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Rangers: Fünf Garanten für den Playoffeinzug

von David Satriano / NHL.com

Die New York Rangers starteten mit 16 Siegen aus 21 Spielen famos in die Saison, konnten den Erfolg jedoch nicht halten: Es folgten zwei Monate, in denen es ihnen nicht gelang mehrere Spiele in Folge zu gewinnen. Sie waren bestimmt nicht das konstanteste Team der Saison, sind aber dennoch nie aus den Top drei der Metropolitan Division gefallen.

Mit einem 3-2 Sieg über die Columbus Blue Jackets, sicherten sich die Rangers am Montag ihre sechste Playoffteilnahme in Folge. Zum letzten Mal gelangen ihnen sechs aufeinanderfolgende Playoffteilnahmen in den späten siebziger und achziger Jahren. Damals erreichten sie zwischen 1977-78 und 1986-87 zehn Jahre in Folge die Postseason.

In den beiden letzten Spielzeiten zogen die Rangers jeweils in das Eastern Conference Finale ein, mussten sich letztes Jahr jedoch nach sieben Spielen den Tampa Bay Lightning geschlagen geben. In 2014 bezwangen sie nach sechs Aufeinandertreffen die Montreal Canadiens, zogen jedoch im Stanley Cup Finale gegen die Los Angeles Kings den Kürzeren.

"Um es in die Playoffs zu schaffen muss man schon ein ordentliches Hockey spielen", verriet Coach Alain Vigneault vergangene Woche gegenüber BlueshirtsUnited.com. "Kein Team kommt in die Playoffs ohne gut gespielt zu haben. Wir haben nicht in allen 76 Partien gut gespielt, aber in etlichen konnte man sehen, dass wir uns verbessert haben. Meiner Meinung nach waren wir oft auf dem rechten Weg. Dies hat uns erlaubt gut genug zu werden um es zu schaffen. Jetzt müssen wir Versuchen das Heimrecht zu erhalten."

Fünf Gründe für die erneute Playoffteilnahme der Rangers

1. Der King ist immer noch der King

Henrik Lundqvist ist den Rangers weiterhin eine verlässliche Bank. Im Verlauf der Saison gelang ihm sein 350. Karrieresieg. Er ist der erste Torhüter, dem in seinen elf ersten Spielzeiten mindestens 20 Siege und in seinen ersten zehn vollen Saisons mindestens 30 Siege gelangen.

In 38 aus 63 Partien musste er lediglich zwei oder weniger Gegentore hinnehmen. Bereits jetzt ist er wieder der MVP des Teams.

"Du weist bei jedem Spiel, dass er sein Bestes geben und sich hervorragend vorbereiten wird. Er eröffnet dir die Chance zu gewinnen und das ist das, was du dir von einem Torhüter erwartest," schwärmte Vigneault nach dem 2-1 Sieg über die St. Louis Blues am 25. Februar.

2. Ausgezeichneter Center

Derick Brassard hat sich in seiner neuen Rolle als erste Reihe Center hervorragend geschlagen. Mit 27 Toren setzte er eine neue Karrierebestmarkte und seine 58 Punkte sind nur zwei weniger als Höchstmarke aus der vergangenen Saison.

Brassard erhält mehr Eiszeit und macht insbesondere im Powerplay öfters den Unterschied. Durch seine Game-Winning Goals verhalf er der Rangersoffensive schon oft zu mehr Durchschlagskraft.

"Es ist toll zu sehen wie er den Durchbruch geschafft und schon vor dem All-Star Break mehr Selbstvertrauen in sein Spiel gebracht hat", sagte Teamkapitän Ryan McDonagh gegenüber der Rangers Website nach Brassards fünf Punkten beim 6-3 Sieg über die Buffalo Sabres am 25. Januar. "Er weiß, dass er sehr wichtig für uns ist."

