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Sharks brauchen besseren Start in Spiel 2

von Tom Gulitti / NHL.com

PITTSBURGH – Vielleicht war es, wie einige Sharks meinten, eine Frage der Nerven, oder sie waren rostig nach fünf Tagen ohne Spiel.

Oder vielleicht mussten sie sich im ersten Spiel an den Druck und die Geschwindigkeit der Pittsburgh Penguins gewöhnen.

Was immer es war, die Sharks schienen im ersten Drittel von Spiel eins am Montag im Consol Energy Center über weite Strecken überfordert. Obwohl sie im zweiten Drittel stärker wurden, konnten sie das im dritten Drittel nicht aufrecht erhalten und verloren durch Nick Boninos Tor 2:33 vor Ende des Spiels.

„Wir hatten unsere Momente, aber sie zogen ihr Spiel über weitere Strecken durch und man sieht das Ergebnis“, erklärte Sharks Trainer Peter DeBoer. „Man verdient es nicht zu gewinnen, wenn man nicht besser spielt als die anderen.“

Die Sharks müssen vor Spiel zwei am Mittwoch ihr Problem finden.

Vom Bully an schienen die Sharks immer einen halben Schritt hinterher zu sein. Sie waren auf dem Weg zu ihrem ersten Stanley Cup Finale immer das schnellere Team bei ihren Siegen gegen die Los Angeles Kings, Nashville Predators und St. Louis Blues.

Die Penguins stellten eine neue Herausforderung und die Sharks hatten anfangs keine Antwort. Die Penguins machten im ersten Drittel 15-4 Torschüsse und gingen innerhalb von 1:02 durch Tore von Bryan Rust und Conor Sheary 2-0 in Führung.

„Sie hatten einen unglaublichen Start“, sagte Sharks Center Logan Couture. „Wir schienen festzustecken.“

Wie die New York Rangers, Washington Capitals und Tampa Bay Lightning vor ihnen, hatten die Sharks Probleme mit dem Forecheck der Penguins und konnten keine sauberen Pässe nach vorne spielen. Das führte zu einigen Puckverlusten, aus denen die Penguins schnell Torchancen machten.

„Es schien als würden wir ihnen den Puck schenken“, sagte Couture. „In der Offensive, Defensive, besonders im Mitteldrittel. Wir spielten ihnen den Puck zu. Sie hatten viele Überzahlsituationen wegen unseren Fehlern.“

Die Sharks hatten Glück zur ersten Pause nur mit 2-0 in die Kabine zu gehen. Ohne Torwart Martin Jones wäre es noch schlimmer gewesen.

„Ich glaube wir dachten nur: 'Heilige … wir sind hier'“, sagte Verteidiger Brent Burns über das erste Drittel. „Wir waren das erste Mal im Stanley Cup Finale. Davon träumt man lange. Wir haben wahrscheinlich in den letzten Tagen mehr Energie damit verbracht darüber nachzudenken, als im Spiel. Das habe ich beim Aufwärmen gespürt. Man muss reinkommen, sich nicht auspowern. Ich glaube wir werden besser.“

Die Sharks wurden im zweiten Drittel besser. Ein Powerplay durch Ian Coles Strafe wegen Hakens nach 1:14 half. Sie trafen durch Tomas Hertls Schuss an Penguins Verteidiger Olli Maattas Schlittschuh nach 3:02.

Patrick Marleau 1:48 vor Ende des Drittels per Bauerntrick aus und die Sharks schienen mit dem Momentum ins dritte Drittel zu gehen.

„Es half einfach, dass wir etwas sauberer aus dem eigenen Drittel kamen und uns gegenseitig mehr unterstützten“, sagte Marleau. „Wir standen im ersten Drittel nicht gut genug und kamen den Puck zu oft ab, das stellten wir im zweiten Drittel ab und wurden besser, wir müssen aber noch mehr Fehler abstellen.“

Wie DeBoer feststellte, hatten die Sharks ihre Momente und Chancen im dritten Drittel, aber die Penguins zwangen sie durch Druck wieder zu Fehlern und begruben Jones unter 18 weiteren Schüssen. Bei Boninos Siegtor hatte Burns seinen Schläger verloren, als er einen Schuss von Kris Letang blockte.

Sharks Verteidiger Paul Martin verlor Bonino dann aus den Augen und erlaubte Letangs Pass in die Mitte. Bonino erledigte den Rest und feuerte den Puck über Jones Stockhand.

„Wir fanden im ersten Drittel nicht zu unserem Spiel. Wir standen da und sahen zu“, erklärte DeBoer. „Sie sind ein schnelles Team. Sie bestimmten im ersten Drittel das Spiel. Ich denke als wir im zweiten Drittel zu unserem Spiel fanden, hatten sie Probleme... Ich weiß wir werden besser. Wir müssen im Abschluss besser werden. Teilweise war es ihr Druck, aber teilweise waren wir selbst Schuld.“

Das war die herrschende Meinung in der Kabine der Sharks. Es ging nicht darum, was die Pens taten, sondern darum was die Sarks nicht taten.

„Sie sind schnell und wir haben nicht gut gespielt“, stellte Hertl fest. „Wir kommen wieder auf die Beine und analysieren das Video, wie in den drei Serien davor, einfach den Puck reinbringen und in der Offensive spielen. Das ist unser Spiel. Wenn wir so spielen wie im zweiten Drittel, können wir gewinnen. Aber wenn wir zu oft im Mitteldrittel den Puck verlieren, können wir

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