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Pens trotz Zeiterschiebung bereit für Spiel 3

von Shawn Roarke / NHL.com

Den Ausspruch "Go West!" haben die Ostteams ihrer der jüngsten Stanley Cup Historie nicht wirklich befolgt. Am Samstag in Spiel 3 (02:00 a.m. MESZ) werden die Pittsburgh Penguins im SAP Center versuchen, diesen Trend zu ändern.

Im letzten Jahrzehnt mussten die Teams durch mindestens zwei Zeitzonen reisen, um zum Heimeis des Westteams zu gelangen. In den 16 Spielen, die außerhalb der Ostzeitzonen ausgetragen wurden, hat das Heimteam 13 mal gewonnen. Die Westteams haben mit 34 zu 21 Schüssen in den 16 Partien deutlich öfter aufs Tor geschossen, als die Ostteams.

In der Regel macht den Teams der Zeitwechsel nichts aus. Die Zeitspanne von fünf Tagen ist eigentlich nicht lang genug, um wirklich einen Einfluss auf den Körper zu haben. Ein ausreichender Schlaf kann die Schwierigkeiten mit den Zeitzonen wettmachen.

Die Penguins beherzigten dies nach ihrem Training am Freitag.

"Ich denke unsere Konditionsjungs, unser medizinisches Personal, macht eine hervorragende Arbeit indem sie sicherstellen, dass alles was wir tun, unseren Körpern ernährungsphysiologisch hilft, sich ordentlich zu regenerieren", sagte Penguins Trainer Mike Sullivan. "Ich denke, dass wir alles in unserer Kraft stehende tun, um die Aufgabe zu schaffen.

Pittsburghs Verteidiger Justin Schultz spielte die ersten vier Jahre seiner Karriere mit den Edmonton Oilers in der Mountain Time Zone und konnte den Zeitwechsel bei den Spielen gegen die Ostteams regelmäßig als Vorteil verbuchen. Am 27. Februar wurde er zu den Penguins transferiert. Seitdem verließ er die Eastern Time Zone nie, aber schwört darauf, dass die Penguins OK sein werden.

Die Vergangenheit zeigt jedoch ein anderes Bild. 2006 Carolina (1-2 nach den Westsspielen), 2007 Ottawa Senators (0-3), 2011 Boston Bruins (1-3) 2012 New Jersey Devils (1-2) und 2014 die New York Rangers (0-3) konnten bewiesen, dass sie mit den Westreisen im Cup Finale Probleme hatten.

Die Pittsburgh Pnguins, die in der Best-of-7 Serie mit 2-0 führen, müssen kein Auswärtsspiel gewinnen, um den Stanley Cup zu holen. Aber dennoch möchten sie die Serie nicht länger als nötig ausbauen und werden nicht begrüßen, ein Sieger über 7 Spiele zu werden, bei dem das Heimteam jedes Mal dicht gehalten hat.

Die Penguins flogen am Donnerstagmorgen nach San Jose. Am Freitagnachmittag hielten sie eine sehr intensive Trainingseinheit auf dem Gelände der Sharks ab. Wegen des frühen Anpfiffs werden sie am Samstag nicht trainieren.

"Ich denke, so langsam stellst du deinen Körper um. Stunde um Stunde, Tag um Tag", erklärte Pittsburghs Verteidiger Ian Cole. "Falls du das nicht tust, bist du im dritten Abschnitt müde und fällst schlafen. Es hilft dir auch bei der Rückreise. Du gehst nicht auf die volle West Coast Zeit. Du versuchst, einen Mittelweg zu finden."

Die meisten Penguins schlossen sich dem an und sagten, dass sie auch beim 05:00 p.m. Start anstatt des üblichen 08:00 p.m. Starts, ihre Körperuhr nicht umgestellt haben.

"Falls das Spiel um 08:00 p.m. starten würde, wäre das hart, weil wir spätestens im dritten Drittel schlafen würde, sagte Schulz."

Aber das ist dennoch eine neue Erfahrung für etliche Spieler im Team.

Torhüter Matt Murray erklärte am Freitag, dass dies seine erste Reise nach Kalifornien sei. Murray und die anderen Rookies Conor Sheary, Bryan Rust und Tom Kuhnhackl haben bisher kein professionelles Eishockeyspiel in Kalifornien ausgetragen.

Die Penguins müssen nicht nur mit dem Zeitzonenwechsel kämpfen. Sie treffen auch auf ein verzweifeltes Sharks Team, dass das erste Stanley Cup Finalheimspiel in seiner 25 jährigen Geschichte spielt.

Es könnte ein Rezept für die Besucher sein, aber die Penguins bestehen darauf, bereit zu sein.

"Wir müssen mental stärker sein", sagte Verteidiger Brian Dumoulin. "Wir müssen extrem fokussiert sein, weil sie ein Team sind, das die Zuschauer anheizt. Ich bin mir sicher, dass die Fans total mitgehen werden. Wir müssen noch mehr aufpassen."

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