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Penguins bewältigten schwierige Zeiten

von David Satriano / NHL.com

Es fiel nicht leicht, doch die Pittsburgh Penguins zogen wieder in die Stanley Cup Playoffs ein.

Ein Trainerwechsel und eine schwacher Saisonstart von Sidney Crosby bereiteten den Penguins Schwierigkeiten in der ersten Saisonhälfte, doch durch einen 5-0 Sieg gegen die Islanders am Samstag zogen sie zum zehnten Mal in Folge in die Playoffs ein.

Die Penguins haben ihre letzten fünf Spiele in Serie und elf ihrer vergangenen zwölf Partien gewonnen. Sie überholten die New York Rangers und liegen auf dem zweiten Platz in der Metropolitan Division.

"Wir haben vor einigen Monat darüber gesprochen, dass wir ein unangenehmer Gegner, für jede Mannschaft, werden müssen und wie wir das schaffen können", sagte Pittsburghs Coach Mike Sullivan. "Ich glaube jetzt, dass unsere Jungs das verstanden haben. Sie glauben aneinander und sie geben alles."

Vergangene Saison qualifizierten sich die Penguins über die zweite Wildcard und verloren in der ersten Runde der Eastern Conference gegen die Rangers in fünf Spielen. Erst am letzten Spieltag der Saison waren sie in die Playoffs eingezogen. In diesem Jahr schaut es anders aus.

"Vergangenes Jahr ... mussten wir das letzte Spiel [der regulären Saison] gewinnen um reinzukommen. Es ist sicherlich schön, dass es wir jetzt schon geschafft haben", sagte am Samstag Crosby.

"Es gibt immer wieder Zeiten, in denen man denkt, dass es bergauf geht, aber ich glaube, als wir unten waren hat es uns niemand zugetraut, dass wir uns so zusammenreißen können. Aber wir haben hart gearbeitet und wir haben es uns verdient."

Hier sind fünf Gründe warum die Penguins einzogen:

1. Crosby überwand seine Krise

In 32 Partien brachte es Crosby auf sechs Tore und 16 Assists. Anschließend war er der Torjäger, wie ihn die Fans aus dem vergangenen Jahrzehnt kennen. Crosby kam auf 26 Tore und 33 Assists (59 Scorerpunkte) in den vergangenen 45 Spielen, darunter zwei Punkteserien über 11 und 12 Partien. Für Crosby war es wichtig vom Verletzungspech verschont geblieben zu sein. Er verpasste im Dezember eine Partie aufgrund einer Verletzung im unteren Körperbereich. Er teilt sich mit acht Siegtoren die Führung in der Liga.

Es ist keine Überraschung, dass die Penguins die Wende geschafft haben, wenn Crosby einen solchen Lauf hat.

"Ich glaube er macht dasselbe wie immer: Er geht in den richtigen Raum und der Puck landet drin", sagte Teamkollege Chris Kunitz am 2. Februar nachdem Crosby einen Hattrick erzielen konnte. "Es hat etwas mit Zuversicht zu tun, für jeden auf dem Eis. Wenn es bei ihm läuft, dann läuft es bei jedem von uns."

2. Trainerwechsel

Die Penguins entließen ihren Coach Mike Johnston am 13. Dezember, zwei Tage nach einer 2-3 Shootout-Niederlage gegen die Los Angeles Kings. Pittsburgh hatte zu dieser Zeit eine Bilanz von 15-10-3. Johnston wurde durch Sullivan ersetzt, der die ersten vier Spiele als Trainer verlor, es danach aber mit den Penguins auf eine Bilanz von 30-11-5 brachte. Die Penguins haben seit dem 12.-15. Januar keine zwei Spiele in Folge mehr verloren und seit dem 18.-19. Dezember keine zwei Spiele hintereinander in der regulären Spielzeit.

"Als er beim ersten Teammeeting zum ersten Mal zu uns sprach, beeindruckte er und das zeigte Wirkung", erzählte Verteidiger Ben Lovejoy der Pittsburgh Post-Gazette am 25. Dezember. "Ich kann gar nicht sagen, wie positiv, jedoch auch fordernd, er in dieser kurzen Zeit hier war."

"Es wäre einfach gewesen, die Dinge, so wie sie gelaufen sind, negativ zu sehen, doch er kam und brachte Motivation, Disziplin und Achtung fürs Detail mit. Er stand der Gruppe positiv gegenüber, obwohl sie es vielleicht nicht immer verdient gehabt hätte."

3. Marc-Andre Fleury

Fleury liefert wieder eine herausragende Saison ab. Er weist eine Bilanz von 34-17-6, mit einem Gegentrefferschnitt von 2,29 einer Fangquote von 92,1 Prozent und fünf Shutouts, aus. Fleury konnte nicht nur seinen 350. NHL-Sieg feiern, sondern war fraglich wieder Penguins wertvollster Spieler. Er kam zum siebten Mal hintereinander bei ungekürzten Saisons auf mindestens 30 Siege und war meistens ein sicherer Rückhalt der Penguins in den vergangenen 11 Spielzeiten.

"Das ist ziemlich cool. Ich wusste das bis vor dem Spiel gar nicht", bekundete Fleury am 11. März nach seinem 350. Sieg. "Ich habe mich gefreut, dass wir gewonnen und die zwei Punkte haben."

Aufgrund einer diagnostizierten Gehirnerschütterung ist unklar, ob Fleury in den Playoffs, die am 13. April starten, zur Verfügung stehen wird. Bereits im Dezember laborierte er an einer Gehirnerschütterung und musste acht Spiele pausieren.

4. Phil Kessel und Kris Letang

Kessel, im Sommer von den Toronto Maple Leafs geholt, hatte zunächst Anpassungsschwierigkeiten bei den Penguins. In jüngster Zeit ist davon nichts mehr zu spüren. Er erzielte sechs Tore und zehn Assists im März, darunter ein 5-Punkte Spiel am 26. März. Am vergangenen Donnerstag zeichnete er sich als zweifacher Torschütze aus. Kessel hat es in jeder seiner letzten acht Spielzeiten auf 20 oder mehr Tore gebracht.

"Ich glaube was heute vermutlich hervorsticht, und wir wissen es alle, ist Phil als Torjäger, wie gut sein Schuss ist. Es geht dabei unter wie gut sein Passspiel ist", sagte Sullivan am 26. März nach dem 7-2 Sieg über die Red Wings. "Er beweist einen ziemlich guten Überblick ... Ich glaube, dass er einige gute Spielszenen hatte, die zu Treffern von uns geführt haben."

Letang stellte bei den geschossenen Toren (16) und bei den Scorerpunkten (62) persönliche NHL-Bestleistungen auf. Er erzielte 25 Punkte im Powerplay und ist defensivstark.

5. Fähigkeit Verletzungen zu kompensieren

Evgeni Malkin zog sich am 11. März eine Oberkörperverletzung zu, aufgrund der er voraussichtlich 6-8 Wochen pausieren muss. Aber die Penguins haben dadurch nicht an Schlagzahl eingebüßt. Seit seinem Ausfall lautet die Bilanz der Penguins 10-1-0 und sie kletterten in der Tabelle nach oben. Das ist nur ein Beispiel. Pittsburgh hatte zahlreiche Verletzte, darunter Fleury, Letang, Verteidiger Olli Maatta und Stürmer Nick Bonino, doch sie fanden immer einen Weg, um zu gewinnen.

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