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7. Powerranking: Capitals behaupten Führung

Washington hält die Konkurrenz hinter sich und steht in der Bestenliste von NHL.com/de auf Platz 1

von Marc Rösch @NHLde / NHL.com/de Freier Autor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Sonntag auf Montag.

An der Spitze des Power-Rankings ist Konstanz angesagt. Die Washington Capitals führen das Feld weiterhin vor den Boston Bruins an. Dass die Führung jedoch nicht in den Händen der Eastern-Conference-Teams bleiben muss, beweisen die Edmonton Oilers und Colorado Avalanche. Sie zeigten in der vergangenen Woche durchaus beachtliche Leistungen und lauern auf den Plätzen drei und vier.

1. Washington Capitals (15-3-4, Vorwoche: 1.)

Die Washington Capitals können auf eine ertragreiche Woche zurückblicken und verteidigten folgerichtig ihren Sonnenplatz im Powerranking. Am Freitag riss zwar ihre 13 Spiele anhaltende Punkteserie wegen einer 2:5-Niederlage gegen die Montreal Canadiens, diesen Ausrutscher machten die Capitals jedoch schon am darauffolgenden Samstag wett. Gegen die Boston Bruins ließen sie ihre Klasse wieder aufblitzen und holten sich einen 3:2-Sieg nach Penaltyschießen. 

Punktbester Akteur der Capitals ist weiterhin John Carlson. Der 29-jährige Verteidiger steuerte in der vergangenen Woche in jedem Spiel einen Assist bei und kann eine sechs Spiele anhaltende Punkteserie vorweisen. In 22 Saisonspielen gelangen ihm insgesamt 32 Punkte (acht Tore, 24 Assists).

Video: WSH@BOS: Vrana trifft hoch per Penalty

2. Boston Bruins (12-3-5, Vorwoche: 2.)

Die Boston Bruins hatten sich wahrscheinlich mehr von ihrer Woche versprochen. Tatsächlich war auch mehr für sie drin gewesen. Nur ein Sieg gegen die Toronto Maple Leafs (4:2) aus drei Spielen ist zu wenig für das Topteam der Atlantic Division. Gleich zwei Mal kamen sie nicht über eine knappe Niederlage nach Penaltyschießen hinaus.

Dass es bei den Bruins nicht ganz rund läuft, zeigt auch die persönliche Bilanz von David Pastrnak. Der punktbeste Bruins-Stürmer (17 Tore, 15 Assists) blieb in der vergangenen Woche ausgesprochen blass. In vier Spielen gelangen ihm zwei Tore.

3. Edmonton Oilers (13-6-3, Vorwoche: 4.)

So langsam dürfte es amtlich sein: Die Edmonton Oilers sind das Überraschungsteam des Herbstes. In den zurückliegenden Wochen haben die Westkanadier ihre Gegner, denen sie in den Vorjahren nur selten das Wasser reichen konnten, mit teils deutlichen Ergebnissen weggefegt. Dass sie zuletzt in der heimischen Rogers Arena eine 4:5-Niederlage nach Verlängerung gegen die Dallas Stars kassierten, trübt das Bild kaum.

Die Erfolgsgaranten der Oilers heißen wenig überraschend Connor McDavid und Leon Draisaitl. Die beiden Ausnahmestürmer können beeindruckende Punkteserien vorweisen (Draisaitl zwölf Spiele, McDavid sechs Spiele) und führen die Punktewertung der Liga an.

Video: COL@EDM: McDavid verleiht den Oilers viel Schwung

4. Colorado Avalanche (12-6-2, Vorwoche: 3.)

In Lauerstellung auf das Podium befinden sich die Colorado Avalanche. Obwohl sie gegen die Oilers am Donnerstag eine bittere Pille schlucken mussten (2:6-Niederlage), stehen sie tabellarisch trotz ihrer Verletztenmisere ausgesprochen gut da. In ihrer Central Division rangieren die Avalanche auch wegen einigen respektablen Ergebnissen auf dem zweiten Platz.

Bei den Winnipeg Jets (4:0) und den Vancouver Canucks (5:4 nach OT) strichen die Avalanche jeweils die volle Ausbeute ein. Erfolgsgarant gegen die Canucks war Nathan MacKinnon (zwei Tore, ein Assist). Er erzielte nicht nur den Siegtreffer in der Verlängerung gegen die Canucks, sondern führt auch die interne Scorerliste der Avalanche an (13 Tore, 16 Assists).

