay heraus zum 1:3 Zwischenstand. Oilers Torwart Cam Talbot brachte es auf 29 Rettungstaten. Sein Gegenüber Antti Niemi wehrte 31 Schüsse ab.

Video: MTL@EDM: McDavid verdoppelt die Führung der Oilers

Vasilevskiy sichert Lightning siebten Heimsieg in Folge

Die Tampa Bay Lightning sind eine Macht. Am Samstagabend konnten sie im Endspurt die Minnesota Wild mit 3:0 bezwingen und in der heimischen Amelie Arena ihren siebten Sieg hintereinander feiern. Tampas Goalie Andrei Vasilevskiy musste bei seinem zweiten Shutout aus den letzten fünf Partien nur 22 Mal rettend eingreifen. Die drei Tore des punktbesten Teams der Liga fielen erst in den letzten drei Spielminuten. Dan Girardi und Tyler Johnson gaben spät Gästeschlussmann Alex Stalock (28 Saves) das Nachsehen. Als Stalock bereits seinen Kasten für einen weiteren Feldspieler verlassen hatte, legte Nikita Kucherov mit seinem 24. Saisontreffer noch einen nach.

Panthers gewinnen das Kellerduell des Ostens

Ein Tor genügte den Florida Panthers um am Samstag im BB&T Center von Sunrise gegen die Ottawa Senators die Oberhand zu behalten, den Rest erledigte ihr Schlussmann James Reimer, der mit 38 Saves zu seinem ersten Saison-Shutout kam. Das goldene Tor des Abends markierte Jonathan Huberdeau in der zweiten Minute des Mittelabschnitts. Die Panthers konnten zum ersten Mal in der laufenden Saison drei Spiele hintereinander gewinnen. Für die Senators, bei denen es Mike Condon auf 38 Paraden brachte, war es die dritte Niederlage in Serie.

Blackhawks können Devils nicht stoppen

Die New Jersey Devils gaben im Prudential Center von Newark den Chicago Blackhawks mit 4:1-Toren das Nachsehen und durften sich über ihren vierten 'Zweier' in Serie, den fünften hintereinander vor heimischer Kulisse, freuen. Brian Boyle, Kyle Palmieri und Pavel Zacha setzten früh, innerhalb der ersten Viertelstunde, die Zeichen auf Sieg. Nachdem Patrick Kane zum Ende des Mittelabschnitts mit seinem 300. NHL-Tor noch einmal Hoffnung bei den Blackhawks wecken konnte, machte diese Taylor Hall mit seinem zwölften Saisontor zu Beginn des Schlussdurchgangs zunichte. Kane ist nach Bobby Hull (604), Stan Mikita (541), Steve Larmer (406) und Denis Savard (377) der fünfte Spieler in der Franchisegeschichte der Blackhawks, der 300 Tore erzielen konnte.

Cory Schneider wehrte 38 Schüsse der Blackhawks ab. Gästetorwart Corey Crawford (4 Saves) musste nach drei Gegentoren seinen Kasten für Anton Forsberg (21 Saves) räumen.

Video: CHI@NJD: Kane versenkt seinen 300. Treffer in der NHL

Maple Leafs siegen mit Matthews

Zwei Wochen lang mussten die Toronto Maple Leafs auf die Dienste von Auston Matthews verzichten, am Samstagabend war er im Madison Square Garden von Manhattan wieder mit von der Partie und steuerte dem 3:2-Sieg über die New York Rangers ein Tor und eine Vorlage zum 1:0-Führungstreffer von William Nylander nach gut 18 Spielminuten bei. Ron Hainsey erzielte das 2:0 aus einem Powerplay heraus, als im zweiten Drittel 50 Sekunden absolviert waren. Jimmy Vesey und J.T. Miller konnten zweimal den Rückstand der Hausherren verkürzen. Der vermeintliche Ausgleich der Hausherren durch Michael Grabner in der 53. Spielminute wurde nach Einspruch und Videobeweis wegen Abseits nicht gegeben.

