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Doan und Vrbata müssen punkten

Coyotes müssen Offensiv-Waffen finden, um es in die Stanley Cup Playoffs zu schaffen

von Jon Lane @JonLaneNHL / NHL.com Redakteur

Eine NHL Saison ist voller Wendungen für jedes der 30 Teams der Liga. Hier sind fünf der größten Fragen, die die Saison der Arizona Coyotes prägen könnten:

Wird Tobias Rieder zurückkehren? Der Agent von restricted Free Agent Rieder, Darren Ferris, sagte der Arizona Republic, dass Rieder nach dem World Cup of Hockey 2016 nicht ins Trainingscamp einsteigen wird. Rieder, 23, erzielte 37 Punkte (14 Tore, 23 Assists) und erhielt durchschnittlich 17:18 Minuten Eiszeit in 82 Spielen in seiner zweiten NHL-Saison. In den letzten 40 Spielen schoss er jedoch nur noch vier Tore und erzielte eine -15 Statistik. Berichten zufolge möchte er einen Zweijahresvertrag über jährlich $2,5 Mio. Einige Angebote aus der Kontinental Hockey League sollen ihm vorliegen.

Kann Shane Doan auch in einer unbedeutenderen Rolle punkten? Doan wird am 10. Oktober, fünf Tage bevor die Coyotes in der Gila River Arena ihre Saison gegen die Philadelphia Flyers eröffnen, 40. Seine 28 Tore in der vergangenen Spielzeit waren seine meisten seit 31 in 2008-09. Nachdem er am 12. Juli seinen Vertrag um eine weitere Spielzeit verlängerte, steht ihm die bereit 21. Saison bevor. Mit einer durchschnittlichen Eiszeit von 17:44 Minuten pro Spiel war er zweiter unter den Coyotes Stürmern. Doch in der kommenden Saison wird er sich hinter jüngeren Coyotes Stürmern anstellen und eine Ergänzungsrolle einnehmen müssen. Einige Talente sind auf dem Weg und könnten Doan in 2016-17 Eiszeit streitig machen. Ob er es schafft den Wert aus der vergangenen Saison zu erreichen, bleibt abzuwarten.

Video: ARI@NSH: Doan lässt einen Onetimer wie ein Strich los

Sind auch bei Radim Vrbata alle guten Dinge drei? Vrbata macht bereits zum dritten Mal in seiner Karriere bei den Coyotes halt. In 2007-08, seiner ersten Saison bei den Coyotes, schoss er 27 Tore. In 2011-12, seiner besten NHL-Saison überhaupt erzielte er 35 Treffer. Die vergangenen zwei Spielzeiten verbrachte er bei den Vancouver Canucks, doch seine Produktivität fiel in der letzten Saison ab. Er erzielte lediglich 27 Punkte (13 Tore, 14 Assists) in 63 Spielen nachdem er in der Saison zuvor 63 Punkte (31 Tore, 32 Assists) in 79 Spielen neben Daniel Sedin und Henrik Sedin ergatterte. Vrbata, 35 unterzeichnete am 16. August einen Einjahresvertrag bei den Coyotes. Ob er nun mit Center Martin Hanzal vereint oder in einer anderen Formation unter den Top-Six auflaufen wird, die Coyotes hoffen, dass er ohne Eingewöhnungszeit der Offensive, die mit 2,54 Toren pro Spiel 24. der Liga war, zu mehr Durchschlagskraft verhelfen kann.

Wird Michael Stone zum Saisonstart fit sein? Stone, der am 28. Juli einen Einjahreskontrakt über Berichten zufolge $4 Mio. unterzeichnete musste sich am 1. April einer Operation am linken Knie unterziehen lassen, nachdem er sich am 26. März im Spiel gegen die Flyers verletzte. In der vergangenen Saison lief er neben Oliver Ekman-Larsson in Arizonas Top-Verteidigungsreihe auf. Er hofft, bis zum Eröffnungsspiel am 15. Oktober fit zu werden.

Werden die jungen Spieler ihr Potential ausschöpfen können? Die Türen stehen für die Stürmer Dylan Strome, 19 und Christian Dvorak, 20 offen. Sie könnten aus dem Trainingscamp der Coyotes direkt einen Einfluss auf die kommende Saison haben. Strome, der Nr. 3 Pick beim NHL Draft 2015, erzielte in der vergangenen Saison für Erie in der Ontario Hockey League 37 Tore und 111 Punkte in 56 Spielen. In fünf Spielen für Kanada bei der IIHF Juniorenweltmeisterschafft schoss er fünf Tore und legte zwei weitere auf. Dvorak, der für London auflief, führte die OHL mit 52 Toren und 121 Punkten in 59 Spielen an. Er verhalf den USA mit acht Punkten in sieben Spielen zum Gewinn der Bronzemedaille bei der IIHF Juniorenweltmeisterschaft 2016. Die Krönung seiner Juniorenkarriere war der Gewinn des Memorial Cups mit London. Strome, Dvorak und Stürmer Lawson Crouse wurden am 25. August in einem Trade von den Florida Panthers verpflichtet. Sie feierten im Juniorenbereich bereits große Erfolge, doch ob sie diese auch in der NHL bestätigen können, bleibt fraglich. Wenn die Coyotes um einen Stanley Cup Platz konkurrieren wollen, ist ihnen dies früher lieber als später.

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