Skip to main content

Sharks nach dem Finale bereit für einen Run

von Eric GIlmore / NHL.com

SAN JOSE -- Ein Jahr nachdem sie die Stanley Cup Playoffs verpasst hatten, gelang den San Jose Sharks zum ersten Mal in ihrer 25-jährigen Franchisegeschichte der Einzug in das Stanley Cup Finale.

Die Sharks verloren gegen die Pittsburgh Penguins in sechs Spielen das Cup-Finale, doch unter Coach Peter DeBoer haben sie es sich selbst und dem Rest der NHL bewiesen, dass sie die mentale Stärke haben, in den Playoffs weit zu kommen.

Nachdem sie eine komplette Saison und vier Playoffrunden unter DeBoer gespielt haben, müssen sich die Sharks, nicht wie in diesem Jahr, im Trainingcamp und zu Beginn der kommenden Saison auf ein neues Spielsystem einstellen. Damit dürften sie einen besseren Start erwischen, es leichter in die Playoffs schaffen und vielleicht ein weiteres Mal um den Cup spielen.

WIE SIE ES SELBST SEHEN: "Es ist ein harter Tag. es gibt so viele verschiedene Gefühle. Zum einen sind wir stolz auf das, was sie erreicht haben. Das teilen wir mit ihnen. Wie sich jeder um jeden, die Spieler, das Trainergespann gekümmert hat, damit wir diesen Punkt erreichen konnten, und wir sind natürlich stolz auf unsere Fans, die uns unterstützt haben. Es gibt eine Menge Stolz, eine Menge guter Gefühle gegenüber den Menschen, aber es sticht auch. Das Stechen wird während des Sommers abnehmen, doch jetzt, wo ich hier sitze, muss ich sagen, dass es weh tut. Ich würde sonst lügen", sagte General Manager Doug Wilson

DIE BRENNENDE FRAGE: Die Sharks sind noch nie so weit in den Playoffs gekommen. Nachdem sie so hart dafür gearbeitet haben, stellt sich die Frage, wie sie das mental und körperlich verkraften können. Ein paar Sharks, darunter Joe Thornton, Joe Pavelski, Brent Burns und Marc-Edouard Vlasic, werden im September am World Cup of Hockey teilnehmen, dadurch verkürzt sich ihre Sommerpause.

VERLETZUNGEN: Stürmer Tomas Hertl verpasste die letzten vier Finalspiele aufgrund einer Verletzung am rechten Knie. Er sprach davon, dass er sich diese bei einer Kollision mit Penguins Stürmer Patric Hornqvist spät im dritten Drittel von Spiel 2 zugezogen habe. Hertl trägt eine Schiene, doch er wird nicht operiert werden müssen. Kein weiterer Shark verpasste verletzungsbedingt ein ganzes Spiel in den Playoffs.

WAS KÖNNTE PASSIEREN: Die Stürmer Dainius Zubrus, Nick Spaling und Micheal Haley, die Verteidiger Roman Polak und Matt Tennyson und Backup Torwart James Reimer werden am 1. Juli Unrestricted Free Agents. Reimer könnte versuchen, irgendwo anders einen Posten als Nummer 1 zu bekommen - verfügbare Jobs sind aber selten. Spaling spielte solide Playoffs und kann sowohl auf der Center-, wie auch auf der Außenposition eingesetzt werden. Er hätte sich sicherlich eine Vertragsverlängerung verdient. Polak's Platz könnte ein junger Verteidiger innerhalb der Organisation übernehmen. Hertl und der schnelle Stürmer Matt Nieto werden genauso Restricted Free Agents wie Verteidiger Dylan DeMelo. Hertl hat sich für einen langfristigen Kontrakt empfohlen und die Sharks brauchen schnelle Spieler, was für Nieto spricht. Stürmer Patrick Marleau, San Joses dienstältester Spieler und Thornton gehen in das letzte Jahr ihres Vertrages. Thornton war als Center in der ersten Reihe der Topspieler der Sharks. Marleau hatte eine Saison mit Höhen und Tiefen. Beide verfügen über eine No-Trade Klausel.

GRÖSSTER BEDARF: Vergangenen Sommer holten die Sharks in einem Trade Torwart Martin Jones und verpflichteten die Free Agents Verteidiger Paul Martin und Stürmer Joel Ward sowie Stürmer Joonas Donskoi, einem Rookie Free Agent aus Finnland. In diesem Jahr möchten sie ihren Bedarf an Spielern mit Draft Picks aus der jüngsten Vergangenheit decken. Rechtsaußen Timo Meier, neunter beim NHL Draft 2015, könnte in der kommenden Saison den Durchbruch in der NHL schaffen. Verteidiger Jeremy Roy, 31. in 2015, und Mirco Mueller, als 18. im Jahr 2013 gezogen, werden um einen Platz kämpfen, wie Verteidiger Julius Bergman, der in der zweiten Runde 2014 gezogen wurde. Sollte Reimer als Free Agent die Sharks verlassen, brauchen sie einen neuen Backup für Jones. Aaron Dell, ein kommender Unrestricted Free Agent stand als Nummer 1 für die San Jose Barracuda in der American Hockey League im Tor. Der Vertrag von Dell's AHL-Teamkamerad, Troy Grosenick, läuft noch ein weiteres Jahr. Die Sharks haben auch noch den Litauer Torwart Mantas Armalis, der in Schweden gespielt hat, unter Vertrag genommen.

DRAFT PICKS 2016: Die Sharks haben sechs Züge, aber keinen in der ersten und dritten Runde. Ihren Erstrundenpick gaben sie für Jones an die Boston Bruins ab.

GRUND ZUM OPTIMISMUS: Das Erreichen des Stanley Cup Finales war ein großer Schritt in die richtige Richtung. Der Kern der Mannschaft wird auch in der Saison 2016/17 intakt sein, dementsprechend müssten die Sharks auch kommende Spielzeit über einen respekteinflösenden Kader verfügen.

Mehr anzeigen