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Nicht nur die Spiele sind im Fokus von Baertschi

Der Schweizer von den Vancouver Canucks hofft abseits der China-Auftritte kulinarische Erlebnisse zu haben

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

Sven Baertschi war natürlich mit an Bord, als die Vancouver Canucks am Montag nach über zwölf Stunden Flug in Shanghai landeten. Er wird dort am Donnerstag um 13.30 Uhr MESZ in der Mercedes-Benz Arena ein Vorbereitungsspiel gegen die Los Angeles Kings bestreiten. Nach dem Training am Mittwoch verdeutlichte Baertschi, dass er die Gelegenheit beim Schopf packen will, um neben dem Eishockey, neue Eindrücke zu erleben und dies teilweise bereits am ersten Tag getan hat.

"Es ist überwältigend", schwärmte der Stürmer gegenüber NHL.com International. " Ich hatte schon die Möglichkeit mich ein bisschen umzusehen. Ich war auf dem Turm von Shanghai. Es war wirklich beeindruckend. Wir haben die Chance eine andere Kultur zu erleben. Das ist immer spannend. Ich werde auch heute den Tag nutzen, um mir noch etwas anzusehen."

Baertschi ist natürlich nicht der Einzige, der auf diese Weise die Dienstreise nutzen will. "Die Erfahrung für uns als Team ist großartig und das wird uns noch enger zusammenscheißen", betonte er. "Bisher würde ich sagen, dass unsere Erwartungen übertroffen wurden."

Video: Sven Baertschi über Aufenthalt in China

Der 24-jährige Berner gab zu, dass er sich vorher schon mit dem Ziel intensiv beschäftigt hat, aber doch überrascht wurde. "Ich habe mir vorher online Bilder angeschaut, aber die tatsächliche Welt übertrifft den Eindruck noch", erzählte er. "Leider hatte ich noch keine Möglichkeit das lokale Essen auszuprobieren. Das werde ich noch machen. Es ist total unterschiedlich."

Große Experimente will er aber dann doch nicht wagen, wenn es um das Essen geht, denn in China ist der Phantasie in dieser Kategorie keine Grenzen gesetzt, wenn auf den Straßenmärkten gegrillte Skorpione, Schlangen oder Heuschrecken angeboten werden.

"Ich will die chinesische gefüllten Teigtaschen Dim Sum auf jeden Fall noch probieren", sagte Baertschi. "Das ist hier eine Spezialität. Bei anderen Dingen wie den gegrillten Käfern oder so, bin ich etwas skeptischer."

Es wäre natürlich weniger gut, wenn Baertschi sich den Magen verdirbt, denn er fühlt sich derzeit gut und sieht sich für die Vorbereitung und die lange Saison gerüstet. "Nach dem Sommer braucht man immer ein bisschen, um wieder reinzukommen", ließ er uns wissen. "Wir haben ja schon ein Spiel gegen Los Angeles gehabt, wo ich mitgespielt habe und so ab dem 2. Drittel habe ich mich besser gefühlt und dann auch ein Tor gemacht."

Und was erwartet er von der Partie am Donnerstag bezüglich Stimmung und der Atmosphäre in der Arena? "Ich weiß es nicht. Ich lasse mich überraschen. Es wird interessant zu sehen, wie es die Chinesen aufnehmen, aber hoffentlich wird es voll und es gibt auch etwas Anfeuerung."

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