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Sharks beantworten mit Heimsieg alle Fragen

von Shawn Roarke / NHL.com

SAN JOSE - Die San Jose Sharks haben den ganzen Frühling über ihre neue Identität gesprochen. Am Donnerstag untermauerten sie das mit ihrem Spiel.

Die Sharks waren in Spiel sieben des Western Conference Halbfinales erbarmungslos und kannten keine Gnade beim Triumph über die Nashville Predators im SAP Center. Der 5-0 Sieg bringt die Sharks zum ersten Mal seit 2011 ins Western Conference Finale.

Die Sharks treffen in der nächsten Rune auf die St.Louis Blues. Spiel eins findet am Sonntag im Scottrade Center statt. Der Sieger dieser Serie tritt im Stanley Cup Finale gegen den Eastern Conference Champion an. San Jose war in 25 Jahren Vereinsgeschichte nie im Cup Finale.

Das ist jetzt zum greifen nahe.

"Ja wir wollen den Cup gewinnen", bestätigt Marleau, Mitglied der Sharks seit sie ihn in der ersten Rundes des NHL Drafts 1997 wählten. "Das haben wir noch nicht geschafft."

"Es gibt noch viel zu tun."

Die Sharks wären nicht in der Position das Projekt in angriff zu nehmen, wenn sie ihren Auftrag am Donnerstag nicht erfüllt hätten.

Es war fraglich, ob sie das schaffen würden.

Die Sharks verloren die letzten beiden Male, als sie in Spiel sieben standen, beide gegen die Los Angeles Kings. Sie sind auch die letzten beiden Male im Conference Finale gescheitert, ein Mal mit einem 4-0 gegen die Chicago Blackhawks 2010 und ein Mal nach fünf Spielen gegen die Vancouver Canucks 2011.

Die Sharks haben in den Playoffs in der Vergangenheit einige Enttäuschungen erlebt. Daher wurde der Charakter des Teams in Frage gestellt, als sie in Spiel sechs zwei Mal in Führung lagen und trotzdem in der Verlängerung verloren.

Diese Fragen wurden in Spiel sieben entschieden beantwortet.

Die Sharks kamen im ersten Drittel auf 17-3 Torschüsse und trafen zwei Mal. Nach 39 Sekunden im zweiten Drittel trafen sie erneut zum 3-0.

Sie blockten 22 Schüsse und fuhren 31 Checks. Verteidiger Roman Polak warf sich trotz der 5-0 Führung noch spät im dritten Drittel in einen Schuss.

"Wir waren vorbereitet", sagte Trainer Peter DeBoer. "Ich glaube es ging schon heute morgen los. Unsere Anführer und Veteranen gingen voran und der Rest folgte. Das war wahrscheinlich unsere beste Teamleistung der Playoffs."

DeBoer ist neu bei den Sharks, er kam letzten Sommer. DeBoer distanzierte sich selbst und sein Team von der schmerzhaften Vergangenheit. Er besteht darauf, diese Sharks sind ein neues Team, eine neue Gefahr für die Gegner.

Das tat er erneut, als er gefragt wurde ob der Sieg in Spiel sieben die Vergangenheit aus dem Gedächtnis der Sharks getilgt hat.

"Das ist nicht das gleiche Team wie in der Vergangenheit",behauptete er. "Wir haben einige neue Spieler, ganz andere Charaktere, eine ganz neue Identität und einen ganz anderen Trainerstab. Der Kern ist noch der gleiche, aber diese Kernspieler sind großartig. Sie sind nicht das Problem. Es war das drum herum. Wir haben jetzt die richtigen Spieler hier und die Topspieler spüren das und es gibt ihnen Kraft."

Die Kernspieler bewiesen sich in Spiel sieben und bestätigten, dass es ein neues Team ist, eine neue Ära.

"Das wird von uns erwartet. Wir sollen da raus gehen und das Team anführen und zur Offensive beitragen", erklärte Stürmer Logan Couture, der ein Tor und zwei Assists machte. "Wir taten was von uns erwartet wird, denke ich."

Marleau, der Dienstälteste Shark, machte ein Tor und eine Vorlage. Thornton, der in schwierigen Phasen oft als Blitzableiter diente, machte ein Tor und einen Assist. Pavelski, der Kapitän, machte das erste Tor des Spiels und neun in den Playoffs. Er führt die NHL zusammen mit Nikita Kucherov von den Tampa Bay Lightning an. Couture, 2010 noch Rookie, machte in der Serie 11 Punkte in sieben Spielen, ein Vereinsrekord.

Das sind die Anführer von denen DeBoer sprach. Der Kern der Sie in Spiel sieben auf den Weg brachte, aber sie hatten Unterstützung von dem womöglich tiefsten Kader der Sharks seit zehn Jahren.

Diese Sharks hatten bereits widerlegt, dass sie die Kings nicht schlagen können, als sie sie mit einer überzeugenden Leistung in der ersten Runde in fünf Spielen rauswarfen.

Sie haben die Behauptung widerlegt, dass sie kein Spiel sieben gewinnen können, als sie das gegen ein Team taten, das das beste Team im Westen, die Anaheim Ducks, in der ersten Runde in Spiel sieben eliminierte.

Jetzt stehen sie vor einer neuen Herausforderung gegen die Blues.

San Jose steht zum dritten Mal im Conference Finale. Bei den ersten beiden Versuchen gewannen sie nur eins von neun Spielen. Jetzt haben sie die Chance die Vergangenheit vergessen zu machen.

"Unser letztes Conference Finale ist schon ein bisschen her", sagte Marleau. "Diese Gelegenheit hat man nicht jedes Jahr, darüber freuen wir uns natürlich. Aber wir wollen weiter eine gute Leistung bringen."

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