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21.11. Spiel-Übersicht: Crosby trifft beim Comeback

Rangers gewinnen New Yorker Derby - Colorado und Tampa Bay mit Kantersiegen

von Christian Rupp @IamCR1 / NHL.com/de Autor

Monster-Spieltag in der NHL! Am Abend vor Thanksgiving waren 28 von 31 Teams in insgesamt 14 Begegnungen gefordert. Mit NHL.com/de behalten Sie den Überblick über jedes einzelne Spiel...

Und das geschah alles in der vergangenen Nacht:

Zacha trifft doppelt bei Devils-Sieg

Die New Jersey Devils haben sich im heimischen Prudential Center mit 5:2 gegen die Montreal Canadiens durchgesetzt. Dabei gab New Jerseys Schweizer Nico Hischier sein Comeback nach vier Spielen Verletzungspause und traf zum zwischenzeitlichen 2:1 (17.). Die Weichen stellten die Devils im Mitteldrittel auf Sieg, als Taylor Hall (29.) und Doppelpacker Pavel Zacha (31., 34.) diesen Vorsprung auf 5:1 ausbauten. Montreals Max Domi verkürzte schlussendlich noch auf 2:5 und baute damit seine persönliche Punkte-Serie auf elf Spiele aus (sechs Tore, neun Assists). 

Video: MTL@NJD: Hischier per Onetimer nach Halls Vorlage

Rangers mit Shutout im Stadt-Derby

Das Stadt-Derby am Big Apple ging klar an die New York Rangers, die im Madison Square Garden einen 5:0-Heimsieg gegen die New York Islanders bejubelten und damit eine Niederlagen-Serie von acht Spielen gegen die Lokalrivalen stoppten. Filip Chytil nach nur 29 Sekunden (1.), Cody McLeod (4.), Neal Pionk (9.), Kevin Hayes (38.) und Chris Kreider (57.) erzielten die Tore für die Broadway Blueshirts. Rangers-Goalie Alexandar Georgiev feierte mit 29 Saves seinen ersten Karriere-Shutout in der NHL. Bei den Islanders blieb dem deutschen Torwart Thomas Greiss dieses Mal nur die Backup-Rolle - Starter Robin Lehner kam auf 22 Saves und eine Fangquote von 81,5 Prozent. Der deutsche Islanders-Stürmer Tom Kühnhackl brachte es auf 15:49 Minuten Eiszeit (davon 2:38 in Unterzahl).

Video: NYI@NYR: Chytil versenkt zweite Chance zum Ersten

Crosby mit Drei-Punkte-Comeback

Die Pittsburgh Penguins siegten in der PPG Paints Arena deutlich mit 5:1 gegen die Dallas Stars. Dabei gab Penguins-Kapitän Sidney Crosby ein fulminantes Comeback nach drei Spielen Verletzungspause (Oberkörper-Verletzung) und beendete den Abend mit drei Scorerpunkten (ein Tor, zwei Assists). Bereits bis zur Hälfte des Spiels war Pittsburgh auf der Anzeigetafel enteilt: Jake Guentzel (4.), Evgeni Malkin (7.), Crosby (11.), Patric Hornqvist (24.) und Tanner Pearson (29.) schossen die Stahlstädter mit 5:0 in Führung. Den Ehrentreffer für Dallas erzielte Roope Hintz (48.) und verhinderte damit einen Shutout von Keeper Casey DeSmith (18 Saves, 94,7 Prozent Fangquote). Bei den Stars wurde Starter Anton Khudobin (11 Saves, 68,8 Prozent) nach dem fünften Gegentreffer durch Backup Landon Bow (14 Saves, 100 Prozent) ausgetauscht. Für Pittsburgh ging eine Durststrecke von vier sieglosen Spielen zu Ende. Die Bilanz der Penguins war 0-2-1 ohne Crosby.

Video: DAL@PIT: Crosby trifft nach toller Einzelleistung
 
Dank Holtby: Washington feiert dritten Sieg in Serie

Die Washington Capitals landeten mit einem 4:2 gegen die Chicago Blackhawks den dritten Sieg in Folge. In der Capital One Arena brachten Tom Wilson (1.), Andre Burakovsky (7.) und Michal Kempny (30.) die Capitals mit 3:0 in Front, ehe Brandon Saad (32.) und Erik Gustafsson (46.) für Chicago auf 2:3 verkürzten. Washington Devante Smith-Pelly besorgte dann den 4:2-Endstand (48.). Bei den Hauptstädtern überragte Goalie Braden Holtby mit 37 Saves und 94,9 Prozent Fangquote. Bei den Blackhawks kam der deutsche Stürmer Dominik Kahun auf 13:30 Minuten Eiszeit (davon 0:24 im Powerplay). 