Video: TOR@NYR: Matthews ist per Rebound erfolgreich

Ducks entführen zwei Punkte aus Pittsburgh

John Gibson verhalf mit seinen 29 Rettungstaten den Anaheim Ducks zu einem 4:0-Triumph in der PPG Paints Arena der Pittsburgh Penguins. Der in Pittsburgh geborene Schlussmann der Ducks wehrte bei seinem ersten Shutout in dieser Saison 29 Torschüsse ab und durfte sich im dritten Auftritt über seinen ersten Sieg in seiner Heimatstadt freuen. Ondrej Kase und Rickard Rakell gaben im ersten Drittel Pittsburghs Torwart Matt Murray das Nachsehen. Nachdem Cam Fowler im zweiten Durchgang das 3:0 besorgt hatte, wurde Murray durch Tristan Jarry erlöst. Der Penguins Backup musste sich noch vor der zweiten Pause durch Cam Fowler bezwingen lassen.
Für die Penguins bedeutete es die fünfte Niederlage aus ihren letzten sieben Spielen (2-5-0).

Faulk trifft wieder und Hurricanes gewinnen

Justin Faulk beendete mit zwei Treffern im Mittelabschnitt des 4:2-Heimerfolgs der Carolina Hurricanes über die Buffalo Sabres seine 24 Spiele währende Torflaute und Teuvo Teravainen war als Vorlagengeber an den ersten drei Treffern der Hurricanes beteiligt. Sebastian Aho brachte bereits nach 33 Sekunden die Hurricanes in Front und Jordan Staal erhöhte mit einem Powerplaytor in der zweiten Minute des zweiten Drittels, in dem fünf der insgesamt sechs Tore fielen, auf 2:0. Für etwas Ergebniskosmetik beim Tabellenletzten der Eastern Conference sorgten Nathan Beaulieu und Zemgus Girgensons.

Die Hurricanes gewannen fünf ihrer letzten sechs Auftritte (5-1-0) und liegen auf dem neunten Rang im Osten nur noch drei Zähler hinter einem Wildcard-Platz.

Blue Jackets mit dem glücklicheren Ende

Pierre-Luc Dubois traf als einziger von insgesamt sechs Schützen im Penaltyschießen und bescherte den Columbus Blue Jackets einen 2:1-Shootouterfolg in der Nationwide Arena gegen die Philadelphia Flyers. In der insgesamt sehr ausgeglichenen Partie hatte Seth Jones die Blue Jackets bei Überzahl mit 1:0 in Front geschossen, als im ersten Durchgang noch knapp drei Minuten auf der Uhr standen. Verteidiger Ivan Provorov glich in der vierten Spielminute die Partie gegen Flyers 'Angstgegner' aus. Philadelphias letzter Sieg in Columbus datiert vom 13. Dezember 2005. Seitdem haben sie elfmal hintereinander in Ohio verloren (0-5-6).

Fleury hält Kasten dicht

Die Vegas Golden Knights schickten die Washington Capitals 'zu Null' nach Hause. Marc-Andre Fleury kam mit 26 Saves beim 3:0-Sieg in der T-Mobile Arena zu seinem ersten Shutout im Trikot der Golden Knights. Alex Tuch, Oscar Lindberg und William Karlsson erzielten in der ersten Viertelstunde die drei Tore der Hausherren, bei denen Cody Eakin seinen 100. NHL-Assist verbuchen konnte. Vegas konnte seine letzten vier Begegnungen erfolgreich gestalten. In ihren vergangenen neun Auftritten mussten sie sich nur einmal geschlagen geben. Für die Capitals, bei denen Braden Holtby 26 Torschüsse abwehren konnte, war der Gastauftritt in Las Vegas die zweite Niederlage hintereinander.

Video: WSH@VGK: Karlsson, Smith im Zusammenspiel

Avalanche überrollen Arizona

Nur 24 Stunden nach ihrem 3:2-SO-Erfolg über die Capitals mussten sich die Arizona Coyotes in der Gila River Arena von Glendale den Colorado Avalanche deutlich mit 6:2-Toren geschlagen geben. Nach einer torlosen knappen halben Stunde wurde es richtig ruppig und das Schiedsrichtergespann musste in der 29. Spielminute 52 Strafminuten gegen beide Teams verhängen. Die Avalanche schossen sich zwischen der 31. und 35. Spielminute durch Tore von Carl Soderberg, J.T. Compher, Nail Yakupov und Matt Nieto eine vorentscheidende 4:0-Führung heraus. Derek Stepan verkürzte mit zwei Shorthandern auf 2:4, ehe der Schweizer Sven Andrighetto mit dem dritten Powerplaytreffer der Avs und Soderberg mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel, im Schlussdurchgang den Sack zumachen konnten.

