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Pittsburgh feiert die vierte Meisterschaft

von Wes Crosby / NHL.com

PITTSBURGH – 6:22 vor Ende von Spiel sechs des Stanley Cup Finales am Sonntag im SAP Center, zeigte NBC wie der Stanley Cup aus seiner Vitrine geholt wurde.

Zu dem Zeitpunkt, waren die Pittsburgh Penguins gegen die San Jose Sharks ein Tor vorne. Am anderen Ende der USA drehten 16.000 Fans beim Public Viewing im Consol Energy Center durch.

Da wussten die Fans, dass es wahr ist. Die Penguins, die im Dezember auf dem 12. Platz der Eastern Conference waren, waren so nah am ersten Titel seit 2009.

"Das brachte Erinnerungen an die Meisterschaft 2009 zurück, zu sehen wie der Cup raus geholt wurde", sagte Corey Negley, der beim letzten Titel der Penguins in der High School war. "Man sitzt da und wird verrückt, weil es nur 2-1 steht und sie noch zurückschlagen können."

Patric Hornqvist beruhigte 1:22 vor Spielende alle, als er zum 3-1 ins leere Tor traf. Es sollte das letzte Tor sein.

Die Penguins gewannen den Cup drei Tage nachdem sie es verpassten, ihn zum ersten Mal zu Hause zu holen. Die 4-2 Niederlage in Spiel fünf war diesen Fans egal, die für eine Stimmung sorgten wie sie sonst bei Spielen in der 2010 eröffneten Arena herrscht.

"Es war großartig. Es war eine Feier mit 16.000 Freunden", erzählte Penguins Fan Chris Misechak. "Ich glaube ich habe die letzte Minute den Atem angehalten."

Der Eintritt war 10$, der Erlös geht an die Pittsburgh Penguins Foundation. Der niedrige Preis zog ein jüngeres Publikum an, das laut Fan Mason Mitchell, der bei Spiel fünf war, für mehr Stimmung sorgte als die Menge am Donnerstag.

"Ich glaube es ist recht ähnlich. Vielleicht sogar etwas lauter", sagte Mitchell. "Ich glaube heute sind jüngere Leute hier. Es ist laut. Es macht Spaß."

Als in San Jose der Stanley Cup aufs Eis gebracht wurde, begannen die Fans in Pittsburgh "Yes!“ zu brüllen. Penguins Kapitän Sidney Crosby stemmte den Cup hoch und in Pittsburgh flogen Mützen durch die Luft.

Der Cup wurde von Crosby an Verteidiger Trevor Daley weitergereicht, bevor er an Stürmer Pascal Dupuis ging, der am 8. Dezember seine Karriere wegen Blutgerinnseln beendete. Viele Fans gaben zu an diesem Punkt gerührt zu sein.

Es war ein schwerer Weg für die Penguins und ihre Fans. Als Center Evgeni Malkin am 11. März eine Oberkörperverletzung erlitt, während Pittsburgh um einen Playoffplatz kämpfte, zweifelten einige sogar an der Qualifikation.

Drei Monate später waren die Penguins Meister.

Die Fans im eigenen Stadion fluteten den Umlauf. Manche weinten. Manche fielen sich in die Arme. Ein Fan stand in einem Schwarm und klatschte Fremde ab und umarmte sie.

Ein man mit freiem Oberkörper und einer Penguinmütze brüllte: 'Wir haben es geschafft", mit Tränen in den Augen. Die Szene war euphorisch.

Penguins Fans Abby Stark und Brandon Hickle liefen nach der Überreichung des Cups eher ruhig durch die Arena. Nach den letzten sieben Jahren, halfen all die Probleme den Penguins und ihren Fans den Moment zu schätzen zu wissen.

'Ich glaube sie haben auf jeden Fall gelernt, dass es nicht leicht ist", sagte Hickle."Das haben wir mit ihnen gelernt."

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