5. New York Islanders (14-3-1, Vorwoche: 8.)

Die New York Islanders halten sich hartnäckig in der Spitzengruppe der Eastern Conference. Sie sind aktuell eines der heißesten Teams der Liga. In der vergangenen Woche strichen sie gegen die Maple Leafs (5:4) und Philadelphia Flyers (4:3 nach Penaltyschieße) zwei Siege ein und verlängerten damit ihre beeindruckende Punkteserie auf 14 Spiele. 

Thomas Greiss sticht aus der Islanders-Mannschaft hervor. Seit dem 11. Oktober ist er ungeschlagen und seine Fangquote von 93,8 % ist - unter den Torhütern die mindestens sieben Spiele absolviert haben - ligaweit die beste.

 

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6. Tampa Bay Lightning (9-6-2, Vorwoche: 6.)

Wer dachte, dass die Tampa Bay Lightning nach ihrem erfolgreichen Stockholm-Wochenende voll durchstarten werden, wurde eines Besseren belehrt. In der vergangenen Woche steht für sie eine ausgeglichene Bilanz von einem Sieg und einer Niederlage zu Buche. Gegen die New York Rangers präsentierten sich die Lightning von ihrer besten Seite und fuhren einen 9:3-Kantersieg ein. Am Samstag zeigte sich gegen die Winnipeg Jets jedoch ein anderes Bild. In der heimischen Amalie Arena kamen sie nicht über eine 3:4-Niederlage hinaus.

Bei der Partie gegen Winnipeg half auch nicht, dass Steven Stamkos einen persönlichen Meilenstein erreichte. Der Lightning-Center erzielte sein 400. NHL-Tor. Mit 20 Punkten (sieben Tore, 13 Assists) führt er die interne Scorerliste seiner Mannschaft an. 

7. St. Louis Blues (12-4-5, Vorwoche: 5.)

Beim amtierenden Stanley Cup Champion ist etwas der Wurm drin. Nachdem die St. Louis Blues Anfang November noch reihenweise Bestleistungen abgerufen hatten, kam ihr Motor in der zurückliegenden Woche etwas ins Stottern. Gegen die Arizona Coyotes (2:3 nach SO), die Columbus Blue Jackets (2:3 nach OT) und die Anaheim Ducks (1:4) verschenkten sie vermeintlich fest eingeplante Punkte.

Um das Bild wieder zu wenden und auch im Power-Ranking nicht den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren, müssen die Blues schnellstmöglich wieder den Erfolgspfad einschlagen. Ein Heimsieg am Dienstag gegen die Lightning wäre allemal ein positives Zeichen.

8. Pittsburgh Penguins (11-7-2, Vorwoche: 7.)

So richtig in der Saison angekommen sind die Pittsburgh Penguins noch nicht. Dass ihnen dann auch noch ihr Kapitän Sidney Crosby verletzungsbedingt ausfällt, verbessert die Lage nicht gerade. Durchaus vermeidbare Niederlagen gegen die Rangers (2:3 nach OT) und die New Jersey Devils (1:2) waren die Folge.

Dass sie mehr draufhaben, stellten die Penguins am Samstag eindrucksvoll unter Beweis. Dank einer Leistungsexplosion von Dominik Kahun, der drei Punkte (zwei Tore, ein Assists) markierte, fegten sie die Maple Leafs mit 6:1 vom Eis.

 

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9. Florida Panthers (10-5-5, Vorwoche: 11.)

Am Samstag feierten die Florida Panthers einen 4:3-Sieg gegen die New York Rangers und führten ihren Trainer damit zu einem historischen Moment. Für Joel Quenneville war der Erfolg im BB&T Center der 900. Hauptrunden-Sieg als NHL-Coach, womit er hinter Hall-of-Famer Scotty Bowman (1.244) die zweitmeisten hat.

Zwei davon erreichte er in der vergangenen Woche. Vor dem Sieg gegen die Rangers gewannen die Panthers am Dienstag gegen die Bruins (5:4 nach SO). Dass es bei den Panthers läuft zeigt nicht nur ein Blick auf die Tabelle (3. Platz in der Atlantic Division) sondern auch auf die Scorerliste. Mit Jonathan Huberdeau (neun Tore, 18 Assists) und Aleksander Barkov (sechs Tore, 19 Assists) rangieren zwei Panthers-Akteure unter den Top-10 der Liga.

