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Sharks glauben an eine Fortsetzung der Serie

von Eric GIlmore / NHL.com

SAN JOSE - San Jose Sharks Trainer Peter DeBoer sich im Stanley Cup Finale aus einem Loch herauszuarbeiten.

Er sagte am Dienstag, die Ansage an seine Spieler vor Spiel fünf des Finales am Donnerstag im Consol Energy Center gegen die Pittsburgh Penguins, sei die gleiche, wie an seine Spieler der New Jersey Devils im Finale 2012.

Die Sharks liegen in der Best-of-7 Serie gegen die Penguins 3-1 zurück. DeBoer und die Devils verloren im Finale 2012 die ersten drei Spiele, gewannen aber Spiel vier und fünf. Sie verloren die Serie in Spiel sechs.

"Jeder hatte uns abgeschrieben", erinnerte sich DeBoer vor der Reise nach Pittsburgh. "Wir dachten einfach, 'Warum nicht wir? Egal was die Statistik sagt, das erst ein oder zwei Teams nach so einer Situation gewonnen haben, egal wie die Chancen stehen. Warum sollten nicht wir das erste Team sein, das es schafft? Am Anfang steht ein Spiel und ich denke, dass ist die richtige Denkweise."

Die Sharks verloren Spiel eins und zwei in Pittsburgh mit je einem Spiel. Sie schlugen die Penguins in Spiel drei im SAP Center mit einem Tor, verloren Spiel vier am Montag in San Jose aber 3-1.

In Spiel vier hatten die Sharks zum ersten Mal mehr Torschüsse (24-20), kassierten aber zum vierten Mal in Folge das erste Tor und haben noch nie mit einer Führung gespielt.

"Wir wollen ein Spiel gewinnen und in Spiel sechs zu Hause antreten", erklärte DeBoer. "Ich denke in der Position würden wir uns wohl fühlen und könnten Spiel sieben erzwingen. Aber zuerst müssen wir ein Mal auswärts gewinnen. Wir waren diese Saison das Beste Auswärtsteam der Liga. Es wird nicht leicht. Aber ich glaube wir sind während der Serie stärker geworden. Wir haben Fehler ausgebessert. Wir haben weniger Schüsse zugelassen."

"Ich dachte jedes Spiel, dass wir mehr Chancen kreiert haben. Unsere großen Spieler haben mehr geschossen. Wir haben einiges richtig gemacht, aber Tatsache ist, dass wir die ganze Serie hinten lagen und das müssen wir abstellen."

Die Sharks waren mit einer Statistik von 28-10-3 das beste Auswärtsteam, gewannen aber nur fünf von 11 in den Playoffs.

Nach einem frühen 2-0 im zweiten Drittel am Montag, stellte DeBoer seine Reihen um und setzte weniger Spieler ein. Zweite Reihe Center Logan Couture ersetzte Melker Karlsson als Linksaußen in der Topreihe mit Center Joe Thornton und Joe Pavelski. Im dritten Drittel übernahm Joonas Donskoi die Position. Vierte Reihe Stürmer Tommy Wingels und Dainius Zubrus kamen nicht mehr zum Einsatz.

So sehr DeBoer das erste Tor will, hält er doch nichts davon mit den Formationen vom Ende des letzten Spiels anzufangen.

"Ich weiß nicht ob die Umstellung der Reihen der Schlüssel zur Führung ist", sagte er. "Wir haben wegen den Rückständen in den letzten beiden Spielen weniger Spieler eingesetzt. Das ist nicht ideal. Das rächt sich, besonders wenn man so weit in den Playoffs ist und so viele Spiele hinter sich hat. Das war aus der Not geboren."

Erste Reihe Linksaußen Tomas Hertl verpasste Spiel drei und vier wegen einer Verletzung und DeBoer sagte, er könne vielleicht wieder spielen.

"Er sieht jeden Tag besser aus", sagte DeBoer. "Hoffentlich ja. Ich würde ihn als angeschlagen bezeichnen. Zu dieser Jahreszeit finden die Jungs die Kraft mit Verletzungen zu spielen. So sind die Jungs auf diesem Niveau. Ich schreibe ihn nicht ab."

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