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Penguins Starspieler erzwingen ein Spiel 7

von Tom Gulitti / NHL.com

TAMPA – Die Pittsburgh Penguins bezwangen am Dienstag in der Amalie Arena die Tampa Bay Lightning mit 5-2 in Spiel 6 des Eastern Conference Finales und glichen die Best-of-7 Serie zum 3-3 aus.

Die Penguins lagen nach zwei Dritteln durch Tore von Phil Kessel, Kris Letang und Sidney Crosby 3-0 in Front, bevor sie im Schlussabschnitt noch einmal zittern mussten. Die Lightning kamen nach 5:30 Minuten zu einem Torerfolg, als Kessel einen Pass in die Mitte von Brian Boyle in das eigene Tor abfälschte.

Boyle verkürzte auf 2-3 mit einem Schuss vom rechten Bullykreis als noch 7:11 Minuten auf der Uhr standen, doch Bryan Rust sicherte mit seinem Kontertor 2:08 Minuten vor Spielende den Sieg. Den Schlusspunkt setzte Nick Bonino mit einem Empty Netter als noch 53,1 zu spielen waren.

Nachdem Marc-Andre Fleury bei der 3-4 Overtimeniederlage in Spiel 5 das Tor der Penguins gehütet hatte, kehrte Rookie Schlussmann Matt Murray dorthin wieder zurück und leistete mit 28 Saves, davon 17 im dritten Drittel, seinen Anteil am Sieg.

Erkenntnis: Die Penguins ließen ihren Worten, dass sie ein Spiel 7 erzwingen möchten, am Dienstag mit einer soliden Leistung vor Murray bis zum dritten Drittel Taten folgen. Sie kontrollierten den Puck und machten über weite Strecken der ersten zwei Drittel Druck, der zu Puckverlusten und schlechten Entscheidungen der Lightning führte. Im Schlussabschnitt ließen sie etwas nach.

Nachdem sie gelobt hatten aus der 3-7 Niederlage gegen die New York Rangers in Spiel 6 des letztjährigen Eastern Conference Finales ihre Lektion gelernt zu haben, gingen die Lightning heraus und wirkten in den ersten zwei Durchgängen matt. Ein Tor von Jonathan Drouin nach 5:12 Minuten, das nach Trainereinspruch wegen Abseits nicht anerkannt wurde, änderte nichts daran, dass ihre Vorstellung in den ersten 40 Minuten, in denen sie zu elf Torschüssen kamen, mager war.

Schlussmann Andrei Vasilevskiy (29 Saves) tat sein Bestes, um die Lightning im Spiel zu halten, ließ aber zum fünften Mal in dieser Serie mindestens drei Gegentore zu.

Was bedeutet das für die Penguins: Wie es Evgeni Malkin und Patric Hornqvist prophezeit hatten, brachten die Penguins die Serie zu Spiel 7 wieder zurück nach Pittsburgh und erhielten ihre Chancen auf ihren ersten Stanley Cup Finaleinzug seit 2009.

Was bedeutet das für die Lightning: Nachdem sie es auf heimischen Eis verpasst hatten, müssen sie nun einen Weg finden Geschichte zu wiederholen und Spiel 7 auswärts gewinnen, um im zweiten Jahr in Folge das Stanley Cup Finale zu erreichen. Im vergangenen Jahr schafften sie es gegen die Rangers. Schaffen sie es erneut?

Schlüsselszene: Die Kulisse ging ab, als die Lightning nach 5:12 Minuten das vermeintliche 1-0 durch Drouin erzielten, doch Penguins Coach Mike Sullivan erhob Einspruch, da er glaubte Drouin im Abseits gesehen zu haben. Der Videobeweis bestätigte, dass Drouin's rechter Schlittschuh die blaue Linie bereits überquert hatte, während sein linker Schlittschuh in der Luft war, so dass der Treffer keine Anerkennung fand und es weiterhin 0-0 stand.

Unbesungener Held des Spiels: Conor Sheary kehrte in den Kader der Penguins zurück, nachdem er zuvor auf der Tribüne gesessen hatte. Er assistierte bei Letang's Treffer zum 2-0 nach 7:40 Minuten im Mitteldrittel.

Nächstes Spiel: Spiel 7 findet am Donnerstag im Consol Energy Center statt (8 p.m. ET; NBCSN, CBC Sports, TVA Sports). Der Sieger zieht in das Stanley Cup Finale ein, wo er auf die San Jose Sharks oder St. Louis Blues treffen wird.

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