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Penguins bereit notfalls auch einzustecken

von Dan Rosen / NHL.com

WASHINGTON – Nach Jahren als Trainer gegen die Pittsburgh Penguins, war sich Mike Sullivan sicher, worauf er sich konzentrieren musste, als er den Job bekam Sidney Crosby, Evgeni Malkin und den Rest zu trainieren.

Sullivan, der von 2009-14 als Assistent hinter der Bank der New York Rangers und Vancouver Canucks stand, war immer der Meinung, dass der Penguins die nötige Widerstandskraft fehlt um auf der großen Bühne die wichtigen Spiele zu gewinnen. Im Prinzip dachte er, dass sie zu dünnhäutig sind, leicht von ihrem Spiel abzubringen und zu erschüttern sind.

"Ich dachte nach Jahren als Trainer gegen sie einfach, dass das ein Bereich ist, wo wir uns verbessern können", sagte Sullivan. "Ich dachte, wir können zu einem schwierigeren Gegner werden, wenn wir besser mit Schwierigkeiten während eines Spiels oder einer Serie umgehen."

Die Spieler machten mit. Die Penguins sind mental zu einem stärkeren Team geworden. Das wurde in den Playoffs so deutlich wie ihre Schnelligkeit und ihr Talent, besonders in Runde zwei gegen die Washington Capitals.

Es war vielleicht nie deutlicher, als beim 2-1 in Spiel 2 im Verizon Center am Samstag, der die Serie 1-1 ausglich.

Die Penguins blieben bei ihrem Spiel, obwohl sie Brooks Orpiks Check gegen Olli Maatta nach 4:13 verdauen mussten, wobei sich der Finne verletzte und die Pens für die restlichen 55 Minuten mit fünf Verteidigern auskommen mussten.

"Wenn wir einen Verteidiger verlieren, haben wir immer noch fünf", sagte Malkin. "Wir haben 12 Stürmer die der Abwehr helfen."

Sie wurden mit Gerangeln nach dem Abpfiff und Stockschlägen fertig.

"Das oberste Ziel ist es zu gewinnen und das wissen wir alle", sagte Crosby. "Wir wussten, dass wir die Schläge und Checks einstecken müssen."

Sie mussten damit fertig werden, dass ihr Powerplay nicht funktionierte. Sie haben von vier Chancen im zweiten Drittel, fünf im Spiel und sieben in der Serie keine genutzt.

"Wir haben während er Drittelpausen darüber gesprochen, dass wir die Sache hinter uns lassen müssen und uns davon nicht runterziehen lassen können", sagte Sullivan. "Darüber haben wir mit den Jungs viel gesprochen."

Die Ansprache lohnte sich im dritten Drittel, als die Penguins dagegenhielten, nachdem die Capitals nach 4:08 den Ausgleich erzielten.

"Nach dem Ausgleich im Powerplay htten wir aufgeben und sagen können es war ein guter Versuch, aber unser Team gab nicht auf", sagte Stürmer Eric Fehr.

Fehr, ein ehemaliger Capitals Spieler, machte 4:28 vor Spielende den Siegtreffer.

"Nehmerqualitäten sind gegen jedes Team wichtig", sagte Crosby. Wenn man diese Fähigkeit hat, gibt man sich selbst jeden Abend die Chance zu gewinnen. Man muss zurückkommen und das haben wir das ganze Jahr gemacht."

Es gibt Theorien warum das so ist, angefangen mit Sullivan, der von Anfang an härte und konsequentes Spiel gepredigt hatte, seit er nach Pittsburgh kam.

Früher oder später musste die Nachricht ankommen, um zu wirken. Die Ergebnisse kamen nach Weihnachten und die Penguins gewannen 14 der letzten 16 Spiele der regulären Saison.

"Ich gebe unseren Führungsspielern viel Anerkennung", sagte Sullivan. "Sie werden jeden Abend herausgefordert und haben hervorragende Arbeit geleistet. Sie sind richtig damit umgegangen und das hilft uns."

Crosby spekuliert, dass die Penguins ihre neue Stärke gefunden haben, weil sie aus ihrem schwachen Start gelernt haben, der am 12. Dezember dazu führte, dass Sullivan für Mike Johnson übernahm. Crosby schob den schwachen Start nicht nur auf die Spieler, die in Pittsburgh waren, bevor Sullivan ankam.

Verteidiger Trevor Daley, der durch einen Transfer am 14. Dezember kam war in den ersten zwei Monaten der Saison bei den Chicago Blackhawks ein Schatten seiner selbst. Er wurde bei Pittsburgh zu einem Topverteidiger und könnte durch Maattas Verletzung noch wichtiger werden.

Das gleiche könnte man über Linksaußen Carl Hagelin sagen, der kurz für die Anaheim Ducks spielte, bevor er am 16. Januar zu den Pens kam. Hagelins Schnelligkeit und Vielseitigkeit war entscheidend für den Erfolg der Penguins. Er schoss am Samstag das erste Tor und machte drei Punkte in zwei Spielen gegen Washington und vier Punkte in Pittsburghs letzten drei spielen.

"Ich glaube das hat uns so weit gebracht", sagte Crosby über die Widerstandsfähigkeit.

Früher haben sie deshalb verloren. Jetzt scheint es, als könnten die Capitals sie checken, schlagen, verletzen, gegen sie treffen und prügeln, ohne Effekt. Die einzige Reaktion, die die Penguins zeigen, ist alles zu geben um am Ende als Sieger dazustehen.

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