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Penguins, besseres Team in Spiel 1 + 2

von Nicholas Cotsonika / NHL.com

PITTSBURGH - Es ist nicht so eng wie es aussieht.

Am Mittwoch in Spiel 2 des Stanley Cup Finales fiel das 2-1 Siegtor der Pittsburgh Penguins gegen die San Jose Sharks in der Overtime, am Montag in Spiel 1 erzielten sie den Treffer zum 3-2 Sieg als noch 2:33 Minuten im dritten Drittel zu spielen waren.

Die Teams haben sich zweimal mit nur einem Tor Unterschied getrennt. Jede Mannschaft hat dreimal den Pfosten oder das Quergestänge getroffen. Ein oder zwei Zentimeter hier, ein Abpraller dort und es hätte alles ganz anders ausgesehen. die Penguins führen in der Best-of-7 Serie mit 2-0, es könnte auch 1-1 stehen oder 2-0 für die Sharks.

"Beide Spiele hätten anders ausgehen können", sagte Sharks Verteidiger Marc-Edouard Vlasic.

Die Sharks können sich darauf stützen und darauf, dass es nun nach Hause geht, wo sie im SAP Center eine Bilanz von 7-2 in den Stanley Cup Playoffs vorweisen und ihre Fans werden sie beim ersten Stanley Cup Finalheimspiel in San Joses 25-jähriger Franchisegeschichte anfeuern. Spiel 3 findet am Samstag statt.

"Wir sind noch nicht begraben", sagte Sharks Coach Peter DeBoer.

Natürlich nicht, aber lasst uns ehrlich sein: Die Penguins trugen in den ersten zwei Partien schwarz.

Sie waren die bessere Mannschaft, zeitweise die wesentlich bessere Mannschaft. Wenn die Sharks nichts verändern, wenn sie sich nicht deutlich steigern, dann werden die Penguins zum ersten Mal nach 2009 und zum vierten Mal in ihrer Franchisehistorie den Cup gewinnen. Sie werden ihn schnell gewinnen.

Die Penguins haben mit ihrer Schnelligkeit über weite Strecken die Sharks dominiert, das Torschussverhältnis betrug über beide Spiele 71-48 zu ihren Gunsten. Wenn die Sharks den Puck hatten, schwärmten die Penguins aus und erzwangen Puckverluste. Wenn die Penguins in Puckbesitz waren, dann liefen sie sofort in den Freiraum, machten das Spiel, konterten oder chippten den Puck über San Joses Verteidiger, zwangen sie dazu sich umzudrehen und zu laufen. Oft haben die Sharks planlos agiert, um Druck rauszunehmen, was damit endete, dass wieder die Penguins in Puckbesitz waren und den nächsten Angriff starteten.

"Das ist anstrengend", sagte Penguins Trainer Mike Sullivan. "Das ermattet Manche. Ich habe das die Playoffs über bei einigen unserer Gegner beobachtet. Das ist eine Stärke unserer Gruppe. Wenn wir unser Puckbesitzspiel aufziehen können, dann wird es hart für unsere Gegner, es wird dann schwer gegen uns zu spielen."

Die Sharks haben versucht zu ihrem Spiel zu finden, nutzten ihre Körpergröße, um im Angriffsdrittel zu ackern und in Puckbesitz zu kommen. Doch speziell in Spiel 2 schafften sie es nicht zu Torschüssen zu kommen. Sie brachten nicht den Puck von der Bande in die Mitte. Die Penguins stellten ihre Körper und Schläger so, dass die Sharks nach außen gedrängt wurden.

"Sie sind stark", sagte Penguins Verteidiger Ben Lovejoy. "Sie sind groß. sie können spielen. Wir mussten uns darauf konzentrieren den Schläger am Puck zu haben. Wir können sie nicht vom Puck wegdrücken. Wir müssen alles unternehmen, um ihren Spielfluss zu unterbinden. So müssen wir auch weiterhin agieren."

Wo war das gerühmte Powerplay von San Jose? Sie hatten in der Serie nur drei Überzahlsituationen.

Die Sharks nutzten 1-von-2 in Spiel 1 und das Tor gab ihnen das notwendige Momentum im Mittelabschnitt nach einem Schussverhältnis von 4-15 und einem 0-2 Rückstand im ersten Drittel. Die Penguins wurden disziplinierter, doch die Sharks haben das Spiel zu wenig diktiert, um die Penguins in eine schwierige Position zu bringen, aus der sie sich nur mit einer Strafe hätten retten können.

"Sollten wir mehr [Powerplays] haben? selbstverständlich", sagte Vlasic. "Hätten wir welche verdient? Ich weiß nicht. Es liegt nicht an mir das zu entscheiden. Wir können davon profitieren, wenn wir jeden Abend zu ein oder zwei Powerplaysituationen kommen."

DeBoer nahm einige Veränderungen im dritten Drittel von Spiel 2 vor. Er stellte Joel Ward in die zweite Sturmformation und Patrick Marleau in die dritte. Das löste einen Funken bei den Sharks aus. Verteidiger Justin Braun erzielte das Ausgleichstor 4:05 Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit nach Assists von Ward und Center Logan Couture.

In San Jose kann DeBoer erneut Veränderungen vornehmen. Vielleicht kann er sein Stars wieder ankurbeln, die von heiß auf kalt abgekühlt sind. Etwas Feuer könnte nicht nur seine ersten zwei Sturmreihen, sondern auch die dritte Abwehrformation brauchen. Sharks Verteidiger Roman Polak verursachte den folgenschweren Puckverlust bei Penguins' erstem Tor und sein Defensivpartner Brenden Dillon hatte den ganzen Abend über seine Schwierigkeiten.

Die Statistiken sprechen gegen die Sharks. 49 Teams gingen seit Einführung der Best-of-7 Serie im Cup Finale im Jahre 1939 mit 2-0 in Führung, davon haben 44 den Cup gewonnen. 33 Heimteams haben die ersten zwei Spiele gewonnen, 30 davon den Cup.

Ob auf dem Eis, ob in der Serie, die Penguins haben die Sharks unter Kontrolle.

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