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Rust läuft in Playoffs zu Höchstform auf

von Wes Crosby / NHL.com

PITTSBURGH -- Die plötzliche Bekanntheit von Pittsburgh Penguins Angreifer Bryan Rust könnte auch im Stanley Cup Finale weitergehen.

In den ersten drei Runden der Stanley Cup Playoffs haben sich die Penguins auf ihre

unterstützenden Kräfte ebenso verlassen, wie auf ihre Center Sidney Crosby und Evgeni Malkin. Die Kombination aus Stars und Arbeitern brachte die Penguins bis ins Stanley Cup Finale gegen die San Jose Sharks, das am Montag im Consol Energy Center beginnen wird. (2:00 a.m. MESZ)

Rust spielte in der Unterstützungstruppe eine führende Rolle und verhalf einem der beiden Top Centern der Penguins dazu, sein Spiel zu finden.

Malkin haderte in der Offensive während der gesamten zweiten Runde gegen die Washington Capitals und zu Beginn des Eastern Conference Finales gegen die Tampa Bay Lightning. Als ihm der flinke Rust als Ersatz für Eric Fehr an die rechte Seite gestellt wurde, fand Malkin wieder zu seinem dominanten Spiel zurück.

"Es läuft einfach", sagte Malkin. "Es ist ein einfaches Spiel für uns... Wir müssen ein schnelles Spiel spielen, dann ist es einfach. Den Puck reinchippen und in der Angriffszone arbeiten... ein einfaches Spiel in den Playoffs. Manchmal sieht es nicht gut aus, aber es funktioniert."

Nachdem er in den ersten beiden Spielen des Conference Finales nicht punktete, erzielte Malkin in den folgenden fünf Spielen jeweils mindestens einen Punkt. Am Donnerstag bereitete er beide Tore von Rust beim 2-1 Sieg in Spiel 7 vor.

Die Wichtigkeit von Rusts Toren ist gut dokumentiert, aber ihre Tragweite sollte nicht nur oberflächlich betrachtet werden. Die bei den Toren spürbare Chemie zwischen Rust und Malkin sollte den Sharks zeigen, dass noch mehr kommen wird.

"Ich versuche nur, ins Rollen zu kommen", so Rust. "Umso mehr Zeit vergeht, umso besser wird die Chemie zwischen den Reihenkollegen, und wenn du mit Geno eingespielt bist, dann passieren gute Dinge."

Rust half nicht nur Malkin. Auch Linksaußen Chris Kunitz, 36, legte plötzlich einen Gang zu und erzielte in den letzten fünf Spielen ebenfalls mindestens einen Punkt.

Kunitz traf in der Mitte des Conference Finales in drei aufeinanderfolgenden Spielen und erhöhte seine Playofftorstatistik auf 4, dem höchsten Wert seit 5 in 2013.

"Die Geschwindigkeit, die Rust in die Reihe bringt, verbunden mit der Pucktechnik und dem Spielverständnis von Geno, machen es mir leicht, an der Bande zu arbeiten und vor das Tor zu kommen", sagte Kunitz. "Ich kann nicht genug über ihn sagen. Er hat im letzten Spiel ein riesen Tor gemacht und ist ein wirklich wichtiger Baustein."

In zwei Entscheidungsspielen traf Rust bereits doppelt, darunter in Spiel 5 der zweiten Runde gegen die New York Rangers. Nach fünf Toren in 55 Hauptrundenspielen über die vergangenen beiden Spielzeiten, erzielte er nun fünf Playofftore.

Nach überstandener Verletzung des unteren Körperbereichs und lediglich zwei Toren in den letzten 29 Spielen, wurde Rust bei Pittsburghs ersten Reise ins Stanley Cup Finale seit sieben Jahren zum unerwarteten Helden.

Rust kann diesen Übernachterfolg nicht glauben.

"Ich bin einfach nur aufgeregt", so Rust. "Wir sind einen Schritt weiter und das ist alles, was ich habe."

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