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Red Wings Grundmauern stehen auf Datsyuk, Zetterberg

von Mike G. Morreale / NHL.com

Einer der wichtigsten Personen für die Serie der Detroit Red Wings 25 Spielzeiten in Serie in die Stanley Cup Playoffs zu kommen wurde der europäische Scout Hakan Andersson.

Anderssons Arbeit erfordert regelmäßige Reisen und wird nicht von viel Aufsehen begleitet, aber er spielte eine Schlüsselrolle bei den Stanley Cup Siegen in 1997, 1998, 2002 und 2008.

In den 26 Jahren bei den Red Wings hat sich Andersson als einer der besten Talentsucher in den Geschäft entwickelt, in der Lage den unentdeckten Diamanten zu schürfen, welcher die Erfolgswelle von Detroit trug. Unter ihnen waren späte Draft Züge wie Stürmer Pavel Datsyuk in der sechsten Runde (Nr. 171) im NHL Draft 1998; Stürmer Henrik Zetterberg in der siebten Runde (Nr. 210) in 1999 und Verteidiger Jonathan Ericsson in der neunten Runde (Nr. 291) in 2002.

"Pavel Datsyuk spielte in irgendeinem Nest in Russland und es gab nicht viele, die ihn gesehen haben", sagte Andersson. "Und um ehrlich zu sein, die Tatsache, dass wir ihn erst so spät drafteten zeigt, dass ich zu dieser Zeit vielleicht auch nicht an ihn so besonders geglaubt hatte. Wenn ich gewusst hätte, dass die Spieler so gut sind, dann hätte ich gefordert und gesagt ‚Lass uns sie früher nehmen’. Aber ich muss viel Anerkennung an [früheren Vizepräsident/Assistenz General Manager] Jim Nill, [früheren Director of Amateur Scouting] Joe McDonnell und [General Manager] Ken Holland zusprechen, die mir die Chance gaben, sie in der späten Runde zu ziehen."

General Managers sind auf ihre Scouts angewiesen, um die nötigen Informationen zu bekommen, wenn die Uhr beim NHL Draft läuft. Es macht keinen Unterschied, ob es eine Wahl der ersten oder siebten Runde ist.

Mit einer gesunden Einschätzung, um einen zukünftigen Star in der Liga vorherzusehen, Züge in der fünften Runde können genauso wertvoll sein wie die in der ersten Runde.

Abgesehen von den drei Red Wings Stars, hier sind die anderen 15 prominenten NHL Spieler, die in der fünften Runde oder später gezogen wurden (alphabetisch gelistet):

Jamie Benn, LW, Dallas Stars (2007, fünfte Runde, Nr. 129): Benn war Nr. 107 bei der finalen Liste des NHL Central Scouting der nordamerikanischen Feldspieler vor dem Draft 2007. Als Rookie in 2009-10, kam Benn auf 22 Tore und 41 Punkte in 82 Spielen und wurde vier Spielzeiten später der Kapitän der Stars. Er gewann vergangene Saison die Art Ross Trophy und war Zweiter in der Liga in dieser Saison mit 89 Punkten in 82 Spielen. Benn kommt auf 192 Tore und 448 Punkte in 508 Spielen der regulären Saison. Ottawa Senators Center Kyle Turris, der die Nr. 1 auf der finalen Liste des Central Scouting der nordamerikanischen Feldspieler für den Draft 2007 war, konnte 106 Tore und 256 Punkte in 455 Spielen verbuchen.

Dustin Byfuglien, D, Chicago Blackhawks (2003, achte Runde, Nr. 245): In einem Draft der mit zukünftigen Stars übersät war, wurde Byfuglien nicht gerade hoch in den Charts geführt. Aber er war in der Lage Verteidigung und Stürmer zu spielen und wird heute als einer der physischsten Spieler in der Liga angesehen. Er half den Blackhawks den Stanley Cup in 2010 zu gewinnen, bevor er zu den Atlanta Thrashers getradet wurde. In sechs Spielzeiten mit den Thrashers/Winnipeg Jets konnte er zwei Mal 20 Tore erzielen und spielte zwei Mal im NHL All-Star Game. Er kommt auf 152 Tore, 397 Punkte und 796 Strafminuten in 678 Spielen der regulären Saison.

