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Neue Regelvorschläge des Competition Committee

Unter anderem soll das Weiterspielen ohne Helm untersagt und der Videobeweis erweitert werden

von NHL.com/de @NHLde

TORONTO - Co-Vorsitzende des NHL/NHLPA Competition Committee - Mathieu Schneider, National Hockey League Players' Association (NHLPA) Special Assistant des Executive Director und Colin Campbell, Senior Executive Vizepräsident of Hockey Operations der National Hockey League (NHL) - gaben die folgende Erklärung zu den Regelempfehlungen ab, nachdem der Wettbewerbsausschuss heute in Toronto zusammengetreten war:

Erweiterte Videoüberprüfung / Coach's Challenge - Das Komitee empfiehlt Änderungen an der Coach's Challenge und erweiterte Videoüberprüfung, auch wenn der Schiedsrichter die Möglichkeit hat, einige seiner eigenen Entscheidungen auf dem Eis zu überprüfen.

Empfehlungen werden für das League's Board of Governors, die General Manager und dem Executive Board der NHLPA ausgearbeitet.
Weiterspielen ohne Helm - Das Komitee empfiehlt an einem Regelkonstrukt zur Umsetzung in der nächsten Saison zu arbeiten, das einen Spieler vernünftigerweise dazu zwingen würde, das Eis zu verlassen, sobald er während des Spiels seinen Helm verliert.

Torhüter, unnötiges Einfrieren des Pucks - Das Komitee empfiehlt, dass es der verteidigenden Mannschaft nicht erlaubt ist, seine Reihen zu wechseln, sollte der Torwart den Puck festhalten nach einem Schuss von hinter der roten Mittellinie. Die angreifende Mannschaft hat die Wahl, welcher Bullypunkt in der Endzone für das Anspiel verwendet wird.

Face-off Prozedur / Reihenwechsel - Das Komitee empfiehlt: i) dass die angreifende Mannschaft nach einem Icing die Wahl hat, an welchem Bullypunkt in der Endzone das Anspiel erfolgen soll. ii) dass zu Beginn eines Powerplays die angreifende Mannschaft die Wahl hat, an welchem Bullypunkt in der Endzone das Anspiel erfolgen soll. iii) dass der verteidigenden Mannschaft kein Reihenwechsel erlaubt ist, wenn nach Ansicht der Offiziellen ein Spieler der verteidigenden Mannschaft die Spielunterbrechung durch unabsichtliches Verschieben des Tores verursacht hat. Die angreifende Mannschaft hat die Wahl, an welchem Bullypunkt in der Endzone das Anspiel stattfinden soll.

Puck über die Bande - Das Komitee empfiehlt, dass, wenn das angreifende Team dafür verantwortlich ist, dass der Puck in der Angriffszone aus dem Spiel geht, die Anspiele an einem der beiden Bullypunkte in der Angriffszone durchgeführt werden.

Tie-breaker in der regulären Saison - Der Ausschuss empfiehlt die Annahme eines Vorschlags, durch den das bestehende Verfahren bei Gleichstand in der regulären Saison geändert und zusätzliche Kriterien hinzugefügt werden.

Die Empfehlungen für die neuen Regeln bedürfen noch der Zustimmung des Executive Board der NHLPA und des Board of Governors der NHL, woraufhin die Regeln ausgearbeitet und formalisiert werden.

Die NHLPA wurde von Ron Hainsey (Toronto), Connor Hellebuyck (Winnipeg), Connor McDavid (Edmonton), John Tavares (Toronto) und James van Riemsdyk (Philadelphia) vertreten. Die NHL wurde durch den Eigentümer der Minnesota Wild Craig Leipold und die General Manager David Poile (Nashville), Ken Holland (Edmonton), Doug Wilson (San Jose) und Steve Yzerman (Detroit) vertreten.

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