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ESDW Penguins gegen Bruins: 5 Gründe einzuschalten

Crosby, Kahun und Pastrnak im Fokus beim NHL Europa-Spiel der Woche am Sonntag

von Alexander Gammel @nhlde / NHL.com/de Freier Autor

Kahun erhöht Führung in Überzahl

PIT@VGK: Kahun trifft im Powerplay üer Rückhand

Dominik Kahun tunnelt Marc-Andre Fleury in Überzahl mit einem Rückhandschuss und baut die Führung der Penguins auf 3:0 aus

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NHL.com/de geht in der Saison 2019/20 auf das am Samstag oder Sonntag zur Primetime in Europa stattfindende NHL Europa-Spiel der Woche besonders ein, indem fünf Gründe zum Anschauen der Partie, vorgestellt werden. In dieser Ausgabe geht es um das Spiel der Pittsburgh Penguins gegen die Boston Bruins.

Am Sonntag um 18.30 Uhr MEZ folgt als zweites NHL Europa-Spiel der Woche die Partie zwischen den Pittsburgh Penguins und den Boston Bruins (live bei Sport1, DAZN, Teleclub Sport, NHL.tv) in der PPG Paints Arena von Pittsburgh.

Die Penguins und Bruins treffen sich zu einem absoluten Spitzenspiel. Die Bruins belegen mit 68 Punkten (28-9-12) den ersten Platz der Atlantic Division und könnten mit einem Sieg die Washington Capitals von der Spitze der Eastern Conference verdrängen. Die Penguins sind in der Metropolitan Division mit 65 Punkten (30-13-5) die härtesten Verfolger der Capitals. Die Penguins traten zuletzt am Freitag an, als sie die Detroit Red Wings mit 2:1 nach Verlängerung bezwangen, die Bruins hatten seit dem 4:1-Sieg gegen die Penguins am Donnerstag Pause.

Fünf Gründe, warum es sich lohnen wird, das Spiel live anzuschauen:

Kahun auf Kurs zu persönlicher Bestleistung

Dominik Kahun ist mit 27 Punkten (zehn Tore, 17 Assists) nach Punkten, Toren und Assists auf Rang sechs in der teaminternen Wertung der Penguins und bestätigt damit die Leistungen aus seiner starken Rookie-Saison bei den Chicago Blackhawks. In der vergangenen Saison erzielte er dort 37 Punkte (13 Tore, 24 Assists). Der ungedraftete gelernte Center spielt bei den Penguins in der zweiten Reihe auf dem Flügel neben Toptorschütze Bryan Rust und Superstar Evgeni Malkin. Bei seinem aktuellen Tempo dürfte der Deutsche seine Werte in der vorherigen Saison deutlich vor Ende der diesjährigen Spielzeit pulverisieren. In den vergangenen sechs Spielen kam er auf ein Tor und fünf Assists. Kahuns Statistik gegen die Bruins kann sich bisher sehen lassen: Diese Saison traf er im ersten Spiel gegen Boston, vergangene Saison verbuchte er bei den Blackhawks in zwei Partien gegen die Bruins ein Tor und zwei Assists.

Video: PIT@DET: Kahun zeigt einen tollen Trick und trifft

Crosby meldet sich beeindruckend zurück

Kapitän Sidney Crosby läuft nach langer Verletzungspause endlich wieder für die Penguins auf. Der legendäre Center musste sich im November einer Operation unterziehen und fehlte für 28 Spiele. Umso beeindruckender war seine Rückkehr am 14. Januar. Gegen die Minnesota Wild erzielte er ein Tor und drei Assists, und er ließ am Donnerstag gegen die Bruins und am Freitag gegen die Detroit Red Wings jeweils ein weiteres Tor folgen. Insgesamt kommt er in dieser Saison auf 23 Punkte (acht Tore, 15 Assists) in 20 Spielen.

"Crosby ist unser Kapitän. Wir wissen genau wie wichtig er ist", erklärte Malkin, der Topscorer des Teams, nach dem Spiel gegen die Wild. "Er ist unser Anführer. Er ist ein großartiger Spieler und ein großartiger Teamkollege. Heute hat man gesehen, dass wir mit ihm einfach viel besser sind."

Video: PIT@DET: Crosby gewinnt Spiel in OT nach Malkins Pass

Letzte Chance zur Revanche für die Penguins

Die Bruins und die Penguins treten zum dritten und letzten Mal in dieser Saison gegeneinander an. Die bisherigen beiden Duelle entschieden die Bruins für sich, sie gewannen am vierten November mit 6:4 und am Donnerstag mit 4:1. Bruins-Stürmer Brad Marchand scheint in den Penguins einen Lieblingsgegner gefunden zu haben. Er erzielte drei Tore und drei Assists in den beiden bisherigen Aufeinandertreffen. Ihm folgte dicht David Pastrnak, der ein Tor und drei Assists beisteuerte. Kein Spieler der Penguins erzielte in dieser Saison mehr als einen Punkt gegen die Bruins.

"Heute haben wir ein frühes Tor kassiert, das kann ein Team platt machen, aber wir haben gekämpft", lobte Bruins-Trainer Bruce Cassidy sein Team am Donnerstag, nachdem sie einen 0:1-Rückstand gedreht hatten. "Wir haben uns durch einige anfängliche Schwächen gekämpft und die Leistung hat mir gefallen. Wir haben uns gegen ein offensivstarkes Team gut bewegt, haben den Puck gut behauptet und die Spieler im Griff gehabt. So sind wir ein harter Gegner, weil wir gut verteidigt haben."

 

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Spitzenspieler der Bruins wollen Jagd auf Punkte fortsetzen

Die Penguins haben mit Malkin und Crosby zwar zwei der größten Spieler dieser Generation in ihren Reihen, in den Statistiken der aktuellen Saison hat die Elite der Bruins jedoch die Nase vorne. David Pastrnak ist mit 68 Punkten (36 Tore, 32 Assists) gemeinsam mit Nathan MacKinnon von den Colorado Avalanche und Artemi Panarin von den New York Rangers ligaweit auf dem dritten Platz. Marchand folgt mit 64 Punkten (21 Tore, 43 Assists) knapp dahinter auf dem sechsten Platz. Marchand ist zudem der fünftbeste Vorbereiter der Liga. Pastrnak liegt an der Spitze der Torjägerliste und stellt mit 16 Powerplaytoren ebenfalls den besten Wert. Dank der Beiträge der beiden weisen die Bruins mit 3,33 Toren pro Spiel die achtbeste Offensive aus und mit 26,6 Prozent Erfolgsquote das beste Powerplay der Liga.

Video: BOS@PHI: Pastrnak trifft gegen Hart per Rückhand

Torhüter stehen Elitestürmern in nichts nach

Nicht nur in der Offensive treffen Spitzenspieler aufeinander, auch im Tor werden einige der besten Schlussleute der Liga antreten. Bei den Penguins lief der 24-jährige Tristan Jarry zuletzt Matt Murray ein wenig den Rang ab, bei den Bruins teilen sich Jaroslav Halak und Tuukka Rask den Posten. Jarry (2,16), Rask (2,27) und Halak (2,42) stehen unter den zehn Torhütern mit dem niedrigsten Gegentorschnitt in der Liga. Jarry hat mit 92,9 Prozent zudem die zweitbeste Fangquote der Liga, Rask folgt mit 92,5 Prozent auf Rang acht. Die beiden Torhüter liegen mit drei Shutouts gleichauf auf dem zweiten Platz, nur Connor Hellebuyck von den Winnipeg Jets blieb einmal öfters in einer Partie ohne Gegentor.

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