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Roy zu überholen unter Brodeurs Topleistungen

von Dan Rosen / NHL.com

Die New Jersey Devils werden Martin Brodeur ehren, indem sie am 8. Februar vor dem Prudential Center eine Statue zu seinen Ehren enthüllen und vor dem Spiel gegen die Edmonton Oilers am 9. Februar seine Nummer 30 in den Ruhestand schicken. NHL.com gedenkt Brodeur mit einer Reihe von Berichten, die auf seine rekordbrechende und vermutlich Hall of Fame würdige Karriere zurückblicken.

Wie Brodeur Patrick Roys Rekord für die meisten Siege einstellte und brach:


Die Szene war surreal, das Gefühl euphorisch.

Beinahe 23 Jahre nachdem er an einem warmen Junitag die Schule schwänzte, um an der Ecke Sainte Catherine und Peel Street in Montreal zu stehen, damit er den Torhüter Patrick Roy und die Montreal Canadiens mit dem Stanley Cup die Straße herunter kommen sehen konnte, befand sich Martin Brodeur in einem Gebäude nicht weit von jener Ecke und versuchte den NHL Rekord seines Idols zu brechen.

Es war der 14. März 2009. Brodeur stand bei 550 Siegen und brauchte noch einen um mit Patrick Roy für die meisten Siege in der Geschichte der NHL gleichzuziehen. Die New Jersey Devils waren in Montreal. So wie Roy.

"Man könnte kein besseres Drehbuch schreiben," sagte Brodeur. "ch stand dort und dachte mir 'Was für eine Großartige Gelegenheit."

Brodeur nutzte sie und machte 22 Saves bei einem 3-1 Sieg durch den er mit Roy bei 551 Siegen gleichzog. Drei Abende später, zurück zuhause im Prudential Center, brach er den Rekord mit 30 Saves in einem 3-2 Sieg gegen die Chicago Blackhawks. Es war St. Patrick's Day.

Brodeur beendete seine NHL Karriere mit 691 Siegen, 140 mehr als Roy, der in der ewigen Liste auf platz zwei bleibt. Der nächste aktive Spieler ist Roberto Luongo von den Florida Panthers, der 424 Siege hat.

"Ich wusste es würde passieren, aber es ist einfach super gelaufen," sagte Brodeur. "Hätte ich das Spiel in Montreal nicht gewonnen, hätte ich in New Jersey gegen Chicago gleichziehen können und danach haben wir auswärts gegen Carolina gespielt. Das wäre nicht das gleiche gewesen. Alles ist perfekt gelaufen."

Rekordbrechende Leistungen sind traditionell die, an die man sich erinnert und die gefeiert werden. Nicht dieses mal, nicht für Brodeur. Den Rekord in seiner Heimatstadt Montreal einzustellen, mit seiner Familie, seinen Freunden und seinem Idol Roy im Publikum; das war schwer zu toppen.

Er bekam nach dem Spiel von den Fans der Canadiens sogar Applaus.

"Ich hatte nie Probleme mit den Fans dort und sie mochten mich immer wirklich, aber ich war trotzdem kein Hab," sagte Brodeur. "Aber es war unglaublich, wie sie mir nach dem Spiel applaudierten. Jeder wusste, was in dem Moment passierte."

Brodeur hat vor und nach dem Spiel Zeit mit Roy verbracht. Er genoss jeden Augenblick der Audienzen.

"Es konnte nicht besser werden," sagte Brodeur.

Roy sagte nach dem Spiel er würde einmal seinen Enkelkindern erzählen, dass er an dem Abend dort war, als Brodeur mit ihm gleichzog.

Als er diese Woche mit NHL.com über seine Erinnerungen an diesen Abend sprach, sagte Roy, er ging zu dem Spiel weil er sich daran erinnerte, wie viel es ihm bedeutet hatte, dass Terry Sawchucks Sohn Jerry an dem Abend, als er Sawchucks Rekord für die meisten Siege brach, in der Arena war.

"Ich hätte Marty begleitet, bis er den Rekord einstellt," sagte Roy.

In Montreal zu gewinnen, gab Brodeur die Chance den Rekord zu Hause zu brechen. Das war die ganze Zeit sein Wunsch.

"Es ist großartig für die Fans, weil sie mich all die Jahre unterstützt haben und viele der Siege gesehen haben," sagte er. "New Jersey ist ein großer Staat mit all diesen Menschen, aber wir sind sozusagen ein kleiner Markt im Eishockey und die Menschen sind einander wichtig. Die Fans sind sehr stolz auf ihr Team und es macht Spaß mit ihnen Teil des ganzen zu sein. Es war schön es zu Hause zu schaffen. Sie schienen an dem Abend viel Spaß zu haben."

Stürmer Zach Parise, damals New Jerseys Kapitän erinnert sich an die Stimmung in der Halle und wie sie die Devils antrieb.

"Es machte so viel Spaß Teil dieses Spiels zu sein und Teil des Rekords zu sein," sagte Parise, der jetzt bei den Minnesota Wild spielt. "ch weiß nicht ob jemals jemand mit ihm gleichziehen wird."

Brodeur sagte, neben dem umschreiben des Rekordbuchs, war das beste an der Erfahrung, sowohl in Montreal als auch zu Hause gegen Chicago, wie seine Teamkollegen ihn und die Geschichte die er schrieb unterstützen.

Das stellte selbst Patrik Elias' Meilenstein in den Schatten. Elias egalisierte in Montreal John MacLeans Rekord für die meisten Punkte in der Geschichte der Devils und brach den Rekord gegen Chicago.

"Ich meine, die Jungs wollten es genau so sehr wie ich und das gab mir bei der Sache ein sehr gutes Gefühl," sagte Brodeur. "Ich bekam sehr viel Aufmerksamkeit und das war das letzte was ich als Spieler wollte. Wer mich gut genug kennt weiß, dass ich einfach nur Eishockey spielen wollte und die Aufmerksamkeit kam einfach mit dem was ich erreichte. Dass das passierte, zu sehen wie diese Jungs mit Leib und Seele für mich spielten gab mir bei der Sache ein wirklich gutes Gefühl."

Parise sagte in der nächsten Saison war es das gleich Gefühl, als Brodeur versuchte Sawchucks Rekord für die meisten Shutouts in der Geschichte der NHL zu brechen. Er brach den Rekord mit seinem 104. Shutout am 21. Dezember 2009, mit einer Leistung von 35 Saves gegen die Pittsburgh Penguins in der Mellon Arena.

"Ich erinnere mich daran, wie die Jungs sich gegen Ende des Spiels in die Schüsse warfen," sagte Parise. "Wir waren so bemüht ihm zu diesem Rekord zu verhelfen, weil es Spaß macht Teil davon zu sein und das Team näher zusammen bringt."

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