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Schweizer wurden nicht belohnt

Die U20-Auswahl der Schweiz musste sich nach aufopferungsvollem Kampf Russland geschlagen geben

von Bernd Rösch / NHL.com/de Chefautor

Als eine Nummer zu groß erwiesen sich am Ende die U20-Junioren Russlands für die Schweizer Auswahl. Bei der IIHF Junioren-Weltmeisterschaft unterlag die Schweiz am Donnerstagnachmittag im Harborcenter von Buffalo der Sbornaja mit 2:5 Toren. Die aufopferungsvoll verteidigenden Schweizer konnten lange Zeit die Partie offen halten, kassierten dann aber in den letzten neun Spielminuten drei Gegentreffer, auf die sie keine Antwort mehr parat hatten. Arthur Kayumov in der 52., Georgi Ivanov in der 59. Spielminute und 13 Sekunden danach mit einem Empty Netter Vitali Abramov, als Philip Wuthrich seinen Kasten bereits zugunsten eines weiteren Feldspielers verlassen hatte, schossen die Russen auf die Siegerstraße.

In den ersten zwei Durchgängen hatte Wuthrich mit seinen Rettungstaten den Gegner immer wieder schier zur Verzweiflung gebracht. 23 der 25 Torschüsse der russischen U20 in diesen zwei Dritteln wurden seine Beute. Bei Vladislav Syomins Schuss während eines Überzahlspiels nach gut zehn Spielminuten hatte der schweizerische Schlussmann ebenso keine Abwehrchance, wie bei Klim Kostins Rebound als im Mittelabschnitt noch 104 Sekunden auf der Uhr standen.

Das Torschussverhältnis lautete zwar nach 60 Minuten 37:13 für Russland, doch die Schweizer konnten immer wieder Nadelstiche setzen, so wie bei den Ausgleichstreffern von Marco Miranda zum 1:1 direkt vom Bullypunkt weg, nach neun Sekunden im Mittelabschnitt und zum 2:2 von Ken Jager, als der Schlussdurchgang 130 Sekunden jung war.

Russland, das sein Turnier-Auftaktmatch gegen Tschechien mit 4:5 verloren hat, tritt am Freitag gegen Weißrussland an. Die Schweiz bezwang in ihrem ersten Spiel die weißrussische Auswahl mit 3:2 Toren und hat nun einen Tag Pause bevor sie am Samstag auf Schweden treffen.

Finnland - Dänemark

Über mangelnde Arbeit konnte sich der dänische Torwart Kasper Krog wahrlich nicht beschweren. 61:7 lautete das Torschussverhältnis beim 4:1-Sieg Finnlands über Dänemark im Key Bank Center von Buffalo. Früh setzten die haushoch überlegenen Finnen die Zeichen auf Sieg. In den ersten sieben Spielminuten gingen sie durch Tore von Joona Koppanen und Aapeli Rasanen mit 2:0 in Front. Es bahnte sich ein Kantersieg an, doch Krog wuchs über sich hinaus und hielt Dänemark im Spiel. Mit dem zweiten Torschuss konnte Nikolaj Krag in der 22. Spielminute aus einem Überzahlspiel heraus auf 1:2 verkürzen und den Spielverlauf auf den Kopf stellen. Die Kräfteverhältnisse zurecht, rückten Juuso Valimaki und Henri Jokiharju mit einem Doppelschlag in der 36. und 38. Minute. Im torlosen Schlussabschnitt konnten die Dänen kein einziges Mal den finnischen Torwart Ukko-Pekka Luukkonen prüfen.

Schweden - Tschechien

Zwei Tage nach ihrem 5:4-Überraschungssieg gegen Russland mussten sich die tschechischen Junioren im Key Bank Center der schwedischen Auswahl mit 1:3 Toren geschlagen geben. Alexander Nylander machte in der 45. Spielminute mit dem zweiten Powerplaytreffer den Sieg der Skandinavier perfekt. Auch beim Überzahltor von Elias Pettersson zur 2:0-Führung in der Schlussminute des ersten Drittels war Nylander bereits mit einem Assist beteiligt gewesen. Marcus Davidsson hatte in der sechsten Minute als Erster den tschechischen Torwart Jakub Skarek bezwingen können. Im Mittelabschnitt hatten, die auf den Anschlusstreffer drängenden Tschechen mehr Spielanteile. Filip Zadina belohnte sie für ihren Einsatz mit einem Überzahltor als im zweiten Durchgang noch 58 Sekunden auf der Uhr standen. Es sollte das einzige Mal bleiben, dass sich der schwedische Torwart Filip Gustavsson geschlagen geben musste.

USA - Slowakei

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag unterlag im Key Bank Center von Buffalo die USA der Slowakei mit 2:3 Toren. Samuel Bucek war der von den Slowaken vielumjubelte Held des Spiels, als ihm 128 Sekunden vor Spielende der Siegtreffer gegen US-Goalie Joseph Woll gelang. In den Minuten zuvor hatte die Partie richtig Fahrt aufgenommen. Filip Krivosik brachte mit seinem zweiten Tor an diesem Abend die Slowaken 2:1 in Front. An diesem Treffer war Bucek ebenso an der Vorarbeit beteiligt, wie bei Krivosiks erstem Paukenschlag in der 25. Minute zum 1:0. Doch beide Male währte die Freude der Gäste nicht besonders lange. Im Mitteldrittel bezwang Brady Tkachuk den slowakischen Torsteher Roman Durny zum 1:1 und nur 94 Sekunden nach Krivosiks zweitem Führungstor stellte Casey Mittelstadt den 2:2-Ausgleich her. Das Happy End hatten aber Dank Bucek die slowakischen Junioren für sich gebucht.

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