Video: COL@ARI: Andrighetto erzielt die Führung per PPG

Happy End für die Stars

Die Nashville Predators zogen in der American Airlines Arena der Dallas Stars mit 3:4 nach Penaltyschießen den Kürzeren, nachdem sie bereits früh durch das erste Saisontor von Alexei Emelin und einem Shorthander von Calle Jarnkrok bis zur 8. Spielminute mit 2:0 in Front gegangen waren. Die Antwort der Texaner ließ nicht lange auf sich warten. Fünf Minuten später verkürzte Tyler Seguin auf 1:2. Nach einer halben Stunde drehten die Stars das Spiel durch einen Doppelschlag von Antoine Roussel und Martin Hanzal zu ihren Gunsten. Das letzte Wort war damit aber noch nicht gesprochen, denn Ryan Johansen rettete die Gäste in die Zusatzschicht, in der die Hausherren das bessere Ende für sich hatten.

Blues beenden Niederlagenserie

Die St. Louis Blues meldeten sich mit einem 3:1-Auswärtserfolg bei den Vancouver Canucks zurück und eroberten nach zuvor drei Niederlagen in Folge wieder die Tabellenführung in der Central Division. In der insgesamt sehr ausgeglichenen Partie brachten Patrik Berglund im ersten und Kyle Brodziak im zweiten Durchgang die Gäste zweimal in Front, nachdem zwischenzeitlich Vancouvers Rookie Brock Broeser mit seinem 20. Saisontor den Spielstand egalisieren konnte. Alexander Steen stellte mit einem Empty Net Goal in der Schlussminute den Endstand her. Jacob Markstrom wehrte 31 Torschüsse der Blues ab, den Sieg durfte sich aber Jake Allen mit 30 Saves gutschreiben. Für die Canucks, die nur einen ihrer letzten neun Auftritte gewinnen konnten (1-7-1), war es die vierte Niederlage hintereinander.

Jones wie eine Wand gegen Ex-Team

Die San Jose Sharks bedankten sich bei ihrem Schlussmann Martin Jones, der ihnen mit 28 Rettungstaten bei seinem dritten Shutout in dieser Saison, zu einem 2:0-Heimerfolg gegen die Los Angeles Kings verhalf. Für den 27-jährigen Schlussmann, dessen NHL-Karriere vor vier Jahren bei den Kings begann, war es der achte Sieg gegen seine ehemaligen Kollegen (8-3-2). Zum ersten Mal in der laufenden Saison blieben die Kings ohne Torerfolg. Gästetorwart Jonathan Quick kam zwar auf 29 Saves, musste sich jedoch nach einer halben Stunde von Marcus Sorensen und bei einem Überzahlspiel der Sharks in der 48. Spielminute von Joe Pavelski geschlagen geben.

Stimmenfang / Aufgeschnappt

"Das war von mir eher ein harter Schuss, als ein Pass, doch er nahm ihn direkt ab und ließ dem Torwart keine Chance noch rechtzeitig rüberzukommen. Ein wirklich klasse Abschluss." - Boston Bruins Stürmer Brad Marchand über das Führungstor von Patrice Bergeron.

"Ich habe mich im Laufe des Spiels immer besser gefühlt. Zunächst waren die Beine schwer, doch dann bekam ich wieder ein Gefühl für den Puck. Nylander und Zach Hyman haben mich immer wieder ins Spiel mit einbezogen." - Toronto Maple Leafs Stürmer Auston Matthews über seinen ersten Einsatz nach der Verletzungspause.

Die 'Three Stars' des Abends:

1st Star: Martin Jones, San Jose Sharks (28 Saves, Shutout)
2nd Star: Leon Draisaitl, Edmonton Oilers (3 Assists)
3rd Star: Marc-Andre Fleury, Vegas Golden Knights (26 Saves, Shutout)

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