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Capitals stehen ganz oben

Die Washington Capitals konnten diese Woche den ersten Platz im Powerranking übernehmen

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wieder und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Donnerstag auf Freitag.

Die Washington Capitals belegen zwar aktuell nur den dritten Rang in der Metropolitan Division, doch sie haben bisher auch zwei Partien weniger bestritten, als die vor ihnen platzierten Teams aus Pittsburgh und Manhattan. Vor allem die Defensivabteilung der Capitals macht einen gefestigten Eindruck. Aus den Top 10 dieses Ranking verabschieden mussten sich die Minnesota Wild. deren Platz nahmen die Los Angeles Kings ein, die durch vier Siege in Folge zu gefallen wussten. Neu ins Verfolgerfeld gerutscht sind die Nashville Predators (3-1-) und die Columbus Blue Jackets (2-1-1), die vom hinteren Tabellendrittel kommend, mittlerweile einen Wildcard-Platz inne haben und auch die Edmonton Oilers konnten sich mit drei Siegen in Folge zurückmelden.

1. Washington Capitals (12-5-2, Vorwoche: 2)

Die Capitals zeigen vor allem gegen die Topteams der Liga, was alles in ihnen steckt. Wenn es nicht gerade gegen die Columbus Blue Jackets geht, sie verloren am Sonntag gegen das Team aus Ohio mit 2-3 Toren zum zweiten Mal innerhalb von fünf Tagen, sind die Capitals eine Macht. 'Zu Null' gewannen sie gegen die Detroit Red Wings (1-0) und das Spitzenspiel gegen die St. Louis Blues, einem Topteam aus der Western Conference, konnte Washington mit 4-3 für sich entscheiden.

Seinen Torriecher stellte Capitals russischer Stürmerstar Alex Ovechkin mit vier Toren in den drei Partien eindrucksvoll unter Beweis.

Den Monat November schließen die Capitals mit den Partien gegen Buffalo und Toronto ab. Anschließend treten sie zuhause gegen die Islanders an. Es ist durchaus vorstellbar, dass Washington bis zum Ende der kommenden Woche auch in der Tabelle der Metropolitan Division weiter Boden auf den ersten Platz gut macht.

2. Chicago Blackhawks (13-6-2, Vorwoche: 1)

Die Blackhawks mussten den ersten Platz in diesem Ranking abgeben, auch weil sie auf ihrer Auswärtstour durch den Westen hinter den Erwartungen geblieben sind (2-3-0). Vier Spiele hatten sie in der vergangenen Woche zu bestreiten, wovon sie zwar gegen die Flames (3-2) und Canucks (4-3 OT) vier Punkte einfahren konnten, aber dabei ihre liebe Mühe hatten. Aus Edmonton (0-5) und San Jose (1-2) mussten die Blackhawks mit leeren Händen abreisen.

Chicagos punktbeste Akteure waren die Linksaußen Artemi Panarin (2 Tore, 1 Assist) und Vinnie Hinostroza (1 Tor, 2 Assists).

In der kommenden Woche setzen die Blackhawks ihre Reise mit Auftritten in Los Angeles und Anaheim fort. Anschließend erwarten sie Florida und New Jersey.

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3. Tampa Bay Lightning (13-7-1, Vorwoche: 3)

Die Lightning haben einen Lauf und befinden sich auf dem Weg nach ganz oben in der Atlantic Division. In ihren letzten sechs Partien, davon fünf auf fremden Eis, mussten sie sich nur einmal geschlagen geben - 1-3 in Nashville am Montag. In ihren beiden weiteren Begegnungen der vergangenen Woche bezwangen sie zweimal die Flyers (3-0, 4-2).

Erneut überzeugten die Lightning durch ihren ausgeglichenen Kader. Acht ihrer Spieler kamen zu mehr als zwei Scorerpunkte und angeführt von Tyler Johnson (2 Tore, 1 Assist) hatten sie sieben verschiedene Torschützen in ihren Reihen.

In den nächsten sieben Tagen tritt Tampa gegen Boston, gegen St. Louis und zweimal gegen Columbus an.

4. Pittsburgh Penguins (12-5-3, Vorwoche: 4)

Wer möchte nicht gerne im Madison Square Garden gewinnen? Die Penguins erfüllten sich diesen Wunsch mit einem eindrucksvollen 6-1 Sieg, nachdem sie zwei Tage zuvor vor heimischer Kulisse den Rangers mit 2-5 unterlegen waren. Zu drei weiteren Zählern kamen die Penguins bei den Islanders (3-2 OT) und bei den Sabres (1-2 SO).

Kein Geringerer als Teamkapitän Sidney Crosby (4 Tore, 2 Assists) sowie Rechtsaußen Phil Kessel (1 Tor, 5 Assists) führen die teaminterne Scorerwertung aus diesen vier Partien an.

Auch in der kommenden Woche müssen die Penguins viermal antreten. Dann lauten ihre Gegner Minnesota, New Jersey, NY Islanders und Dallas.

