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ESDW Panthers gegen Canadiens: 5 Gründe einzuschalten

Hattrick-Jäger und Siegesserie der Panthers stehen im Fokus beim NHL Europa-Spiel der Woche (Schweiz) am Samstag

von Alexander Gammel @NHLde / NHL.com/de Freier Autor

NHL.com/de geht jeden Freitag in der Saison 2019/20 auf das am Samstag oder Sonntag zur Primetime in Europa stattfindende NHL Europa-Spiel der Woche besonders ein, indem fünf Gründe für das Anschauen der Partie, vorgestellt werden. In dieser Ausgabe geht es um das Spiel der Montreal Canadiens gegen die Florida Panthers, das in der Schweiz ausgestrahlt wird..

Am Samstag um 20.00 Uhr MEZ (live bei Teleclub Sport, NHL.tv) treten im Bell Centre von Montreal die gastgebenden Montreal Canadiens gegen die Florida Panthers an. Es ist das erste an diesem Wochenende ausgestrahlte NHL Europa-Spiel der Woche für die Schweiz. Am Sonntag um 18.30 Uhr MEZ folgt noch die Partie der Pittsburgh Penguins bei den Washington Capitals (live bei Sport1+, DAZN, Teleclub Sport, NHL.tv).

Fünf Gründe, warum es sich lohnen wird, das Spiel live anzuschauen:

Die Rückkehr nach langer Pause

Die Panthers werden ihr erstes Spiel nach der Pause rund um das All-Star Game bestreiten. Sie traten zuletzt am 21. Januar gegen die Chicago Blackhawks an und errangen in Chicago einen 4:3-Sieg. Die Canadiens haben hier einen Vorteil, denn sie hatten seit ihrer Pause bereits wieder zwei Spiele, um zurück zu ihrem Rhythmus zu finden. Sie unterlagen am 27. Januar zu Hause den Washington Capitals mit 4:2, gewannen aber am Donnerstag bei den Buffalo Sabres mit 3:1. Den besten Start erwischten in den beiden Spielen Tomas Tatar und Nick Suzuki. Der Slowake Tatar erzielte in den beiden Partien ein Tor und einen Assist, Rookie-Stürmer Suzuki bereitete drei der sieben Tore der Canadiens vor.

Video: MTL@BUF: Gallagher raffiniert vor dem Tor

"Wir müssen uns jetzt einfach entspannen, uns mehr Energie holen und in der zweiten Hälfte der Saison weitermachen", erklärte Floridas Stürmer Jonathan Huberdeau. "Der Rest der Saison wird hart, da müssen wir gut vorbereitet sein."

Setzt Florida den Erfolgstrend fort?

Florida ist aktuell eins der besten Teams der gesamten NHL. Die Panthers gewannen zuletzt sechs Spiele in Folge und können gemeinsam mit den Columbus Blue Jackets die längste Siegesserie vorweisen. Seit 9. Januar gewannen sie jedes Spiel in regulärer Spielzeit. In dieser Zeit führen sie die Liga mit 30 geschossenen Toren an und stellen mit 17 kassierten Treffern die siebtbeste Defensive. Sie verwerteten sieben ihrer 20 Powerplays und kommen auf eine Quote von 35 Prozent. Ausflüge auf die Strafbank sind für die Canadiens also ein absolutes Tabu. Ihre Erfolgsphase festigte ihren Status als eines der torgefährlichsten Teams. Über die gesamte Saison gesehen stellen die Panthers mit 3,67 Toren pro Spiel die beste Offensive, mit 24,5 Prozent Erfolgsquote haben sie die fünftbeste Überzahl. Sie kletterten durch die Siegesserie auf Rang drei der Atlantic Division, ein weiterer Sieg würde sie bis auf zwei Punkte an die Tampa Bay Lightning auf Rang zwei heranbringen.

"Wir haben unser Ziel vor der Pause erreicht", fasste Torwart Sergei Bobrovsky schlicht zusammen. "Wir sind genau da, wo wir sein wollten. Wir müssen uns jetzt aber darauf konzentrieren uns gut zu erholen, der wichtigste Teil der Saison liegt noch vor uns."

 

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Duell der strauchelnden Spitzentorhüter

Mit Carey Price und Sergei Bobrovsky stehen sich nicht einfach zwei gute Torhüter gegenüber, es ist ein Duell zwischen zwei der Besten ihrer Zunft. Canadiens-Torwart Price gewann in der Saison 2014/15 die Vezina Trophy für den besten Torhüter der NHL, nahm sieben Mal am All-Star Game teil und gewann mit der kanadischen Nationalmannschaft die U20-WM, die Olympischen Spiele 2014 und den World Cup of Hockey 2016. Bobrovsky holte sich die Auszeichnung als bester Torhüter gleich zwei Mal (2013 und 2017), wurde zwei Mal zum All-Star Game eingeladen und 2014 mit Russland Weltmeister. Beide Torhüter kommen aktuell allerdings nicht gerade auf Spitzenwerte. Price hielt in dieser Saison 90,9 Prozent aller Schüsse und kassierte 2,8 Gegentore pro Spiel, Bobrovsky kommt auf eine Fangquote von 89,8 Prozent und einen Gegentorschnitt von 3,24.

Auftritt der Hattrick-Könige

Wenn die Florida Panthers das Eis betreten, besteht stets Torgefahr. Kein Wunder, dass die beste Offensive der Liga auch eins der Teams mit den meisten Hattricks ist. Lediglich die Edmonton Oilers, Boston Bruins und Washington Capitals können mit den vier Hattricks der Panthers mithalten. Die Erfolge in dieser Hinsicht sind bei den anderen Teams kaum verwunderlich. Die Oilers stellen mit Connor McDavid und Leon Draisaitl die beiden besten Scorer der Liga, die Bruins mit David Pastrnak den besten Torjäger und für die Capitals erzielte allein Alex Ovechkin, einer der besten Torschützen aller Zeiten, drei von vier Hattricks. Mit den Panthers war vor der Saison in dieser Kategorie nicht unbedingt zu rechnen, allerdings reihten sich bei den Panthers Mike Hoffman und Frank Vatrano bereits in die Riege der Hattrick-Schützen ein, Noel Acciari gelang das am 16. und 20. Dezember sogar zwei Mal in Folge. Vatrano könnte diesen Erfolg wiederholen, denn er traf im letzten Spiel vor der Pause der Panthers, dem Sieg gegen die Blackhawks, drei Mal.

Video: DAL@FLA: Acciari erzielt lupenreinen Hattrick in 3:59

Wo geht die Reise der Canadiens hin?

Die Canadiens haben vor der Zielgerade der regulären Saison keine leichte Position. Sie stehen auf dem elften Platz der Eastern Conference und dem fünften Platz der Atlantic Division. Ihnen fehlen acht Punkte, um auf einen Wildcard-Platz und auf die Panthers auf dem dritten Platz der Division aufzuschließen. Die Philadelphia Flyers liegen mit sieben Punkten Abstand einen Platz vor ihnen. Der Weg nach vorne ist also lange und mühsam, nach hinten könnten sie allerdings schnell durchgereicht werden. Die Buffalo Sabres befinden sich nur zwei Punkte hinter ihnen, die New York Rangers drei. Ein Sieg wäre ein wichtiger Schritt für Montreal, denn mit 30 verbleibenden Spielen in der regulären Saison wäre ein zweistelliger Rückstand auf die Playoff-Plätze ein herber Rückschlag.

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