Skip to main content

Penguins verdanken Murray 2-1 Serienführung

von Wes Crosby / NHL.com

PIITSBURGH -- Rookie Keeper Matt Murray setzte am Montag in Spiel drei der zweiten Runde in der Eastern Conference im Consol Energy Center mit 47 Saves eine neue persönliche Bestmarke und verhalf damit seinen Pittsburgh Penguins zum 3-2 Erfolg über die Washington Capitals.

Murrays Stanley Cup Playoffbilanz liegt damit bei 5-1. Bei vier seiner sechs Playoffeinsätze musste er jeweils weniger als drei Gegentreffer hinnehmen.

Nachdem er in den beiden ersten Spielabschnitten jeweils 14 Schüsse parierte, machte er im Schlussdrittel stolze 19 Saves.

Patric Hornqvist, Tom Kuhnhackl und Carl Hagelin trafen für die Penguins, die nun die Best-of-7 Serie mit 2-1 anführen. Spiel vier findet am Mittwoch im Consol Energy Center statt (2:00 a.m MESZ).

Die Capitals kontrollierten weite Teile des Eröffnungsdrittels, gerieten dennoch 2-0 in Rückstand.

Nachdem Sidney Crosbys Versuch mit der Rückhand über den Kasten flog, reagierten die Capitals nicht schnell genug. Conor Sheary bekam die Chance, das Spielgerät aufzulesen und an Trevor Daley an die blaue Linie weiterzuleiten. Daley nahm einen Schlagschuss, der, von Hornqvist unhaltbar für Holtby abgefälscht, in Spielminute 6:37 zum 1:0 Führungstreffer im Gästetor landete.

Genau eine Minute später kamen die Penguins zu einem weiteren Treffer. Matt Cullen stoppte Nicklas Backstroms Konter in der neutralen Zone und brachte den Puck ins Angriffsdrittel, wo er einen Pass spielte. Dieser wurde in Minute 7:37 von Washingtons Verteidiger Matt Niskanen und Kuhnhackls Rücken glücklich zum 2-0 ins Gehäuse gelenkt.

Als im Mitteldrittel noch 4:57 zu spielen waren, erhöhte Hagelin die Führung der Heimmanschafft auf 3-0. Nick Bonino spielte zunächst Holtby aus und legte dann zurück zu Hagelin in die Gefahrenzone. Washingtons Abwehrspieler Nate Schmidt war zwar zur Stelle, doch die Scheibe rutsche durch seine Beine zum Einschussbereiten Hagelin, der sich sein drittes Playofftor nicht nehmen ließ.

Holtby kassierte bei neun Starts in der Postseason bereits zwei Mal mehr als zwei Gegentreffer. Auch beim 4-3 Overtimesieg in Spiel eins gegen Pittsburgh, musste er drei Mal hinter sich greifen.

13 Sekunden vor dem letzten Pausengang hatte Kris Letang den vierten Penguinstreffer auf dem Schläger, doch sein Schlagschuss traf lediglich den linken Pfosten.

Trotz deutlich unterlegenen Spielwerten wie 14-18 Schüsse und 17-42 Checks, brachten die Penguins eine drei Tore Führung in den Schlussabschnitt.

Nach acht gespielten Minuten im letzten Drittel erzielte Alex Ovechkin mit seinem ersten Tor in der Serie den 3-1 Anschlusstreffer. Niskanen legte am linken Bullykreis sehenswert zum Russen, der sodann einen Handgelenkschuss über Murrays Fanghand abgab.

Justin Williams Treffer 53.9 Sekunden vor dem Abpfiff war nur noch Ergebniskorrektur. Ovechkin, der den Treffer auflegte, hat nun drei Punkte (zwei Vorlagen) in der Serie.

Crosby konnte sich bisher noch nicht auf dem Punktetableau verewigen. In drei aufeinanderfolgenden Partien vom 10.-15. Februar scorete er nicht.

Penguins Angreifer Bryan Rust musste die Partie 36 Sekunden vor dem Ende abbrechen, nachdem er zwei Schüsse blockte.

Capitals Stürmer Marcus Johansson griff nach einem Check von Letang in der 16. Spielminute erst zum zweiten Drittel wieder ins Spielgeschehen ein.

Penguins Schlussmann Marc-Andre Fleury stand das erste Mal seit seiner verletzungsbedingten Pause im Aufgebot. Eine Gehirnerschütterung, die er sich am 31. März beim Spiel gegen die Nashville Predators zuzog zwang ihn zu einer Pause von 10 Spielen. Murray, der seit dem eine Bilanz von 8-1-0 hat, konnte ihn jedoch vorzüglich vertreten.

Mehr anzeigen