Brian Campbell, D, Buffalo Sabres (1997, sechste Runde, Nr. 156): Seit seiner Rookie Saison in 1999-2000, rangiert Campbell als Achter unter den Verteidigern in Assists (405), Elfter bei den Punkten (487) und 18. bei den Powerplay Punkten (197) in 1.002 Spielen der regulären Saison. Er spielte vier Mal im NHL All-Star Game, gewann den Stanley Cup in 2010 mit den Blackhawks und gewann die Lady Byng Memorial Trophy 2012. Campbell war die Nr. 94 auf der finalen Rangliste des Central Scouting der nordamerikanischen Feldspieler für dem Draft 1997. Seine Karriere über 16 Spielzeiten inkludiert Zeit bei den Sabres, San Jose Sharks, Blackhawks und Florida Panthers.

Brian Elliott, G, Ottawa Senators (2003, neunte Runde, Nr. 291): Elliott war der vorletzte Spieler und der 29. Torhüter, der im Draft 2003 ausgewählt wurde. Er wurde in der Folge zwei Mal für das NHL All-Star Game berufen und er führte mit den St. Louis Blues in der Saison 2011-12 die Liga bei der Fangquote (94,0) und dem Gegentorschnitt (1,56) an. Elliott, 31, spielte neun Spielzeiten mit den Senators, Colorado Avalanche und Blues und kommt auf einen Gegentorschnitt von 2,40, 91,4 Prozent Fangquote und 34 Shutouts in 322 Spielen der regulären Saison. Er kam in der Saison 2015-16 auf eine Bilanz von 23-8-6 mit einem Gegentorschnitt von 2,07 und die Liga anführenden 93,0 Prozent Fangquote in 42 Spielen für die Blues.

Brendan Gallagher, RW, Montreal Canadiens (2010, fünfte Runde, Nr. 147): Gallagher erreichte 40 Punkte in allen drei der vergangenen Spielzeiten, inklusive einer persönlichen NHL Bestleistung von 19 Toren und 47 Punkten in 2014-15. Er blockt Schüsse, zieht vor das Tor, checkt und ist ein unbequemer Gegner. In 260 Spielen der regulären Saison kommt er auf 77 Toren, 156 Punkten, einer Plus 45 Rate. Gallagher wurde einer der Assistenzkapitäne von Montreal in dieser Saison und die Canadiens kamen in 2015-16 auf eine Bilanz von 26-21-5 wenn er in der Aufstellung dabei war.

Carl Hagelin, LW, New York Rangers (2007, sechste Runde, Nr. 168): Wird als einer der schnellsten und höher begabten Spielmacher angesehen. Hagelin verbuchte 72 Tore und 169 Punkte in 346 Spielen der regulären Saison in fünf Spielzeiten mit den Rangers, Anaheim Ducks und Pittsburgh Penguins. Er spielte eine Hauptrolle beim Lauf der Penguins zum Stanley Cup Gewinn in dieser Saison, nachdem er in einem Trade mit den Ducks am 16. Januar verpflichtet wurde. Er kam auf 10 Tore und 27 Punkte in 37 Spielen der regulären Saison und 16 Punkte in 24 Stanley Cup Playoff Spielen.

Patric Hornqvist, RW, Nashville Predators (2005, siebte Runde, Nr. 230): Hornqvist hat sich vom letzten ausgewählten Spieler im Draft 2005 zu einem Stanley Cup Champion mit den Penguins entwickelt, wo er in einer Reihe mit Kapitän Sidney Crosby spielte. Er wurde am 27. Juni 2014 von Nashville zu Pittsburgh abgegeben. In acht Spielzeiten mit den Predators und Penguins erzielte er 153 Tore und 318 Punkte in 509 Spielen der regulären Saison. Er hat sechs Mal 20 oder mehr Tore in einer Saison markiert und 50 Punkte in drei Spielzeiten in Folge erreicht.

Jussi Jokinen, LW, Dallas Stars (2001, sechste Runde, Nr. 192): Jokinen spielte während seinen elf Spielzeiten in der NHL alle drei Stürmerpositionen und ist ein ausgewiesener Shootout Spezialist. Als Rookie mit den Stars in 2005-06 traf er bei allen seinen ersten neun Shootout Versuchen und kommt auf 10 von 13 (76 Prozent) in seiner Karriere. Er schaffte 60 Punkte in 81 Spielen mit den Florida Panthers in dieser Saison, die zweitmeisten, die er bisher erreicht hatte. In 822 Spielen mit den Stars, Tampa Bay Lightning, Carolina Hurricanes, Penguins und Panthers, konnte er 175 Tore und 518 Punkte verbuchen.

