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Penguins Kapitän trifft wieder regelmäßig

von Rob Vollman / NHL.com

Pittsburgh Penguins Stürmer Sidney Crosby ist wieder einer der besten Offensivkräfte der Liga und Trainer Mike Sullivan könnte einiges damit zu tun haben.

Als Crosby die Saison 2015-16 ohne Tor in acht der ersten neun Spiele begann, gab es einige Bedenken seine Tage als Anwärter auf die Art Ross Trophy könnten gezählt sein. Nach 18 Spielen hatte der Penguins Kapitän neun Punkte und rangierte auf Platz 155 in der NHL.

Trainer Mike Johnston wurde zehn Spiele später entlassen und am 12. Dezember durch Sullivan ersetzt. Seit diesem Zeitpunkt, kommt Crosby auf 48 Punkte in 38 Spielen, die meisten in dieser Spanne in der NHL zusammen mit Joe Thornton von den San Jose Sharks.

Crosby hat nun 67 Punkte in 66 Spielen dieser Saison und ist auf dem 6. Platz in der Scoringliste der NHL. Er führt die Penguins beim Scoring an, neun Punkte vor Evgeni Malkin, der auf 58 Punkte in 57 Spielen kommt.

Das sind wunderbare Nachrichten für die Penguins, die am Sonntag bei den New York Rangers antreten.

Welche Gründe auch immer für Crosbys Scoring-Manko unter seinem ehemaligen Trainer verantwortlich waren, das wurde unter Sullivan korrigiert. In 105 Spielen unter Johnston zurückblickend vom Beginn der Saison 2014-15 an, holte Crosby im Schnitt 2,3 Punkte in 60 Minuten bei numerischem Gleichgewicht, deutlich unter den dominanten Scoringraten von 3,1 und 3,5, die er unter seinen früheren Trainern Michel Therrien und Dan Bylsma erreichte.

In 38 Spielen mit Sullivan, Crosbys Scoringrate ist zurück bei diesen vorherig erreichten Höhen, mit 3,45 Punkten bei gleicher Stärke über 60 Minuten.

Sogar Crosbys schussbasierender Puckbesitz, der von der relativen SAT von 5,6 Prozent unter Bylsma auf 2,8 unter Johnston sank, stieg zurück auf 5,2 unter Sullivan. Die relative SAT ist der Prozentsatz der Schussversuche, die die Penguins erreichten, wenn Crosby auf dem Eis war in Relation zum Rest der Mannschaft.

Was passierte mit Crosby früher in der Saison? Eine vorübergehende Scoringflaute könnte von einer Vielfalt von verschiedenen Faktoren, wie schwächere Reihenkollegen, schwierigere Gegner, eine defensivere Ausrichtung, Verletzungen und einfach nur viel Pech, verursacht sein.

Die Zahlen dahinter zeigen, dass Crosby weitgehend dasselbe Kaliber von Reihenkollegen und Gegner hatte, als Johnston der Trainer war und er hatte mehr Gelegenheiten in der offensive Zone und nicht weniger.

Genauer gesagt, 56,4 Prozent der Bullies, die Crosby in seinen 105 Spielen unter Johnston außerhalb der neutralen Zone hatte, waren in der offensiven Zone. Zum Vergleich, sein Zonen-Start-Prozentsatz war 49,9 Prozent unter Bylsma und ist 53,9 Prozent unter Sullivan. Das zeigt, seine Scoringrate sollte unter Johnston höher sein und nicht niedriger.

Fair gesagt, ein großer Teil der Scoringdifferenz in dieser Saison wurde durch einen totalen Wandel in Crosbys Schussglück verursacht. Obwohl er Schüsse in derselben Häufigkeit unter beiden Trainern genommen hatte, traf Crosby sechs Mal bei 79 Schüssen unter Johnston und 22 Mal bei 110 Schüssen unter Sullivan. Das bedeutet Crosby hat doppelt so gut getroffen bei jedem Schuss mit seinem neuen Trainer.

Insgesamt sind die Penguins wesentlich gefährlicher mit Crosby auf dem Eis. Unter Johnston verbuchte Pittsburgh im Schnitt 51,3 Schussversuche in 60 Minuten, wenn Crosby auf dem Eis war, ein Wert, der auf 61,8 unter Sullivan angestiegen ist. Eine Reihe von Untersuchungen hat gezeigt, dass die Qualität von diesen Chancen ebenfalls stieg.

Hat der wieder erstarkte Crosby eine Chance Patrick Kane von den Chicago Blackhawks für die Führung beim Scoring in der NHL zu erreichen und seine zweite Art Ross Trophy in drei Spielzeiten zu gewinnen? Mit 22 Punkten Unterschied zwischen ihnen und gerade einmal fünf gutgemachten Punkten in den vergangenen 38 Spielen ist es nicht sehr wahrscheinlich.

Wie auch immer, Crosby liegt nur acht Punkte hinter Jamie Benn von den Dallas Stars, der mit 75 Punkten in 69 Spielen auf dem 2. Platz liegt. Letzte Saison, führte Benn die NHL mit 87 Punkten in 82 Spielen an, drei mehr als Crosby, der 84 Punkte in 77 Spielen markierte. Wenn Crosby heiß bleibt, kann er im Kampf um den zweiten Platz bis zum letzten Spiel der Saison eingreifen.

Crosbys Wiedergeburt hat nicht viel Unterschied in der Tabelle ausgemacht, weil die Penguins 58,9 Prozent der möglichen Punkte unter Johnston holten und 57,7 Prozent unter Sullivan. Wie auch immer, die Tordifferenz der Mannschaft stieg von Plus 1 auf Plus 14. Während die Penguins immer noch insgesamt ein relativ durchschnittliches Team sind, die größere offensive Gefahr durch Crosby macht sie zu einer mehr gefährlicheren Playoff-Bedrohung.

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