Video: CHI@WSH: Wilson tippt Ovechkins schönen Pass rein
 
Schießwütige Hurricanes fegen Maple Leafs vom EIs

Die Carolina Hurricanes gewannen in der PNC Arena mit 5:2 gegen die Toronto Maple Leafs. Schon im ersten Drittel stellte Carolina einen neuen Schuss-Rekord auf: 29 Torschüsse bedeuteten einen Franchise-Bestwert. Trevor van Riemsdyk (11.) und Justin Williams (12.) trafen bei diesem Dauerfeuer für die Hurricanes ins Tor, ehe sich John Tavares für Toronto erfolgreich zeigte (16.). Nach einem torlosen Mitteldrittel traf Micheal Ferland im Powerplay für die Hurricanes (48.), doch Kasperi Kapanen hielt die Maple Leafs im Rennen (52.). Zwei "Empty-Netter" durch Sebastian Aho (59.) und Andrei Svechnikov (60.) entschieden die Partie schlussendlich zu Gunsten der Hausherren. Am Ende kam Carolina auf 45 Torschüsse, von denen Torontos Torwart Frederik Andersen deren 40 stoppte (93,0 Prozent Fangquote). Sein Gegenüber, Curtis McElhinney, zeigte gegen seinen Ex-Klub 30 Saves (93,8 Prozent).
 
Sabres trafen vier Mal im ersten Drittel zum 7. Sieg

Die Buffalo Sabres legten los wie die Feuerwehr und erzielten vier unbeantwortete Tore als Grundstein zu ihrem siebten Sieg in Folge, einem 5:2-Erfolg gegen die Philadelphia Flyers im KeyBank Center. Es ist die längste Siegesserie von Buffalo seit der Saison 2006/07 (10 Siege zum Saisonstart). Jeff Skinner (4.), Tage Thompson (6.), Evan Rodrigues (9.) und Johan Larsson (20.) sorgten für die 4:0-Führung nach 20 Minuten. Flyers-Torhüter Alex Lyon wurde bei seinem ersten Saisoneinsatz im 2. Drittel nach acht Saves durch Calvin Pickard ersetzt, der danach ebenfalls acht Rettungstaten zeigte. Claude Giroux(26.) und Wayne Simmonds (34.) verkürzten im Mittelabschnitt für die Flyers, die nun vier Niederlagen in Serie aufzuweisen haben. Sam Reinhart erzielte in der 59. Minute ins leere Tor den 5:2-Endstand. Carter Hutton verbuchte 23 Saves für die Sabres.

Video: PHI@BUF: Thompson bezwingt nach tollem Move Lyon
 
Athanasiou schießt Red Wings ins Glück

Andreas Athanasiou erzielte sein zweites Tor des Abends nach 49 Sekunden in der Verlängerung zum 3:2-Sieg der Detroit Red Wings über die Boston Bruins in der Little Caesars Arena. Athanasiou hatte bereits in der 49. Minute den 2:2-Ausgleich markiert. Jakob Forsbacka Karlsson (25.) und Chris Wagner (47.) hatten bei einem Gegentor von Tyler Bertuzzi (30.) für die zwischenzeitliche 2:1-Führung von Boston gesorgt. Tuukka Rask wehrte 24 Torschüsse für die Bruins ab und Jimmy Howard 34 für die Red Wings, die fünf ihrer letzten sieben Spiele nach einem Rückstand gewannen. Detroit ist eigentlich ein Lieblingsgegner von Boston, die 19 der letzten 22 Aufeinandertreffen gewinnen konnten, doch nicht dieses Mal.

Video: BOS@DET: Athanasiou dreht sich und trifft in Overtime

Schützenfest in Florida

Gleich zehnmal schlug die schwarze Hartgummischeibe im Netz ein und am Ende gingen die Tampa Bay Lightning in der heimischen Amalie Arena gegen die Florida Panthers mit 7:3 als Sieger vom Eis. Lightning-Kapitän Steven Stamkos war mit einem Tor und drei Assists an vier Treffern beteiligt. Den Torreigen hatte Mathieu Joseph eröffnet als gerade einmal 59 Sekunden absolviert waren. Knapp eineinhalb Minuten später glich Troy Brouwer für die Gäste aus. Nachdem Nikita Kucherov, die erneute Führung der Lightning hergestellt hatte, ging es mit 2:1 in die Drittelpause. Im zweiten Durchgang zogen die Hausherren durch Tore von Yanni Gourde, Adam Erne und einem Gegentreffer von Aleksander Barkov auf 4:2 davon. Als zu Beginn des Schlussabschnitts Ryan McDonagh und Stamkos auf 6:2 erhöhten, wurde Panthers Schlussmann Roberto Luongo (22 Saves) von James Reimer (4 Saves) erlöst. Reimer musste sich noch einmal von Dan Girardi bezwingen lassen, bevor in der viertletzten Minute Mike Hoffman für eine Ergebniskosmetik der Panthers sorgte und mit einem Powerplaytor seinen Franchise-Rekord auf 17 Spiele, in denen er punkten konnte, ausbaute. Tampa Bays Torwart Louis Domingue brachte es in der turbulenten Partie auf 40 Rettungstaten.

