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Offensive X-Faktor der Calgary Flames

Monahan, Gaudreau und ihre Sturmkollegen können die Flames in den Playoffs weit bringen

von Alexander Gammel @NHLde / NHL.com/de Freier Autor

In der Stanley Cup Qualifikationsrunde greifen 24 Mannschaften ins Geschehen ein. NHL.com/de hat ihre Stärken analysiert und den X-Faktor der einzelnen Teams herausgepickt. In dieser Ausgabe: Calgary Flames.

Die Calgary Flames konnten die hohen Erwartungen, nach ihrer starken Saison 2018/19 in dieser Saison nicht erfüllen. Nach 107 Punkten (50-25-7) und dem ersten Platz in der Western Conference in der vorherigen Spielzeit, landeten sie mit 79 Punkten aus 70 Spielen (36-27-7) auf dem achten Platz der Western Conference. Diese Platzierung berechtigt sie aber klar zur Teilnahme an der Qualifikation für die Stanley Cup Playoffs und gibt ihnen, nach der langen Unterbrechung seit dem 12. März, die Chance ab 1. August ihre wahre Stärke zu zeigen.

Der wohl wichtigste Faktor für das gute Abschneiden vor einem Jahr war die sensationelle Offensive der Flames. Mit 3,52 Toren pro Spiel stellten sie gemeinsam mit den San Jose Sharks die zweitbeste Offensive der NHL, 289 Mal brachten sie die Torsirene zum Erklingen.

Die Torgefahr fehlte ihnen in der aktuellen Saison. Mit 2,91 Toren landeten sie auf dem 20. Platz. Die Spieler der Flames haben jedoch nach wie vor das Potenzial den besten Angriff der Liga zu stellen, was sie mit dem Neustart unter Beweis stellen können.

Video: CGY@BOS: Monahan zieht ab und trifft

Allen voran wird es dabei auf die Spitzenkräfte der Flames ankommen, besonders auf Johnny Gaudreau und Sean Monahan. Gaudreau lieferte mit 58 Punkten (18 Tore, 40 Assists) die statistisch schlechteste Saison seiner Karriere, nachdem er zuvor 99 Punkte (36 Tore, 63 Assists) erzielt hatte. Monahan hatte die vorherige Saison hinter Gaudreau mit 82 Punkten (34 Tore, 48 Assists) als zweitbester Scorer des Teams abgeschlossen. Diese Saison fiel er auf 48 Punkte (22 Tore, 26 Assists) zurück, sein schlechtester Wert seit seiner Rookie-Saison 2013/14, als er 34 Punkte (22 Tore, 12 Assists) verbuchte.

Allerdings verbesserten sich beide Spitzenstürmer im Laufe der Saison deutlich. Monahan kam in den ersten 60 Spielen der Saison auf 0,66 Punkte pro Spiel, in den letzten zehn Spielen auf 0,8 Punkte. Gaudreau steigerte sich noch deutlicher. Während er in den ersten 41 Spielen der Saison 30 Punkte erzielte, war er in den letzten 29 Spielen an 28 Toren beteiligt (acht Tore, 20 Assists). Laut Aussagen von General Manager Brad Treliving zeigt sich Gaudreau auch im Training Camp von seiner besten Seite.

"Ich kann Johnnys Arbeitshaltung nicht genug loben", schwärmte Treliving. "Das wurde sofort deutlich, nachdem ich ihn gesehen habe. Er sah nie besser aus. Er fliegt übers Eis. Er hat eine großartige Einstellung. Ich bin begeistert von Johnny Gaudreaus Form."

Mit ihrem Aufschwung können die Flames wieder eine Offensive stellen, die zur Elite der Liga gehört, denn Gaudreau und Monahan haben starke Mitstreiter. Matthew Tkachuk führte mit 61 Punkten (23 Tore, 38 Assists) das Team diese Saison an, Elias Lindholm war mit 29 Toren ihr bester Torschütze, Mikael Backlund hielt mit 45 Punkten (16 Tore, 29 Assists) seine Form aus den vorherigen Jahren und Andrew Mangiapane war in seiner dritten NHL Saison mit persönlichen Bestwerten von 32 Punkten, 17 Toren und 15 Assists eine positive Überraschung.

Video: CGY@DAL: Gaudreau sorgt mit Rückhand für SO-Sieg

"Ich wusste es immer", zeigte sich Mangiapane im Training Camp selbstbewusst. "Ich habe immer an mich geglaubt und daran, dass ich es als Spieler in dieser Liga schaffen und meinem Team helfen könnte. Ich habe mehr Chancen gekriegt, mein Selbstbewusstsein stieg mit jedem Spiel und ich habe begonnen wirklich an mich zu glauben. Ich denke, das ist der Schlüssel, um in dieser Liga erfolgreich zu sein."

Mit dieser selbstbewussten Einstellung sind die Spitzenkräfte der Flames fähig, in jedem Spiel für ein Torfeuerwerk zu sorgen, eine Qualität, die bereits gegen die Jets getestet werden dürfte. Immerhin steht bei denen kein geringerer als Connor Hellebuyck im Tor, der mit einer Fangquote von 92,2 Prozent den siebtbesten Wert der NHL stellte und die Liga mit sechs Shutouts anführte. Eine Flames-Offensive in Topform, mit Gaudreau und Monahan als Speerspitzen, sollte jedoch jeden Torhüter zum Schwitzen bringen.

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