Doch in diesem Jahr scheint alles anders zu sein. Mit 39 Punkten nach 34 Spielen rangieren die Oilers in der Pacific Division aktuell auf dem dritten Platz. Die Spitzenreiter San Jose Sharks und Anaheim Ducks scheinen greifbar, der Abstand zu den Verfolgern Calgary Flames und Los Angeles Kings abgesichert. Mit ihrem Kapitän Connor McDavid, der bislang 40 Punkte (12 Tore, 28 Assists) in 34 Spielen erzielte, haben sie den aktuellen Topscorer der Liga in ihren Reihen. Dahinter überzeugt ein ungemein tiefer Kader.
Allen voran Leon Draisaitl drehte im Dezember richtig auf und scheint mit 13 Punkten (7 Tore, 6 Assists) in den letzten zehn Spielen kaum zu bremsen zu sein. Für ihn spiegelte der Schlussabschnitt gegen die Blues wider, was den Erfolg seines Teams in der laufenden Saison bisher ausmacht. "Vor allem im dritten Drittel haben wir so gut gespielt, wie wir schon die ganze Saison spielen", erklärte der zweifache Vorbereiter nach dem Spiel gegen die Blues. "Wir haben hart gespielt. Wir haben unsere Stärken ausgespielt. Wir haben unsere Größe eingesetzt. Wir haben unsere Geschwindigkeit benutzt, wenn wir es mussten."
Für Draisaitl war die Partie gegen die Blues ein Gradmesser dafür, dass es für die Oilers in der aktuellen Spielzeit noch weit gehen kann.
"Das zeigt uns, dass wir mit diesen Teams mithalten können. Wir können es mit den Playoffteams aufnehmen", erzählte er. "Wir müssen einfach sicherstellen, dass wir das jeden Abend beweisen."