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Die Trade-Deadline Pläne der NHL-Teams

Canadiens könnten Kasse machen; Jets rüsten sich womöglich für langen Playoffmarsch

von Marc Rösch / NHL.com/de Autor

Die NHL Trade Deadline ist zwar noch einen Monat entfernt, aber der 26. Februar kommt schneller als man denkt. Während sich die Spieler am bevorstehenden All-Star Game Wochenende im sonnigen Tampa Bay, Florida, austoben dürfen, gilt es für die Teammanager, den Transfermarkt zu sondieren. Einige Mannschaften stecken mitten im Playoffrennen und müssen im Kampf um die Postseason noch wichtige Punkte auf die Habenseite bringen. Für andere wie die Arizona Coyotes oder die Buffalo Sabres scheint der Zug längst abgefahren zu sein.

Penguins suchen Ergänzung für die Offensive

Auch wenn die Pittsburgh Penguins sieben ihrer letzten zehn Spiele gewonnen haben und auf dem besten Wege sind, sich in ihrer hart umkämpften Metropolitan Division für einen der ersten drei Plätze zu empfehlen, ihre Saison verlief bisher nicht so, wie sie es sich nach dem Titelgewinn im Juni vorgestellt hatten. Vieles spricht dafür, dass Pittsburgh bis zur Trade Deadline noch kräftig am Transferkarussell mitdrehen werden. Penguins General Manager Jim Rutherford ist bekannt dafür, dass er im letzten Moment noch raffinierte Deals aushandelt. Bestes Beispiel hierfür war die Akquisition über drei Ecken von Verteidiger Mark Streit im vergangenen Frühjahr.

Video: SC Sieger: Mark Streit

In diesem Jahr wird Rutherford Fokus jedoch eher auf der Offensive liegen. Gerüchten zufolge hat Pittsburgh unter anderem ein Auge auf Senators-Stürmer Jean-Gabriel Pageau geworfen. Doch bis die Penguins Vollzug vermelden können, haben sie noch einige Hürden zu überwinden. Ihr Salary Cap ist fast vollständig ausgereizt. Womöglich werden sie deshalb auch selbst einen dicken Fisch in den Teich werfen.

Jets wollen ihre Ambitionen mit neuem Personal untermauern

Die Winnipeg Jets sind drauf und dran, zum dritten Mal in ihrer Klubgeschichte den Einzug in die Stanley Cup Playoffs zu schaffen. Auch wenn ihr tiefer Kader ihr größtes Kapital ist und sie zu einem der konstantesten Teams der Western Conference macht, heißt das nicht, dass sie nicht mehr nachrüsten werden.

Bald könnte der seit über einem Monat verletzte Punktegarant Mark Scheifele wieder ins Team der Jets zurückstoßen. Mit ihm an Bord sind die Jets ein ernsthafter Kandidat für einen langen Playoffmarsch. Um ihre Ansprüche zu untermauern, könnten sie sich mit dem einen oder anderen Hochkaräter verstärken. Zwar übt sich Jets General Manager Kevin Cheveldayoff gerne in Zurückhaltung, doch in diesem Jahr muss auch er zugreifen. Es würde nicht wundern, wenn sich Winnipeg einen Spieler vom Kaliber eines Evander Kanes angeln und der Konkurrenz den Marsch blasen wird.

Canadiens könnten Kasse machen

Mit zehn Punkten Rückstand auf die zweite Wild Card der Eastern Conference können die Montreal Canadiens ihre Playoffhoffnungen bald zu Grabe tragen. Natürlich ist noch nicht alles verloren, doch damit sie die Postseason doch noch erreichen, müssten sie schon bald eine sagenhafte Siegesserie starten. Sollte ihnen dies nicht gelingen, würde ihnen der ein oder andere clevere Trade helfen, die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Montreals wertvollster, zum Handel verfügbarer Spieler, ist sicherlich Max Pacioretty. Nicht weniger als sechs Punkte (vier Tore, zwei Assists) erzielte Linksaußen Pacioretty in den vergangenen vier Spielen. Er ist einer der zuverlässigsten Akteure im Aufgebot der Canadiens und markierte vier Jahre in Folge mindestens 30 Tore. Für den einen oder anderen Klub, der in diesem Jahr noch großes vor hat, könnte Pacioretty, der noch bis 2019 vertraglich an Montreal gebunden ist, eine sinnvolle Verstärkung sein.

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