5. New York Rangers (14-6-1, Vorwoche: 5)

Mit Ausnahme des 5-2 Auswärtserfolgs bei den Penguins, absolvierten die Rangers ihr Wochenprogramm nicht nach ihren Vorstellungen. Aus den weiteren Partien gegen die Blue Jackets (2-4), Panthers (2-3 SO) und Penguins (1-6) sprang nur noch ein Zähler für die 'Blueshirts' heraus.

An jeweils drei ihrer fünf Treffer waren Rick Nash (2 Tore, 1 Assist) und der Österreicher Michael Grabner (2 Tore, 1 Assist) beteiligt.

Deutlich mehr Punkte sollen nun in den Begegnungen der nächsten sieben Tage gegen Philadelphia, Ottawa, Carolina und Buffalo eingefahren werden.

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6. Montreal Canadiens (15-4-2, Vorwoche: 6)

Der Tabellenerste der Atlantic Division konnte auch in der vergangenen Woche nicht vollends überzeugen. Ihre vier Auftritte endeten jeweils mit nur einem Tor Unterschied, wobei die Frankokanadier zweimal, zuhause gegen die Maple Leafs (2-1) und die Hurricanes (2-1) am Ende knapp die Nase vorn hatten. Niederlagen setzte es in Carolina (2-3) und gegen die Senators (3-4).
 
Interessanterweise führen mit Andrei Markov (0 Tore, 5 Assists) und Shea Weber (1 Tor, 3 Assists) zwei Verteidiger Montreals Scorerwertung aus diesen Begegnungen an.

Für die Canadiens folgen als nächstes zwei Auswärtspartien in Detroit und Anaheim.

7. St. Louis Blues (11-7-3, Vorwoche: 7)

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag endete für die Blues in Washington (3-4) eine eindrucksvolle Serie von vier doppelten Punktgewinnen in Folge. Zuvor hatten sie ihre Siegesserie durch Erfolge gegen die Predators (3-1) und bei den Bruins (4-2) ausbauen können.

Ihre überragenden Akteure waren die beiden Flügelstürmer Jaden Schwartz (3 Assists) und David Perron (1 Tor, 2 Assists) sowie ihr Toptorschütze Vladimir Tarasenko (3 Tore, 1 Assist).

Nicht zu unterschätzende, harte Brocken empfangen die Blues in der kommenden Woche wenn sich die Wild, die Stars und die Lightning in St. Louis die Ehre geben.

8. San Jose Sharks (11-8-1, Vorwoche: 9)

Die Sharks führen in dieser Bestenliste die Phalanx der in Kalifornien beheimateten Mannschaften an. Verdient haben sie sich diesen Platz durch fünf gewonnene Punkte aus ihren letzten drei Auftritten. Ihren einzigen Punktverlust mussten sie in Arizona hinnehmen, wo sie mit 2-3 nach Verlängerung unterlagen. Für Wiedergutmachung sorgten sie mit zwei Heimerfolgen gegen New Jersey (4-0) und Chicago (2-1).
 
Gleich dreimal konnte Center Logan Couture die Scheibe im Netz versenken. Verteidiger Brent Burns und Center Joe Pavelski brachten es auf vier (1 Tor, 3 Assists) und drei (1 Tor, 2 Assists) Scorerpunkte.

Vier Partien innerhalb von sechs Tagen bestreiten die Sharks gegen die Islanders, Ducks, Coyotes und Kings.

9. Los Angeles Kings (11-9-1, Vorwoche: -)

Bei den Kings lief die Saison 2016/17 nicht so gut an, wie sie sich das vorgestellt hatten, doch die Mannschaft hat sich stabilisiert und konnte ihren Aufwärtstrend durch Heimsiege gegen New Jersey (4-2) und die Islanders (4-2) fortsetzen. Auch in Anaheim (3-2) sprang für die Kings, die nun seit vier Partien ungeschlagen sind, ein doppelter Punktgewinn heraus. Los Angeles Erfolgsgaranten waren Jeff Carter mit 3 Toren und 1 Assist und Drew Doughty (1 Tor, 3 Assists).

Mit Chicago und San Jose treten als nächstes NHL-Schwergewichtler im Staples Center an, anschließend geht es für die Kings auf zur Reise nach Arizona.

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10. Anaheim Ducks (9-7-4, Vorwoche: 8)

Die Ducks durften in den letzten sieben Tagen zweimal zuhause antreten, konnten dabei aber nur einen Zähler nach einem Shootout-Krimi gegen die Islanders (2-3 SO) einfahren. Zwei Tage zuvor hatten sie gegen ihren Nachbarn aus L.A. mit 2-3 Toren den Kürzeren gezogen.

Center Rickard Rakell konnte sich in beiden Partien als Torschütze auszeichnen. Die beiden anderen Treffer der Ducks erzielten Cam Fowler und Antoine Vermette.

In der nächsten Woche erwartet die Ducks ein volles Programm mit vier Partien gegen Chicago, San Jose, Montreal und Vancouver.

Die Verfolger: Ottawa Senators (V), Minnesota Wild (V), Edmonton Oilers, Nashville Predators, Columbus Blue Jackets

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: Dallas Stars, Winnipeg Jets, Philadelphia Flyers, Boston Bruins

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