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Norris Sieg wurde für Kings Doughty emotional

von Nicholas Cotsonika / NHL.com

LAS VEGAS -- Drew Doughty hatte einen Plan, als er am Mittwoch auf die Bühne des Hard Rock Hotel & Casino in Las Vegas schritt. Er wollte seiner Familie für die Opfer danken, die sie brachten, um ihm dabei zu helfen, von London, Ontario zu den Los Angeles Kings und das Team Kanada zu kommen. Er gewann den Stanley Cup und olympisches Gold doppelt und jetzt, bei seinem dritten Anlauf als Finalist, hat er die Norris Trophy als bester Verteidiger der NHL gewonnen.

Dann blickte er ins Publikum und fand seine Mutter Connie und sein Plan bröckelte.

"Das war die falsche Entscheidung von mir", sagte er, "weil es mich ein bisschen ins Stocken geraten lies."

Seiner Mutter kamen die Tränen.

His mother was in tears.

"Als ich seinen Namen hörte, war ich einfach aufgekratzt", sagte Connie Doughty.

"Plötzlich war es das, 'Ja, endlich hat er sie gewonnen'. Es war so etwas wie..."

Sie hielt an.

"Er hat sehr, sehr hart gearbeitet," sagte sie.

Sie hielt erneut an.

"Ich will nicht weinen", führte sie fort. "Ich weiß, wie hart er dafür gearbeitet hat und wie wichtig ihm dies ist. Es war sein nächstes Ziel. Ich meine, er hat schon so viel erreicht und er ist begnadet und wir wissen das alle. Zwei Stanley Cups, zwei Goldmedaillen. Ich meine, wer hätte das jemals gedacht, als er klein war? Ehrlich."

Als Drew jung war, war das Geld knapp. Aber dank Connies Eltern konnte Drew eine Ausrüstung haben, zu Turnieren reisen und das Spiel spielen, um besser zu werden.

Drews Vater, Pail, war unterstützend. Connie war fordernd.

"Jedesmal, nachdem ich fertig gespielt hatte, sagte mein Vater etwas in der Art, 'Ich weiß, du könntest ein paar Dinge anders machen, aber du hast gut gespielt", sagte Drew. "Meine Mutter, sie war, 'Du verschleuderst mein verdammtes Geld.' ... Sie war diejenige, die es immer irgendwie an mich gab."

Sie hatte ihre Gründe.

"Eines Tages sagte er in einem Interview: 'Von meinem Vater habe ich die Athletik, von meiner Mutter die Beharrlichkeit.'", sagte Connie. "Mit diesem Statement stimme ich überein."

"Mit meinen beiden Kindern, wenn sie etwas machen wollte, ob es nun 10 oder 12 Sessions waren, sie hatten es durchzuziehen. Ich dachte, das sei eine wichtige Lektion für das Leben. Nach den 12, wenn es etwas war, was sie nicht weiter verfolgen wollte, war es okay. Aber ich konnte einfach nicht aufgeben. Du musst immer dein Bestes geben, und ich habe immer 100 Prozent von ihnen erwartet. Ich habe nicht erwartet, dass sie die Besten sind, aber ich wollte, dass sie da draußen 100 Prozent geben."

Drew Doughty erwies sich jedoch als der Beste. Die Kings zogen ihn an zweiter Stelle im NHL Draft 2008, nachdem die Tampa Bay Lightning Center Steven Stamkos gezogen hatten. Er zeigte bereits mit 20 wie gut er sein kann, als er für Kanada bei den Olympischen Spielen 2010 in Vancouver eine Schlüsselrolle übernahm und an dritter Stelle für die Norris stand.

Dann kamen zwei Stanley Cup Meisterschaften und eine weitere Goldmedaille und er beendete die Wahl für die Norris hinter Ottawa Senators Erik Karlsson, der den Award zum zweiten Mal in vier Jahren gewann, an zweiter Stelle.

Dieses Mal änderte sich die Wahl. Doughty schlug Karlsson, obwohl Karlsson 82 Punkte erzielte, der beste Wert eines Verteidigers und der viertbeste aller Feldspieler. Kein Verteidiger erzielte über 82 Punkte in einer Saison seit New York Rangers Brian Leetch in 1995-96.

Dougthy hatte 51 Punkte, geteilter neunter unter den Verteidigern. Aber er führte die Verteidiger in Schussversuchen bei 5-gegen-5 an (58,89). Im Durchschnitt erhielt er 28:01 Minuten Eiszeit je Spiel. Die Kings hatten mit ihm auf dem Eis bei 5-gegen-5 537 Schüsse mehr als sie zuließen. In anderen Worten: Sie hatten den Puck deutlich öfter, als ihre Gegner.

Es ist schwer, Karlsson und Doughty zu vergleichen. Karlsson spielt für ein Team mit Lücken im Kader, das es nicht in die Playoffs schafft. Er muss die Offensive anführen. Doughty spielt für ein Team, das mehrere Meisterschaften gewonnen hat und einen engeres System spielt. Er bekommt in der Offensive nicht annähernd so viele Freiheiten. Es ist kein Zufall, dass sein Teamkamerad Anze Kopitar die Selke Trophy für den besten Defensivstürmer der NHL erhielt.

Die Kings waren erneut eines der besten defensiven Teams.

"Es ist eine schwere Debatte", sagte Karlsson am Dienstag. "Wir sind in verschiedenen Conferences. Wir spielen nicht so oft gegeneinander. Am Ende des Tages denke ich, wir beide... er ist ein guter Spieler. Er ist einer, zu dem ich aufsehe und ich denke, dass die Art wie er das Spiel spielt und wie er das Spiel sieht, etwas ist, das ich sehr respektiere und ich kann viel von ihm lernen, wenn ich ihm zusehe."

Karlsson und Doughty hätten es beide verdient, aber Doughty schloss mit 1.254 Punkten und 93 Erste-Platz-Stimmen von den Mitgliedern der Professional Hockey Writers Association ab. Karlsson hatte 1.020 und 46. San Jose Sharks Brent Burns, der die Abwehrspieler mit 27 Toren anführte, wurde mit 619 und drei abgeschlagener Dritter.

"Ich denke, dass ich letztendlich mein ganzes Spiel komplettiert habe", sagte Doughty. "Früh in meiner Karriere erzielte ich einige Punkte, ich war nicht sehr gut in der Defensive, jetzt spiele ich hinten verantwortungsvoller. Und ich habe weiter daran gearbeitet und habe die Offensivbemühungen etwas zurückgeschraubt und erziele nicht mehr so viele Punkte wie in der Vergangenheit. Und in diesem Jahr habe ich alles zusammengefügt."

Nachdem Doughty die Norris erhielt, ging er für Bilder in ein Konferenzzimmer. Er blickte auf Namen wie Nicklas Lidstrom auf der Trophäe. Connie Doughty blickte auf die Namen von Spielern, denen sie zusah, als sie aufwuchs, wie Bobby Orr und Al MacInnis. Sie tat sich schwer, nicht erneut in Tränen auszubrechen.

"Schau dir nur die Namen an", sagte sie. "Es ist phänomenal, dass sein Name auch da draufstehen wird."

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