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Nashville versagte im Powerplay

Die nicht genutzten Überzahlspiele waren ein Faktor für die Niederlage der Predators

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

NASHVILLE - Die Pittsburgh Penguins haben ihren Titel von 2016 gegen die Nashville Predators im Stanley Cup Finale 2017 erfolgreich verteidigt. Sie gewannen die Serie durch einen 2-0 Sieg in Spiel 6 in Nashville mit 4-2 Spielen

Der Schlüssel zum Erfolg war das Unterzahlspiel der Penguins, die vier Mal in diese Situationen gerieten und sich dabei schadlos hielten. Die kritischste Phase erlebten die Gäste in der 48. Minute, als zuerst Olli Maata wegen Beinstellen und 85 Sekunden später Trevor Daley wegen übertriebener Härte auf die Strafbank mussten.

Insbesondere die Strafe gegen Daley war sehr undiszipliniert, denn er schlug seinem Gegenspieler ins Gesicht. "Es war natürlich nicht so geplant", sagte Daley zu seiner Aktion. "Aber die Jungs haben alles gegeben und den Fehler wieder für mich ausgebügelt."

Die Predators schafften es nicht Matt Murray im Tor zu überwinden. Sie blieben somit in den beiden letzten Spielen ohne eigenen Treffer. Dabei kann Nashville kaum ein Vorwurf gemacht werden. Sie warfen alles in die Waagschale, spielten variabel, aber vielleicht auch manchmal etwas zu verspielt.

Video: PIT@NSH, Sp6: Murray macht Neals Chance zunichte

"Wir haben in Überzahl alles versucht, aber es hat auch das Glück gefehlt, dass ein Puck auch einmal nur durchrutscht", sagte Predators Verteidiger Ryan Ellis. "Der Verkehr vor dem Tor, um auch die Nachschüsse zu bekommen, war definitiv da. Murray hatte aber stets das bessere Ende auf seiner Seite."

Während die Penguins vier Mal in Unterzahl gerieten, spielten die Predators äußerst diszipliniert und leisteten sich keine einzige Strafzeit. "Wir haben vieles richtig gemacht", sagte Nashville Stürmer Filip Forsberg. "Es ist bitter, dass wir so knapp gescheitert sind. Es fehlen einem schier die Worte."  

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