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Ovechkin führt Spitzenreiter Washington zum 40. Sieg

von Dan Myers / NHL.com

ST PAUL, Minn. – Alex Ovechkin erzielte den 14. Hattrick seiner Karriere und hatte damit großen Anteil am 4-3-Sieg der Washington Capitals über die Minnesota Wild am Donnerstag im Xcel Energy Center.

Ovechkin markierte alle drei Treffer im zweiten Drittel. Es war sein erster Hattrick seit 13. Dezember 2013. Drei Tore in einem Drittel hatte der russische Superstar zuletzt am 3. März 2008 verzeichnet.

Ovechkin überholte damit Patrick Kane von den Chicago Blackhawks in der NHL-Torschützenliste und liegt mit 34 Toren in Führung.

Goalie Braden Holtby glänzte mit 33 Saves beim fünften Sieg hintereinander, bei dem er das Gehäuse der Capitals hütete. Die letzte Niederlage mit Holtby im Kasten datiert vom 12. November. Seitdem liegt sein Rekord bei 27-1-3.

Washington (40-9-4) ist heuer das erste Team, das nach dieser Siegesserie von fünf Partien nun insgesamt 40 Saisonerfolge vorzuweisen hat.

Die Bilanz von Minnesota (23-21-10) in den letzten Wochen sieht dagegen düster aus. Die Wild verloren sieben Matches in Folge und insgesamt sogar zwölf der letzten 13 Partien. Darüber hinaus gingen auch die letzten sieben Spiele auf heimischem Eis allesamt verloren.

Charlie Coyle, Ryan Suter und Mikael Granlund trafen für Minnesota. Zach Parise kam auf drei Assists. Schlussmann Devan Dubnyk kam auf 29 Saves bei seiner neunten Niederlage am Stück.

Ovechkin eröffnete den Torreigen bei 2:14 im zweiten Drittel. T.J Oshies abgefälschter Schuss landete vor Ovechkins Schläger. Der reagierte schnell und traf. Zwar hatte Dubnyk noch die Fanghand am Puck, bekam die Scheibe aber nicht richtig zu fassen, so dass sie über die Linie trudelte.

Beim 2-0 profitierte Ovechkin erneut von einem glücklichen Abpraller. Verteidiger John Carlsons Schuss beim Powerplay prallte an die Bande und sprang von dort zurück zu Ovechkin, der sich die Chance nicht entgehen ließ und den Puck unter die Latte ins Netz hob. 5:21 zeigte da die Stadionuhr.

Coyle verkürzte den Rückstand. Er nahm einen Abpraller von Mikko Koivu auf (11:27). Doch Ovechkin stelle mit seinem dritten Treffer den alten Abstand wieder her (14:55). Der Puck prallte vom Pfosten an Dubnyks Rücken und von dort ins Tor. Minnesota reklamierte auf Abseits. Doch nach Überprüfung des Videos blieben die Schiedsrichter bei ihrer Entscheidung. Der Treffer zählte.

Suter brachte die Wild per Schlagschuss mit seinem siebten Powerplay-Tor noch einmal heran. 12:25 waren dabei im letzten Drittel noch zu spielen. Der Assist kam von Matt Dumba. Er sicherte sich damit im fünften Spiel hintereinander einen Punkt in der Scorerwertung, was persönliche Bestleistung bedeutet.

Die letzte Minute hatte es in sich: Zunächst war Jason Chimera per Empty-Net-Goal erfolgreich (51.1), bevor Granlund mit seinem ersten Tor seit 5. Januar noch einmal für Jubel bei den Wild sorgte. Doch in den verbliebenen 3.6. Sekunden passierte nichts mehr.

Stürmer Evgeny Kuznetsov von den Captitals bekam im letzten Drittel einen Stock ins Gesicht und musste das Eis mit einer Platzwunde verlassen. Er konnte nicht weitermachen und wird am Freitag noch einmal genauer untersucht.

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