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Hischier erweist sich als würdiger Spitzenreiter

Deutschsprachige Spieler sorgen in der Saison 2017/18 für Aufsehen - Die Top 10 von NHL.com/de

von Axel Jeroma / NHL.com/de Autor

Die Hauptrunde der Saison 2017/18 mit vielen mitreißenden Partien und besonderen Momenten ist Geschichte. Auch die Spieler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sorgten im Verlauf dieser Spielzeit für Aufsehen. NHL.com/de hat zehn bemerkenswerte Begebenheiten ausgewählt.

Video: Top 10 der deutschsprachigen Spieler in 2017/18

10. Tobias Rieder steht erstmals in den Playoffs
Der Wechsel von Tobias Rieder von den Arizona Coyotes zu den Los Angeles Kings bei der Trade-Deadline hat sich ausgezahlt. Erstmals in seiner Laufbahn steht der 25-jährige Landshuter in den Stanley Cup Playoffs. Der Angreifer kam in dem Starensemble der Kings gut zurecht und machte durch ansprechende Leistungen auf sich aufmerksam. In seinen 20 Einsätzen für Los Angeles schoss er vier Tore und bereitete zwei Treffer vor. Durch den Playoff-Einzug ist nun sogar ein Finalduell um den Stanley Cup zwischen Rieder und seinem Landshuter Kumpel Tom Kuhnhackl von den Pittsburgh Penguins theoretisch möglich.

 

[Ähnliches: Die Höhepunkte der regulären Saison 2017/18]

 

9. Michael Grabner überall im Großraum New York zu Hause
Der 30-jährige Michael Grabner ist durch sein Engagement bei den New Jersey Devils der erste deutschsprachige Spieler, der für alle drei Teams aus dem Großraum New York gespielt hat. Von 2010 bis 2015 stand er in Diensten der Islanders. Nach einer Zwischenstation bei den Toronto Maple Leafs nahmen ihn im Sommer 2016 die Rangers unter Vertrag. Im Februar 2017 angelten sich die Devils den schnellen Angreifer, mit denen er sich jetzt für die Playoffs qualifizierte.

Video: NJD@LAK: Grabner mit Speed zu einem tollen SHG

8. Das überragende letzte Saisonspiel von Michael Raffl
Der Kärntner Michael Raffl erlebte bei den Philadelphia Flyers eine Saison mit Höhen und Tiefen. Als es im letzten Spiel darauf ankam, lief er zur Höchstform auf. Beim 5:0 seiner Mannschaft im heimischen Wells Fargo Center gegen die New York Rangers steuerte er ein Tor und einen Assist bei. Nun freut er sich in der ersten Runde der Playoffs auf die Duelle mit den Pittsburgh Penguins in einer weiteren Auflage der "Battle of Pennsylvania".

7. Kevin Fiala etabliert sich endgültig bei den Predators
Nach seiner schweren Verletzung in der zweiten Runde der Playoffs 2017 gegen die Chicago Blackhawks bestanden zunächst Zweifel, ob Kevin Fiala an seine starke Premierensaison anknüpfen könnte. Doch der Angreifer zerstreute schnell alle Bedenken und erwies sich als wertvolle Stütze seiner Mannschaft. Zeitweise lief er sogar in der ersten Sturmreihe auf. Der 21-Jährige fehlte in der Hauptrunde 2017/18 lediglich in zwei Partien und verbuchte 48 Scorerpunkte (23 Tore, 25 Vorlagen).

6. Thomas Vanek beweist in Columbus erneut seine Anpassungsfähigkeit
Der Österreicher Thomas Vanek gilt in der Branche wegen seiner Anpassungsfähigkeit längst als Phänomen. Überall auf seinen bislang acht NHL-Stationen verrichtete er ohne Umschweife seinen Job als Scorer. Nach dem Transfer von den Vancouver Canucks zu den Columbus Blue Jackets im Februar lieferte er erneut in großem Stil und hatte großen Anteil daran, dass der Klub aus Ohio erneut in die Playoffs einzog. In 19 Spielen für die die Blue Jackets brachte es Vanek auf 15 Scorerpunkte (7 Tore, 8 Assists).

5. Die Leistungsexplosion des Timo Meier
Ein bemerkenswertes zweites Jahr bei den San Jose Sharks hat Timo Meier hingelegt. Mit 21 Toren war der 21-jährige Schweizer der viertbeste Torschütze seines Teams hinter Logan Couture, Joe Pavelski und Tomas Hertl. Insgesamt verbuchte der Flügelstürmer 36 Scorerpunkte in 81 Hauptrunden-Partien. Zum Vergleich: In seiner Rookie-Saison 2016/17 kam er lediglich auf 36 Einsätze mit drei Toren und drei Assists.

Video: DAL@SJS: Meier aus spitzem Winkel zum 20. Tor

4. Roman Josi liefert fünf Vorlagen in einem Spiel
Seinen Ruf als einer der besten Vorlagengeber der NHL hat Roman Josi eindrucksvoll untermauert. Der Kapitän der Nashville Predators bereitete am 27. Februar beim 6:5-Sieg nach Verlängerung gegen die Winnipeg Jets sage und schreibe fünf Treffer vor. Damit stellte er einen 14 Jahre alten Rekord der Franchise ein. Am 18. Februar 2004 waren Marek Zidlicky ebenfalls fünf Assists gelungen.

3. Philipp Grubauer mehr als nur ein guter Backup
Jahrelang stand Torhüter Philipp Grubauer bei den Washington Capitals als Backup im Schatten von Braden Holtby. Das hat sich in der laufenden Spielzeit grundlegend geändert. Als die lange Zeit unumstrittene Nummer eins schwächelte, sprang der 26-jährige Rosenheimer in die Bresche und sicherte seinem Team in der Endphase der Hauptrunde wichtige Punkte. Mit 35 Einsätzen, davon 28 Starts, stellte er in seiner sechsten Saison bei den Capitals eine neue persönliche Bestmarke auf.

2. Leon Draisaitl schafft erneut die 70-Punkte-Marke
Zum zweiten Mal in Folge hat Leon Draisaitl die 70-Punkte-Marke in einer Spielzeit erreicht und damit bewiesen, dass er mit 22 Jahren schon zu den absoluten Top-Scorern der Liga zählt. Vermutlich hätte er an seinem eigenen deutschen Rekord aus dem Vorjahr von 77 Scorerpunkten gekratzt, wenn ihm nicht eine Verletzung zu Saisonbeginn in die Quere gekommen wäre. Im Match am 20. März gegen die Carolina Hurricanes (7:3) schaffte der Kölner vier Punkte. In vier weiteren Begegnungen kam er auf jeweils drei Zähler.

1. Nico Hischier erweist sich als würdiger Nummer-1-Draftpick
Der Schweizer Nico Hischier hat sich in jeder Hinsicht als würdiger Nummer 1-Pick beim NHL Draft 2017 erwiesen. Er stand in allen 82 Hauptrunden-Spielen der Devils auf dem Eis und trug entscheidend dazu bei, dass der Klub erstmals seit 2012 wieder in den Playoffs dabei ist. Bereits am 7. Spieltag beim 5:4 nach Verlängerung gegen die Ottawa Senators gelang dem 19-Jährigen das erste Drei-Punkte-Spiel. Zwei weitere folgten. Mit insgesamt 52 Punkten (20 Tore, 32 Assists) war Hischier hinter Taylor Hall der zweitbeste Scorer der Devils in der zu Ende gegangenen regulären Saison.

Video: NJD@TBL: Hischier bezwingt Vasilevskiy

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