Rinne schreibt Geschichte bei Berube-Debüt

Im ersten Spiel unter Trainer Craig Berube mussten sich die St. Louis Blues mit 1:4 in der Bridgestone Arena bei den Nashville Predators geschlagen geben. Frederick Gaudreau für Nashville (7.) und Robert Thomas mit seinem ersten NHL-Treffer für St. Louis (13.) erzielten die ersten Tore an diesem Abend. Danach enteilten die Predators dank Filip Forsberg (34., in Unterzahl), Austin Watson (48.) und Ryan Ellis (55., in Unterzahl, Empty Net). Nashvilles Schlussmann Pekka Rinne (28 Saves, 96,6 Prozent Fangquote) fuhr seinen 320. Karriere-Sieg ein und überholte damit Miikka Kiprusoff als finnischer Goalie mit den meisten NHL-Siegen. Für die Predators war es der dritte Sieg in Serie. Für die Preds kam das Schweizer Trio Kevin Fiala (13:44 Minuten Eiszeit), Roman Josi (24:58 Minuten) und Yannick Weber (ein Assist, 11:23 Minuten) zum Einsatz. 

Video: STL@NSH: Forsberg stiehlt Puck, erzielt SHG
 
Wechselbad der Gefühle in St. Paul

Die Minnesota Wild hatten im Xcel Energy Center von St. Paul ihre liebe Mühe mit den Ottawa Senators, durften sich am Ende aber doch noch über einen 6:4-Sieg freuen. Eric Staal schoss mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel die Wild sechs Minuten vor Spielende mit 5:4 in Front und Eric Fehr setzte mit einem Empty Netter den Gnadenstoß. Nachdem Jordan Greenway, Matt Dumba und Staal bis zur 27. Spielminute eine 3:0-Führung herausgeschossen und erneut Dumba die passende Antwort auf das Anschlusstor von Chris Tierney gefunden hatte, sahen die Wild mit einer Drei-Tore-Führung im Rücken bis zur zweiten Pause wie der sichere Sieger aus. Die Senators meldeten sich aber noch einmal zurück. Verteidiger Thomas Chabot bei Unterzahl, Christian Jaros und Colin White egalisierten den Spielstand zum 4:4. Für Wild-Schlussmann Devan Dubnyk (22 Saves) war damit die Partie vorzeitig beendet. Für ihn kam Alex Stalock, der den einzigen Schuss abwehren konnte, den die Gäste in den letzten sechs Spielminuten auf seinen Kasten brachten. Ottawas Torwart Craig Anderson gelangen 28 Rettungstaten. Minnesotas Schweizer Nino Niederreiter kam auf 13:09 Minuten Eiszeit (davon 2:12 im Powerplay).

Pacioretty verhilft Vegas zum OT-Sieg

Einen Auswärtssieg landeten die Vegas Golden Knights beim 3:2 n.V. in der Gila River Arena gegen die Arizona Coyotes. Derek Stepan schoss Arizona in Führung (20.), dann drehte Vegas durch Tomas Nosek (26.) und Max Pacioretty (36.) die Partie. Im dritten Drittel komplettierte Stepan seinen Doppelpack (54.) und rettete die Coyotes damit in die Overtime. Hier war es erneut Pacioretty, der zum Matchwinner für die Golden Knights avancierte und den 3:2-Siegtreffer n.V. erzielte (64.). Vegas befindet sich im Aufwind, gewann drei seiner letzten fünf Spiele (3-2-0). Der Aufschwung ist eng mit der Personalie Pacioretty verbunden, der eine Tor-Serie von drei Spielen vorweisen kann.