John Klingberg, D, Dallas Stars (2010, fünfte Runde, Nr. 131): Klingberg hat mehr NHL Spiele (141) als die vier anderen, welche die Stars im NHL Draft 2010 vor ihm ausgewählt hatten, zusammen (69). Klingberg führte die NHL Rookie Verteidiger in der Saison 2014-15 mit 40 Punkten (11 Tore, 29 Assists) in 65 Spielen an. Er hatte 58 Punkte (10 Tore, 48 Assists) in 76 Spielen in 2015-16.

Henrik Lundqvist, G, New York Rangers (2000, siebte Runde, Nr. 205): Seitdem er die Starterrolle bei den Rangers während der Saison 2005-06 übernahm, wurde Lundqvist einer der Besten auf dieser Position in der Liga. Seine 374 Siege und 59 Shutouts seit 2005 führen alle Torhüter an. Er kommt auf 2,28 Gegentorschnitt und 92,1 Prozent Fangquote in elf Spielzeiten. Er gewann zehn Mal 30 oder mehr Spiele, die Vezina Trophy in 2012 und war ein Vezina Finalist vier weitere Male.

Andrei Markov, D, Montreal Canadiens (1998, sechste Runde, Nr. 162): Markov, 37, beendete seine 15. Saison in der Liga als der am längsten aktive Canadiens Spieler. Er erreichte die 40 Punkte sieben Mal, inklusive der vergangenen drei Spielzeiten. Er ist Neunter in absolvierte Spiele (928), Achter bei den Assists (423) und Neunter bei den Powerplay Toren (59) für die Canadiens. Unter den Canadiens Verteidigern ist er Zweiter in absolvierten Spielen und Assists und Dritter bei den Toren (113) und Punkten (536).

Ryan Miller, G, Buffalo Sabres (1999, fünfte Runde, Nr. 138): Millers beste Saison war 2009-10, als er mit 41 Siegen, einem Gegentorschnitt von 2,22 und 92,9 Prozent Fangquote persönliche Bestleistungen aufstellte und die Vezina Trophy gewann. Er holte die Silbermedaille mit den USA bei der Olympiade in Vancouver 2010. Er wurde der 20. NHL Torhüter, der 500 Spiele bei einem Team absolvierte, bevor er am 28. Februar 2014 zu den Blues abgegeben wurde. In 13 Spielzeiten mit den Sabres, Blues und Vancouver Canucks, kommt er auf 340 Siege, einen Gegentorschnitt von 2,60 GAA, 91,5 Prozent Fangquote und 36 Shutouts in 655 Spielen.

Ondrej Palat, LW, Tampa Bay Lightning (2011, siebte Runde, Nr. 208): Er lief in einer Top 6 Rolle für die Lightning in den vergangenen drei Spielzeiten auf. Er spielte 14 Spiele in 2012-13 und verdiente eine Vollzeitrolle in der folgenden Saison. Er war ein Calder Trophy Finalist mit 23 Toren und 59 Punkten in 81 Spielen als ein Rookie in 2013-14. Er arbeitet hart an beiden Enden, killt Strafzeiten, blockt Schüsse und kann im Powerplay spielen. Die letzten zwei Spielzeiten war er Assistenzkapitän.

Joe Pavelski, C, San Jose Sharks (2003, siebte Runde, Nr. 205): Der in Wisconsin gebürtige lief für Waterloo in der United States Hockey League auf, als er von den Sharks gedraftet wurde. Jetzt in seiner zehnten Spielzeit kommt der Kapitän von San Jose auf mindestens 37 Tore und 70 Punkte in drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten. Pavelski spielte in dieser Saison zum ersten Mal im NHL All-Star Game und dem Stanley Cup Finale. Er ist solide bei den Bullys, kann überall in den drei Topreihen spielen und ist einer der besten in der Liga, wenn er in der offensiven Zone vor das Tor zieht und Pucks zum Tor abfälscht.

Pekka Rinne, G, Nashville Predators (2004, achte Runde, Nr. 258): Rinne war der 30. Torhüter, der im Draft 2004 ausgewählt wurde und der zweite Finne nach Karri Ramo, der von den Lightning in der sechsten Runde (Nr. 191) gezogen wurde. Rinnes 447 absolvierte Spiele sind mehr als jeder andere, der in 2004 genommen wurde. Er hat zwei Mal im NHL All-Star Game gespielt, war ein Vezina Trophy Finalist drei Mal und hat fünf Mal in acht vollen Spielzeiten 30 oder mehr Spiele gewonnen.

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