Skip to main content

Predators bleiben zuversichtlich

Subban und Co. bauen auf Heimvorteil und wollen in Spiel 6 erstes Conferencefinale der Franchisegeschichte klarmachen

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

NASHVILLE -- Auch nach der jüngsten Niederlage in Spiel 5 am Freitagabend gegen die St. Louis Blues, bleiben die Predators weiterhin zuversichtlich. Trotz des kleinen Rückschlags ist die Ausgangslage für Nashville immer noch dieselbe. Weiterhin trennt sie nur noch ein Sieg vom ersten Conference Finale der Franchisegeschichte.

Zweifellos war das fünfte Spiel nicht ihr bestes in der Serie. Von Beginn an waren die Blues das engagiertere Team. Sie waren den Predators gedanklich wie körperlich immer einen Schritt voraus.

"Sie waren einfach in allen Belangen das bessere Team", erklärte Ellis, dessen sieben Spiele andauernde Punkteserie riss.

Zwar erspielten sie sich hier und da auch ein paar Chancen und ließen ab und an ihr vorhandenes Können aufblitzen, doch alles in allem setzten die Predators Blues Keeper Jake Allen viel zu wenig unter Druck.

Video: NSH@STL, Gm5: Allen stoppt den Versuch von Neal

Als Blues Dmitrij Jaskin in der 26. Spielminute den 1-0 Führungstreffer erzielte, war dies ein echtes Unikum. Zum ersten Mal in der Zweitrundenserie schoss Nashville nicht das erste Tor eines Spiels. Eine Situation, mit der die Predators sichtlich nicht zurechtkamen.

"Sie haben zuerst getroffen und ab diesem Punkt an liefen wir ihnen hinterher", resümierte Nashvilles Coach Peter Laviolette.

Diesmal durften sie nicht abwarten und auf Konter lauern, sondern waren dazu verdammt, selbst das Spiel zu machen. Etwas, das ihnen auf fremden Eis im Scottrade Center nicht gelingen mochte. Des Öfteren versprang ihnen im eigenen Spielaufbau die Scheibe. Mehrmals endeten leichtsinnige Fehler in brandgefährlichen Kontern der Blues.

"Wir müssen schneller spielen, insbesondere meine Reihe", erklärte Ryan Johansen, der die erste Sturmformation um Viktor Arvidsson und Filip Forsberg als Center anführt. "Wir müssen Wege finden, um mehr Spielzüge zu kreieren. Wir müssen unsere Größe und unsere Geschwindigkeit besser einsetzen."

Insgesamt schossen die Predators in Spiel 5 nur 22 Mal auf das gegnerische Tor. So selten prüften sie Blueskeeper Allen in der kompletten Serie nicht. Dabei blieb vor allem die Topsturmreihe der Predators blass.

Beim 4-0 Sweep in der ersten Runde der Stanley Cup Playoffs gegen die Chicago Blackhawks war dieser Block für insgesamt 15 Punkte verantwortlich. In der zweiten Playoffrunde gelangen bislang nur drei. Die größte Gefahr lauert bei den Predators aktuell an der blauen Linie.

"Ich denke nicht, dass das was wir heute Abend zeigten, gut genug war", sagte Roman Josi. "Sie sind ein gutes Team. Wir müssen nach vorne blicken, dieses abhaken und uns auf Sonntag konzentrieren. Wir wussten, dass es ein hartes Spiel werden würde, aber heute hätten wir im Angriff einiges besser machen können.

Nun haben die Predators einen Tag Zeit, um ihre Lehren aus der 2-1 Niederlage vom Freitagabend zu ziehen. Sie müssen den Rückschlag aus ihren Köpfen bekommen und Headcoach Laviolette muss einen Plan aushecken, wie seine Jungs ihren wichtigsten Sieg einfahren können. Ein Vorteil steht jetzt schon fest: Die Bridgestone Arena wird am Sonntag laut, sehr laut sein.

Video: NSH@STL, Gm5: Jaskin vollendet im Nachsetzen

"Am Ende des Tages werden wir in unserer Halle spielen, es ist unser Zuhause und wir werden bereit sein, so zu spielen, wie wir wollen", sagte Verteidiger P.K. Subban, der am Freitag nach 33:50 gespielten Minuten das 1-1 durch James Neal auflegte. "Wir müssen unser bestes Spiel abrufen und wir werden unser bestes bringen."

Die Statistik untermauert die Zuversicht der Predators. In der laufenden Postseason gaben sie noch kein Heimspiel ab. Sowohl gegen die Blackhawks in der ersten Runde als auch gegen die Blues behielten sie bislang ihre blütenweiße weste. Vier Siegen steht keine Niederlage gegenüber.

Mehr anzeigen