Video: VGK@ARI: Pacioretty versenkt Rebound zum OT-Sieg
 
Anaheim verschärft Vancouvers Krise

Im Honda Center bejubelten die Anaheim Ducks einen 4:3-Heimsieg über die Vancouver Canucks. Ryan Getzlaf (11.), Ondrej Kase (28.), Adam Henrique (48.) und Kalle Kossila (51.) hießen die Torschützen für Anaheim - Derrick Pouliot (25.), Jake Virtanen (49.) sowie Bo Horvat (56.) für Vancouver. Ducks-Goalie John Gibson zeigte 25 Saves (89,3 Prozent Fangquote), Canucks-Torwart Jacob Markstrom brachte es auf 33 Saves (89,2 Prozent). Für die Kalifornier war es der erste Sieg nach drei Niederlagen in Folge. Die Gäste aus Kanada befinden sich derweil weiter im freien Fall und kassierten die siebte Pleite in Serie (0-6-1).
 
Calgary wütet im 1. Drittel

Dank einer Leistungs-Explosion im 1. Drittel fuhren die Calgary Flames einen 6:3-Heimsieg gegen die Winnipeg Jets ein. Den besseren Start erwischte Winnipeg, das nach nur 15 Sekunden durch Brandon Tanev in Führung ging (1.). Calgarys Antwort hatte es aber in sich: Binnen 17 Minuten machten Dillon Dube (3.), Sam Bennett (9.), Matthew Tkachuk (12.), Mark Jankowski (15.) und Johnny Gaudreau (20.) aus einem 0:1 ein 5:1. Daraufhin kamen die Jets durch einen Doppelschlag von Patrik Laine (40., 47.) wieder heran. Ein Schuss ins leere Tor von Derek Ryan sicherte den dritten Sieg in Serie für die Flames. Winnipeg, das in seinen letzten fünf Spielen immer gepunktet hatte (4-0-1), ging nun wieder leer aus. Jets-Starter Connor Hellebuyck hatte einen denkbar kurzen Arbeitstag (sechs Saves, 66,7 Prozent Fangquote, 11:35 Minuten auf dem Eis) und wurde durch Backup Laurent Brossoit (14 Saves, 87,5 Prozent) ersetzt. Flames-Goalie David Rittich (37 Saves, 92,5 Prozent) gewann seinen sechsten Start in Folge.

Avalanche überrollen die Kings

Die Colorado Avalanche gewannen im Staples Center gegen die Los Angeles Kings mit 7:3. Mit Vladislav Kamenev, Nathan MacKinnon, Patrik Nemeth, Colin Wilson, Tyson Barrie, Nikita Zadorov und Matt Calvert konnten sieben verschiedene Spieler für die Gäste treffen. Alexander Kerfoot bereitete zudem drei Tore vor und Torhüter Semyon Varlamov verbuchte 33 Saves. Die Avalanche verwerteten drei von vier Powerplay-Situationen. Für die Kings war die deutliche Niederlage ein erneuter Rückschlag. Kyle Clifford zum zwischenzeitlichen 1:1 im ersten Drittel machte noch Hoffnung, doch anschließend zog Colorado auf 7:1 davon. Matt Luff und Austin Wagner mit seinem ersten Treffer in der NHL verbesserten den Spielstand noch etwas. Calvin Petersen kam auf 25 Saves, musste jedoch sechs Gegentreffer hinnehmen und wurde anschließend durch Peter Budaj ersetzt, der in über 17 Minuten Eiszeit zwei von drei Torschüssen hielt.

Video: COL@LAK: MacKinnon trifft schnell im Powerplay

Aufgeschnappt:

"Es ist schön, zurück zu sein. Wir brauchen Punkte. Wir brauchen Siege. Deswegen haben wir heute ein richtig gutes Spiel geliefert. Alle in der Aufstellung haben gute Chancen kreiert." - Sidney Crosby, Pittsburgh Penguins

"Es könnte kaum besser sein. Genau der richtige Zeitpunkt für einen Shutout. Ein großer Sieg für unsere Jungs gegen unseren Rivalen. Ich freue mich sehr für das Team und bin dankbar: Sie haben heute überragend in der Defensive gespielt." - Alexandar Georgiev, New York Rangers, nach seinem ersten NHL-Shutout

"Ich muss zugeben, dass es heute kein leichtes Spiel für mich war. Ich kenne noch viele Jungs aus Chicago, war dort für fast zwei Saisons. Aber es war ein wichtiger Sieg für mich und meine Mannschaft." - Michal Kempny, Washington Capitals, nach dem Sieg gegen die Blackhawks

 

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Die Three Stars des Abends:

1st Star: Steven Stamkos, Tampa Bay Lightning (ein Tor, drei Assists)
2nd Star: Sidney Crosby, Pittsburgh Penguins (ein Tor, zwei Assists)
3rd Star: Alexander Kerfoot, Colorado Avalanche (drei Assists)

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