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Penguins glauben vor Spiel 2 an sich selbst

von Dan Rosen / NHL.com

CRANBERRY, Pa. -- Glauben ist nur so lange von Bedeutung, bis wieder der Puck fällt. Denn dann musst du es umsetzen. Dann musst du beweisen, dass du hierher gehörst und dass das, was dich ins Stanley Cup gebracht hat, auf die nächste Stufe führt - zur Stanley Cup Championship.

Vielleicht ist das der Grund, warum man den Eindruck bekommen konnte, dass die Pittsburgh Penguins an Zuversicht gewonnen haben und ihre Leistung am Dienstag besser wertschätzen können.

Sie haben am Montag im Spiel 1 des Stanley Cup Finales eine Menge bewiesen. Sie gewannen 3-2 und gingen in der Best-of-7 Serie mit 1-0 in Führung. Sie haben gewonnen, weil sie ihr Spiel gespielt haben. Das zählt.

"Eine ganze Menge spielt sich in deinem Kopf ab", sagte Penguins Verteidiger Olli Maatta. "Wenn du an dich und an deine Teamkollegen glaubst, dann machst du das Richtige und du weißt, dass du ein gutes Team bist."

Die Penguins zweifelten nie daran, dass sie eine gute Mannschaft seien, doch Glaube und Vertrauen in einer solchen Situation kann Berge versetzen, wenn es darauf ankommt. Sie haben beides vor Spiel 2, das am Mittwoch im Consol Energy Center stattfindet (8 p.m. ET; NBCSN, CBC, TVA Sports) bewiesen. Sie haben es sich verdient, da sie dominanter waren als die Sharks, da sie sie in der gleichen Manier überrannten, wie auf dem Weg in das Finale die New York Rangers, Washington Capitals und die Tampa Bay Lightning.

"Du glaubst daran, dass du es schaffen kannst", sagte Stürmer Eric Fehr. "Wenn du das erste Spiel gewonnen hast, dann schaust du um dich und denkst 'Wir können das, wir müssen nur unser Spiel aufziehen'."

Es begann damit, dass die Penguins im ersten Drittel die Sharks überrumpelten. Sie gingen 2-0 in Führung und hatten 15-4 Torschüsse. Die Sharks mussten ihre Köpfe schütteln. In den ersten drei Runden waren sie auf ein solches Tempo, gemischt mit Begabung, nicht getroffen.

Das zweite Drittel verlief für die Penguins nicht wie geplant oder wie sie es sich gewünscht hatten. Das macht aber nicht viel aus, da sie im Schlussabschnitt wieder die Kontrolle übernahmen und über die Sharks dominierten.

Im Schlussabschnitt lautete das Torschussverhältnis wieder 18-9 zu Gunsten der Penguins. Nick Bonino's Tor, 2:33 Minuten vor dem Ende des dritten Drittels, machte den Unterschied aus.

"Wir haben definitiv das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben", sagte Kapitän Sidney Crosby. "Wir sind als Team aufgetreten, wie wir es für lange Zeit nicht mehr getan hatten und wir sind uns nicht sicher, ob das Spiel zwangsläufig so verlaufen wäre. Wir wollten nicht zusehen was passiert, wir haben versucht zu diktieren. Genau so muss man spielen."

Crosby hatte einen großen Anteil. Von allen Spielern muss er am wenigsten beweisen, dass er nur schwer zu verteidigen und manchmal nicht zu stoppen ist, doch er hat es am Montag gezeigt.

Er war im bisher wichtigsten Spiel der Saison der beste Spieler auf dem Eis. Man fragt sich welchen Effekt das auf Crosby und auf die Sharks haben wird.

"Du bekommst diese Chance und du möchtest sie nutzen", sagte Crosby. "Du weißt, dass nur noch wenige Wochen zu spielen sind. Das macht es unter dem Strich aus. Du kennst die Situation. Es gibt nichts aufzusparen."

Penguins Rookie Torwart Matt Murray sollte sich auch gut fühlen.

Murray hatte nie daran gezweifelt, dass er hierher gehört, doch ein Sieg mit 24 Paraden auf diesem Niveau muss man dem 22-Jährigen zu Gute halten und sollte ihm im weiteren Verlauf der Serie Auftrieb geben.

"Wenn der Puck fällt, dann ist es eben ein anderes Spiel", sagte Murray.

Rookie Stürmer Conor Sheary und Bryan Rust ging es genauso. Sie haben das gezeigt, was sie in den drei Runden zuvor gut gemacht haben, und das funktionierte auch im Stanley Cup Finale.

Wie Murray zweifelten Sheary und Rust nicht, doch sie mussten es beweisen. Sie trafen im Stanley Cup Finale.

"Du musst dich nicht besonders auf ein Stanley Cup Finale vorbereiten", sagte Crosby. "Du machst das, von dem du weißt, dass es dir hilft, doch wenn es beginnt, dann weiß keiner, auch du selbst nicht, wie du dich verhältst. Diese Jungs haben alles locker gehandhabt und handhaben das auch jetzt."

Das funktioniert auch anders herum. Die Penguins haben in Spiel 1 auch gesehen, wie es läuft, wenn man mit dem Puck sorglos umgeht und undiszipliniert agiert.

San Jose hat sich nach dem ersten Drittel eingestellt, aber die Penguins halfen den Sharks durch Puckverluste und einer Powerplaychance, die damit endete, dass Tomas Hertl nach 3:02 Minuten den Puck, an Murray vorbei, versenkte. Patrick Marleau traf ebenfalls und somit ging die Partie mit einem 2-2 Unentschieden in die zweite Pause.

"Als das zweite Drittel vorbei war, haben wir realisiert, dass sie auch ein gutes Team sind und dass sie auch treffen können", sagte Sheary. "Im dritten Drittel haben wir uns wieder mehr Mühe gegeben und unser Spiel aufgezogen."

Das hat funktioniert. Sie hatten niemals Zweifel daran, doch es zu beweisen hilft.

"Es hat funktioniert", sagte Maatta. "Das gibt uns Vertrauen in unser System, in unser Spiel. Wenn wir das Spiel richtig aufziehen, dann sieht man wie gut wir sind. 1-0 vorne zu liegen gibt uns einen Vertrauensschub."

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