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Seidenberg genießt die Ruhe im Central Park

"Breaking the Ice" auf NHL.com/de mit dem Verteidiger der New York Islanders

von Axel Jeroma / NHL.com/de Autor

Während der Saison 2017/18 bringt NHL.com/de jeden Mittwoch ein Feature mit dem Titel "Breaking the Ice". Darin präsentieren wir jeweils einen Spieler, der in der Liga zuletzt von sich Reden gemacht hat - auf oder abseits des Eises.

In dieser Folge: Dennis Seidenberg (New York Islanders)

Seit mittlerweile 15 Spielzeiten geht Dennis Seidenberg seinem Job als Verteidiger in der NHL nach. Damit ist er aktuell der dienstälteste deutsche Spieler in der Liga. Sein Debüt feierte der inzwischen 36-Jährige in der Saison 2002/03 im Trikot der Philadelphia Flyers. Seitdem bestritt er 846 Partien, schoss 44 Tore und lieferte 205 Vorlagen. Neben den Flyers spielte der gebürtige Schwenninger für die Phoenix Coyotes, Carolina Hurricanes, Florida Panthers, Boston Bruins und New York Islanders. Neben Uwe Krupp und Tom Kuhnhackl ist Seidenberg einer von drei deutschen Stanley-Cup-Champions. 2011 holte er den Titel mit den Bruins.

Mit Ausnahme der Coyotes sind Seidenbergs bisherige Arbeitgeber ausschließlich im Osten der USA angesiedelt gewesen. Das ist einer der Gründe, warum er die Dienstreisen an die Westküste besonders genießt. Vor allem, wenn es in New York richtig kalt ist, steigt er nach eigener Aussage liebend gerne für einen mehrtägigen Auswärtstrip in den Flieger Richtung Kalifornien.

An Heimspiel- oder Trainingstagen nutzt der als umgänglicher Typ bekannte Defensivspieler häufig ein anderes öffentliches Verkehrsmittel: die New Yorker U-Bahn. Um dem Stau auf den Straßen zu entgehen und pünktlich von daheim ins Barclays Center zu kommen, zieht er die Subway dem Auto vor. Einem kurzen Plausch mit Fans ist er dabei nicht abgeneigt. Das Gespräch mit NHL.com/de fand jedoch nicht im Untergrund der Millionenmetropole statt, sondern ganz klassisch am Telefon. Dabei machte Seidenberg deutlich, dass er sich künftig mehr Eiszeit bei den Islanders als in der ersten Saisonhälfte wünscht. Bislang kam er lediglich in 15 von 40 möglichen Partien zum Einsatz. Er will jedoch positiv gestimmt bleiben und sich über starke Leistungen für einen Stammplatz empfehlen.

Für die Rubrik "Breaking the Ice" stellten wir dem Islanders-Verteidiger vier Entweder-oder-Fragen.

Sidney Crosby oder Connor McDavid - wer ist der unangenehmere Gegenspieler?

Das lässt sich gar nicht so genau beantworten. Es sind zwei verschiedene Spielertypen. McDavid hat eine unglaubliche Geschwindigkeit, die er einsetzt, wenn er am Puck ist. Dadurch erarbeitet er sich viele Chancen. Crosby besitzt eine enorme Übersicht. Er antizipiert Spielzüge sehr gut und bringt sich dadurch auf dem Eis in gute Positionen. Was beide eint, sind ihre technischen Fähigkeiten und dass sie nicht viele Torgelegenheiten auslassen. Durch ihre unterschiedlichen Spielweisen muss ich als Verteidiger gegen Crosby anders agieren als gegen McDavid.

Video: EDM@WPG: McDavid legt Draisaitl in Unterzahl auf

Eisstadion oder Wohnzimmer - wo verbringst du Silvester lieber?

Auf jeden Fall spiele ich lieber an diesem Tag. Ich kenne auch keinen Spieler, der diese Frage anders beantworten würde.

Broadway oder Central Park - welchen Freizeitort bevorzugst du?

Ganz klar den Central Park. Ein bisschen Ruhe und Erholung bei all der Hektik in der Großstadt tut richtig gut.

Fußball mit den New York City FC oder Baseball mit den Yankees - welcher Sport außer Eishockey läuft bei dir im Fernsehen?

Fußball eher weniger. Gelegentlich verfolge ich Baseball und Basketball. Sonntags, wenn ich die Zeit dazu habe, schaue ich mir gerne American Football im Fernsehen an. Wir verfügen in New York ja über eine große Auswahl an verschiedenen Sportarten. Das finde ich klasse.

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