10. Carolina Hurricanes (12-7-1, Vorwoche: 13.)

Die Carolina Hurricanes hatten in der vergangenen Woche nichts zu verschenken. Sie strichen die volle Ausbeute von drei Siegen aus drei Spielen ein. Zum Wochenauftakt fuhren sie gegen die Ottawa Senators einen beeindruckenden 8:2-Sieg ein. Am Dienstag folgte ein 5:4-Erfolg nach Verlängerung gegen die Sabres und am Samstag entführten sie einen weiteren Sieg aus dem Xcel Energy Center (4:3 nach OT gegen die Minnesota Wild).

Ein Grund für den Erfolg der Hurricanes könnte ihre enorme Tiefe sein. Beim Sieg gegen die Senators schafften es nicht weniger als 14 verschiedene Spieler auf die Punkteliste des Spielberichts. Angeführt wird die interne Scorerliste von Dougie Hamilton und Andrei Svechnikov, die jeweils neun Tore und 13 Assists vorweisen können.

Video: CAR@MIN: Svechnikov trifft zum Sieg gegen Dubnyk

11. Montreal Canadiens (11-5-4, Vorwoche: 16)

Zu was die Canadiens im Stande sind, bewiesen sie am Freitag, als sie die Capitals vor deren Publikum in der Capital One Arena vorführten (5:2-Sieg). Montreal kann eine respektable sechs Spiele anhaltende Punkteserie vorweisen und kletterte dank einer exzellenten Mannschaftsleistung auf den zweiten Rang in der Atlantic Divison. 

12. Nashville Predators (9-7-3, Vorwoche: 10.)

Die Formkurve der Nashville Predators zeigt schon seit geraumer Zeit deutlich nach unten. Folgerichtig rutschen sie auch im Power-Ranking immer weiter ab. Zwei, teils deutliche Niederlagen in der vergangenen Woche sind die Konsequenz. Gegen die Vancouver Canucks (3:5-Niederlage) und Blackhawks (2:7-Niederlage) ließen die Predators offensichtlich zu viel zu. 

13. Buffalo Sabres (10-7-3, Vorwoche: 9.)

Kaum besser als bei den Predators läuft es bei den Buffalo Sabres. Auch sie mussten in der vergangenen Woche schmerzhafte Ergebnisse hinnehmen. Gegen die Blackhawks kassierten sie am Sonntag eine 1:4-Pleite. Dass das Momentum aus dem durchaus erfolgreichen Saisonstart mittlerweile verflogen zu sein scheint, zeigen auch die anderen Ergebnisse: Gegen die Hurricanes kamen sie nicht über eine 5:4-Niederlage nach Verlängerung hinaus und auch der Heimsieg gegen Ottawa (4:2) kann über die negative Wochenbilanz und dem derzeitigen Abwärtstrend nicht hinwegtäuschen.

Video: OTT@BUF: Eichel mit vier Treffern gegen die Senators

14. Toronto Maple Leafs (9-9-4, Vorwoche: 12.)

Vier Niederlagen in Folge und eine Bilanz von 9 zu 20 Toren sprechen eine deutliche Sprache. Gegen Pittsburgh (1:6), Boston (2:4) und die Islanders (4:5) hagelte es zuletzt Niederlagen. Ergebnisse, mit denen sich die Maple Leafs weder in der Tabelle noch im Powerranking oben halten können.

15. San Jose Sharks (10-10-1, Vorwoche: -)

Ist der schlafende Riese tatsächlich erwacht? Nach einem durchwachsenen Saisonstart scheinen die San Jose Sharks endlich in der neuen Spielzeit angekommen zu sein. Langsam aber sicher spielen sie sich aus dem Tabellenkeller und in die Top-Teams des Power-Rankings. Ihre seit sechs Spielen anhaltende Siegesserie ist die längste der Liga. 

16. Chicago Blackhawks (9-7-4, Vorwoche: -)

Viel Zählbares strichen zuletzt auch die Blackhawks ein. Sie können eine seit vier Spielen anhaltende Erfolgsserie vorweisen und strotzen nur so vor Selbstbewusstsein. Gegen die Vegas Golden Knights (5:3), die Predators (7:2) und die Sabres (4:1) gingen sie in der vergangenen Woche nach der regulären Spielzeit als Sieger vom Eis. 

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