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Oilers mit vier Powerplaytoren zum Sieg

von Derek Van Diest / NHL.com

EDMONTON – Die Edmonton Oilers trafen am Mittwoch im Rexall Place vier Mal in Überzahl und schlugen die St. Louis Blues mit 6-4.

Edmonton (28-38-7) konnte in den letzten 14 Spielen nur eine von 32 Überzahlgelegenheiten nutzen. St. Louis (41-22-9) war mit einer Erfolgsquote von 85,7 % das zweitbeste Unterzahlteam der Liga. Mark Letestu, Leon Draisaitl sowie Ryan Nugent-Hopkins (doppelt) trafen im Powerplay. Taylor Hall erzielte sein 23. Saisontor und Schlussmann Cam Talbot hielt 23 Torschüsse. In den Schlusssekunden schoss Letestu ein Empty-Net Goal.

Die Tore für die Blues erzielten Jaden Schwartz, Patrik Berglund und David Backes (doppelt). Torhüter Jake Allen machte 21 Saves.

Nach acht gespielten Minuten erzielte Nugent-Hopkins die Führung für die Gastgeber. In Überzahl bediente ihn Patrick Maroon vor dem Kasten der Blues. Nugent-Hopkins versenkte die Scheibe sicher hinter Allen im Kasten der Gäste. Maroon wurde zuvor schmerzhaft von einem Schuss von Angreifer Nail Yakupov getroffen, konnte das Spielgerät dennoch sichern und an den freistehenden Nugent-Hopkins weiterleiten.

Als 13:32 Minuten gespielt waren, reagierte Hall gedankenschnell, als er einen Abpraller von Iiro Pakarinens Schuss zur 2-0 Führung über Allen hob.

Die Führung war jedoch nicht lange gesichert: Bereits in der 15. Spielminute schnappte sich Backes die Scheibe und versenkte sie im Winkel zum 2-1 Anschlusstreffer. In der 26. Spielminute stellte Schwartz den 2-2 Ausgleich her. Einen Schuss von Joel Edmundson lenkte er gekonnt in Talbots Kasten.

Die erneute Oilersführung erzielte Letestu in Überzahl nach 28 gespielten Minuten. Zunächst hämmerte Defensivspezialist Andrej Sekera den Puck in richtung Gästetor, den Abpraller schnappte sich dann Letestu, der nur noch ins leere Gehäuse einzuschieben brauchte.

In der 35. Spielminute erzielte Draisaitl das vermeintlich dritte Poweplaytor des Abends, doch sein Versuch wurde von den Blues erfolgreich gechallenged – Hall hatte die Angriffszone vor dem Puck betreten.

In derselben Überzahlgelegenheit – Schwartz machte es sich in der Kühlbox gemütlich – durfte Draisaitl dann doch jubeln, als er einen scharfen Pass von Connor MacDavid zwischen die Schoner von Allen lenkte.

Kurz darauf erhöhte Nugent-Hopkins auf 5-2 für die Oilers, während Backes auf der Strafbank saß.

58 Sekunden nach dem letzten Pausengang erzielte Berglund den Anschlusstreffer für die Gäste. In Überzahl schnappte er sich im Slot die verwaiste Scheibe und ließ Talbot keine Chance.

Als im letzten Spielabschnitt 5:48 Minuten gespielt waren, schickte Alex Pietrangelo die Scheibe quer übers Eis zu Backes, der Talbot mit einem Onetimer überlistete.

Die aufflammende Hoffnung der Blues wurde nach 54 Minuten jedoch erstickt, als Troy Brouwer eine große Strafe erhielt. Er checkte Oilers Angreifer Matt Hendricks von hinten in die Bande.

Eine letzte großartige Gelegenheit, das Spiel auszugleichen, nutzten die Blues nicht: Ein 2-1 Konter von Berglund und Pietrangelo in Unterzahl blieb erfolglos. Berglunds Schuss wurde pariert und Pietrangelo kam nicht zum Nachschuss aufs freie Tor.

16,3 Sekunden vor dem Spielende fand Letestu das verwaiste Tor der Gäste und setzte den Schlusspunkt.

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