Skip to main content

Pittsburgh GM Rutherford will Fleury behalten

von Wes Crosby / NHL.com

PITTSBURGH -- Pittsburgh Penguins General Manager Jim Rutherford würde Torwart Marc-Andre Fleury nächste Saison gerne behalten.

Rutherford versteht aber, dass das vielleicht nicht geht.

'Ich habe mich zur weiteren Planung noch nicht mit Marc getroffen", sagte Rutherford am Donnerstag, als die Penguins zum letzten Mal nach dem Stanley Cup Sieg zusammen saßen. "Wir werden sehen was er denkt. Ich kann nur sagen, würden wir in einer perfekten Welt leben und [Penguins Trainer Mike Sullivan] und ich würden die Entscheidung jetzt treffen müssen, würden wir gerne mit Fleury und [Rookie Torhüter Matt] Murray in die Saison gehen. Aber wir müssen uns die Umstände ansehen und wie wir damit umgehen."

Fleury, der am Donnerstag nicht zu sprechen war, unterschrieb am 5. November 2014 über vier Jahre für $23 Millionen.

Nach seiner zweiten Gehirnerschütterung der Saison am 31. März, begann Fleury ein Spiel in den Playoffs und erlaubte vier Tore bei 25 Schüssen bei der 4-3 Niederlage nach Verlängerung in Spiel fünf des Eastern Conference Finales gegen die Tampa Bay Lightning. Murray stand bei den acht übrigen Spielen im Tor und verhalf den Pens zum Stanley Cup.

Murray, 22, gewann 15 von 21 Playoffspielen bei einem Gegentorschnitt von 2,08 und einer Fangquote von 92,3%. Er überzeugte auch in der regulären Saison, mit einer Statistik von 9-2-1, einem Gegentorschnitt von 2,00 und 93,0% Fangquote.

Die Penguins lobten Fleurys Selbstlosigkeit während der Playoffs. Rutherford sagte, er sorgt sich nicht darum, wie Fleury, den er „so professionell wie es nur geht“ nannte, mit einer Konkurrenzsituation um die Nummer eins im Tor umgehen würde, weil er sein Verhalten in den letzten beiden Monaten gesehen hat. Er sagte auch, die Penguins müssen die Situation realistisch sehen.

"Wir haben zwei erstklassige Torhüter", erklärte Rutherford. "Einer der am Beginn seiner Karriere steht, einer der eine großartige Karriere gespielt hat und noch viele Jahre vor sich hat. Ist es möglich, dass die beide nur 40 Spiele machen? Oder einer 30, der andere 50? Ich spreche das Offensichtliche aus. Es ist eine tolle Situation, weil wir zwei starke Torhüter haben. Aber es könnte in Zukunft schwierig werden."

Murray hätte Fleury gern zurück. Er sagte auch, dass er nicht erwartet die Nummer eins zu bleiben.

"Ich nehme die Dinge wie sie kommen und beim Eishockey Kämpfe ich wann immer ich auf dem Eis bin", sagte Murray. "Ich weiß nicht, wo ich ohne Fleury wäre. Er hat mir da durch geholfen und mir immer guten Rat geliefert. Ich war zum ersten Mal in der Situation, er hat das schon erlebt, also war er ein wichtiger Ratgeber und half mir unter Druck ruhig zu bleiben... Er ist ein großer Mentor für mich. Ich hoffe er sagt das gleiche, dass wir Freunde sind."

Fleury wurde am 10. April zum MVP der Penguins ernannt, nach einer Statistik von 35-17-6, einem Gegentorschnitt von 2,29 und 92,1% Fangquote.

Rutherford machte Fleurys Leistung zu Beginn der Saison dafür verantwortlich, dass die Penguins nach offensiven Problemen wieder auf die Beine kam.

Man kann nie genug gute Spieler haben, besonders auf der Position", sagte Rutherford. "Ohne Fleury wären wir wahrscheinlich nicht in die Playoffs gekommen. Er hat das Team getragen, besonders in der ersten Hälfte der Saison, als wir einen starken Torhüter dringend nötig hatten."

Penguins Kapitän Sidney Crosby spielt seit er 2005-06 in die NHL kam mit Fleury. Er meinte, dass Fleurys Haltung in den Playoffs seinen Charakter zeigt.

"Eine Verletzung ist eine schwierige Situation", erklärte Crosby. "Da kann man nur ein guter Teamkollege sein. Das hat er verstanden. So machte er es. Als Teamkollege, als Freund, ist es schön das zu sehen. Wenn alles super läuft, ist es leicht ein guter Teamkollege zu sein, aber wenn man in der Situation ist und sich so verhält wie er, das sagt glaube ich alles über ihn."

Mehr anzeigen