Die Letten hatten ihren Sieg im zweiten Match nicht zuletzt ihrem hervorragend aufgelegten Torhüter Patriks Berzins zu verdanken. Er hielt 31 Schüsse und stoppte so die Offensive eines österreichischen Teams, das sich ein deutliches Übergewicht an Chancen erspielt hatte.
Im ersten Drittel, dem stärksten Spielabschnitt von Lettland, brachte Bogdan Hodass (7.) seine Mannschaft mit dem 1:0 nach vorne. Österreichs Torwart Thomas Pfarrmeier konnte das Spiel für die nächsten 20 Minuten offenhalten, doch dann musste er einen Doppelschlag hinnehmen. Innerhalb von 1:39 Minuten bauten Girts Sikalns (37.) und Dans Locmelis (38.) die Führung auf 3:0 aus.
Insgesamt hatte sich Österreich im zweiten Durchgang aber deutlich gesteigert. Während das Torschussverhältnis im ersten Drittel noch 12:10 zugunsten von Lettland lautete, übernahmen Fureys Schützlinge in den zweiten 20 Minuten mehr und mehr die Kontrolle und brachten es auf 13:6 Torschüsse.
Im Schlussdrittel fiel das Chancenplus mit 11:1 sogar noch deutlicher aus, doch Sandis Vilmanis (45.) nutzte den einzigen lettischen Torschuss zum 4:0. Aufgrund des klaren Rückstands nahm Österreichs Coach den Torhüter bereits über fünf Minuten vor der Schlusssirene für einen sechsten Skater vom Eis. Die Maßnahme trug schnell Früchte.
Luca Auer (56.) brachte Österreich bereits 27 Sekunden danach auf 1:4 heran. Finn van Ee (58.) ließ wenig später das 2:4 folgen. Beide Tore wurden von David Reinbacher vorbereitet, der als aussichtsreicher Kandidat für den kommenden NHL Draft gehandelt wird. Am Ende waren die späten Torerfolge aber nicht genug, um ein drittes Spiel um den Klassenerhalt am Donnerstag zu erzwingen.
Auer (2 Tore, 2 Assists) und Ian Scherzer (1 Tor, 3 Assists) waren mit je vier Punkten Österreichs beste Scorer des Turniers.
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