Niederreiter weiß wovon er spricht, denn schon in den vergangenen Spielzeiten bewegten sich die Wild stets an der Schwelle, obwohl das Ziel ist, sich kurzfristig eine bessere Ausgangsposition für die Playoffs zu verschaffen, als immer nur auf den hinteren Plätzen hineinzurutschen. Das magische Wort, das Besserung bringen würde, heißt Konstanz und die herrschte bislang im Spiel von Minnesota nicht vor.
"Wir hatten einen sehr schwierigen Start", betont Niederreiter. "Es ist ein Hin und Her, mal gewinnen wir und mal verlieren wir. Wir müssen konstanter werden und mehr Spiele gewinnen. Dementsprechend ist es nicht der Traumstart, den wir uns vorgestellt und gewünscht haben. Aber wir haben derzeit mit drei Siegen in Folge, zwar alle in der Verlängerung, einen Anfang gemacht und darauf müssen wir jetzt aufbauen."
Persönlich bringt sich der 25-jährige Schweizer perfekt ein. Trotz sechs Spielen, die er wegen einer Verletzung pausieren musste, konnte er in 24 Spielen bereits zehn Tore markieren und liegt damit über dem Schnitt seiner Bestmarke von 25 Toren aus dem Vorjahr.
"Bis jetzt bin ich durchaus zufrieden, obwohl es durch meine Verletzung kein einfacher Start war", macht Niederreiter klar. "Es läuft besser und besser und wenn die Mannschaft gewinnt, dann steigt auch das eigene Selbstvertrauen automatisch an. Ich bin auf einem guten Weg wieder mein Topniveau zu erreichen."