Auch Stürmer Mats Zuccarello, der schon öfter neben Brassard wirbeln durfte, setzte mit 26 Treffern eine neue Karrierebestmarke. Auch liegt er aktuell nur einen Punkt hinter seiner Bestmarke (59) zurück. Nachdem er seine, in den Stanley Cup Playoffs 2015 erlittene Schädelfraktur überstanden hatte, kehrte er in das Team der Rangers zurück und verpasste kein einziges Spiel. Zuccarello führt die interne Scorerwertung an und entwickelte sich zum wohl wichtigsten Offensivspieler.

"Es macht immer Spaß Tore zu schießen. Leider ist es nicht möglich immer drei Mal zu scoren, zumindest nicht für mich", scherzte Zuccarello nach seinem ersten NHL Hattrick am 30. Oktober. "Wir (Brassard und Rick Nash) spielen jetzt schon seit einiger Zeit ganz gut zusammen. Das passt ganz gut."

3. Zuhause gut fühlen

In der laufenden Saison stehen die Rangers mit einer positiven 30 Tore Differenz im Madison Square Garden bei 25-9-4. Sie liegen aktuell drei Punkte hinter Pittsburgh und werden die Regular Season mit drei Spielen im MSG abschließen.

"Es ist schwer in die Playoffs zu kommen", sagte Vigneault. "Hoffentlich kommen wir mit einem weiteren Sieg rein, dann können wir die restliche Arbeit auf heimischem Eis erledigen." Die Rangers mussten lediglich ein einziges Mal aufeinanderfolgende Spiele zuhause abgeben. Großer Anteil daran fließt ihrer Fähigkeit zu, einen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Sie stehen bei 25-2-2, wenn sie nach den ersten beiden Dritteln geführt haben. Im Schlussabschnitt erzielten sie bereits 83 Treffer.

4. Keith Yandle

Luke Adam

KEITH YANDLE

Saisonstatistik
TORE: 5 | ASSISTS: 40 | PKT: 45
SCHÜSSE: 157 | +/-: -4

In seiner ersten kompletten Saison für New York -- am 1. März 2015 wurde er von den Arizona Coyotes zu den Rangers getradet -- erfüllte er alle in ihn gesetzten Erwartungen. Er hat bewiesen, dass er neben jedem Mitspieler, ob in der ersten oder dritten Reihe, verteidigen kann. Er präsentierte sich nicht nur in der Defensive verlässlich, sondern zeigte auch in der Offensive Akzente. Neben fünf Toren und 45 Punkten, davon 21 im Poweplay, hat er auch seine Verlässlichkeit bewiesen: In sieben Spielzeiten verpasste er keine einzige Partie und absolvierte vergangenes Jahr 84 Spiele für die Rangers und Coyotes.

"Es besteht kein Zweifel darüber, dass er in Puckbesitz immer gute Entscheidungen trifft. Auch defensiv ist er sehr zuverlässig und strahlt eine absolute Sicherheit aus," so Vigneault über seinen Defensivspezialisten" ... Es dauerte eine Weile ihn zu integrieren, aber jetzt ist er ein bedeutender Teil unseres Teams und einer unserer Schlüsselspieler, ein Leader in der Kabine, der hier sein will und immer gewinnen möchte."

5. Gesundheit

Mit ihrem siebten Abwehrspieler Dylan McIlrath, der nach einer Knieverletzung bereitsteht ins Team zurückzukehren, begannen die Rangers am Montagabend mit einem vollen Kader, mussten nach dem ersten Drittel jedoch auf Ryan McDonagh verzichten. Auch wenn die Rangers 20 Partien auf Stürmer Rick Nash (Knochenprellung) und sechs Spiele auf McDonagh (diverse Verletzungen) verzichten mussten, hielten sich ihre Ausfälle in Grenzen. Sie mussten in der aktuellen Spielzeit verletzungsbedingte Ausfälle von lediglich 88-Mann-Spielen hinnehmen. In der Vorsaison waren dies noch 130; unter anderem 24 Spiele durch eine Nackenverletzung von Lundqvist.

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