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Heiße Kandidaten für die HHOF Class 2020

NHL.com/de präsentiert zehn aussichtsreiche Spieler - Iginla, Hossa und Doan erstmals wählbar

von Axel Jeroma @NHLde / NHL.com/de Autor

Nach der Ernennung der Hockey Hall of Fame (HHOF) Class 2019 richten sich die Blicke bereits auf jene NHL-Spieler, die nächstes Jahr das Rennen machen könnten. NHL.com/de präsentiert zehn heiße Kandidaten für die HHOF Class 2020. Drei von ihnen stehen zum ersten Mal auf der Anwärterliste.

Jarome Iginla, Linksaußen

wählbar: erstmals 2020

Iginla hat einige Meriten gesammelt, die den Einzug in die Hall of Fame rechtfertigen. 2002 und 2004 sicherte er sich die Maurice Richard Trophy als bester Torschütze der regulären Saison. Ebenfalls 2002 wurde er mit dem Ted Lindsey Award ausgezeichnet. 2004 ging zudem die King Clancy Memorial Trophy in seinen Besitz über. Im gleichen Jahr schrammte er mit den Calgary Flames knapp am Triumph im Stanley Cup Finale vorbei. Die Mannschaft verlor die Serie gegen die Tampa Bay Lightning mit 3:4. In Iginlas NHL-Karrierebilanz sind 1300 Punkte (625 Tore, 675 Vorlagen) aus 1554 Hauptrunden-Auftritten für die Flames, Pittsburgh Penguins, Boston Bruins, Colorado Avalanche und die Los Angeles Kings festgehalten.

Video: Rückblick auf Jarome Iginlas tolle Karriere

Marian Hossa, Rechtsaußen

wählbar: erstmals 2020

Mit Hossa steht im kommenden Jahr ein Angreifer zur Auswahl, der mit den Chicago Blackhawks 2010, 2013 und 2015 den Stanley Cup holte. Er gehört er zu jenen Offensivkräften in der Liga, die den Meilenstein von 1000 Scorerpunkten passierten. 1134 Zähler (525 Tore, 609 Vorlagen) aus 1309 Hauptrunden-Spielen weist die Statistik aus. Nicht minder eindrucksvoll ist die Ausbeute von 149 Punkten (52 Tore, 97 Assists) aus 205 Playoff-Auftritten. Neben den Blackhawks spielte Hossa auch bei den Ottawa Senators, Atlanta Thrashers, Penguins und Detroit Red Wings.

Shane Doan, Rechtsaußen

wählbar: erstmals 2020

Auf 21 Spielzeiten bei ein und derselben Organisation blickt Angreifer Doan zurück. Er begann als Rookie bei den Winnipeg Jets und blieb dem Team auch nach dem Umzug in den Süden der USA treu, wo es fortan unter den Namen Phoenix/Arizona Coyotes firmierte. Nach 1540 Begegnungen in der regulären Saison mit 972 Punkten (402 Tore, 570 Vorlagen) hängte er die Schlittschuhe an den Nagel. 2009/10 wurde er mit der King Clancy Memorial Trophy ausgezeichnet, 2011/12 mit dem Mark Messier Leadership Award.

Video: TOR@ARI: Doan schießt sein 400. Tor im 1500. Spiel

Daniel Alfredsson, Rechtsaußen

wählbar: seit 2017

Alfredsson war in 18 NHL-Saisons am Puck. 17 Spielzeiten stand er in Diensten der Senators, bevor er seine Karriere bei den Red Wings ausklingen ließ. Der Angreifer verbuchte 1157 Punkte (444 Tore, 713 Assists) in 1246 Hauptrunden-Spielen. Mit der schwedischen Nationalmannschaft gewann er bei er bei den Olympischen Spielen 2006 die Goldmedaille. Acht Jahre später, bei Olympia 2014 in Sotschi, holte er Silber. 1995/96 wurde Alfredsson mit der Calder Trophy als NHL-Rookie des Jahres ausgezeichnet. Ein Erfolg im Stanley Cup oder eine andere große NHL-Trophäe blieb ihm allerdings verwehrt.

Video: DET@OTT: Alfredssons Nr. 11 wird unters Dach gezogen

Alexander Mogilny, Rechtsaußen

wählbar: seit 2009

Mit 473 Toren liegt Mogilny an 53. Stelle in der ewigen NHL-Torschützenliste. Über ein Viertel seiner Treffer gelangen ihm in zwei Saisons: 1992/93 (76) im Trikot der Buffalo Sabres und 1995/96 (55), als er für die Vancouver Canucks auflief. Darüber hinaus ging der russische Flügelstürmer in seiner 16-jährigen NHL-Laufbahn noch für die New Jersey Devils und die Toronto Maple Leafs auf Torjagd. Mit den Devils sicherte er sich 2000 den Stanley Cup. Mogilny bestritt 990 NHL-Spiele und verzeichnete 1032 Punkte (473 Tore, 559 Vorlagen). Mit der Sowjetunion wurde er je einmal Olympiasieger (1988 in Calgary), Weltmeister (1989 in Schweden) und Junioren-Weltmeister (1989 in den USA). 2003 erhielt er die Lady Byng Memorial Trophy.

Rod Brind'Amour, Center

wählbar: seit 2013

Brind'Amour hat drei besonders wertvolle Trophäen in seiner Sammlung stehen. 2006 feierte er mit den Carolina Hurricanes den Titelgewinn beim Stanley Cup. 2006 und 2007 bekam er die Selke Trophy als defensivstärkster Stürmer in der NHL überreicht. Brind'Amour beendete seine Karriere mit 1184 Punkten (452 Tore, 732 Assists) aus 1484 Hauptrunden-Einsätzen für die Hurricanes, die St. Louis Blues und die Philadelphia Flyers.

Patrik Elias, Center

wählbar: seit 2019

Der Name Elias taucht in den Rekordlisten der Devils, denen er immer treu blieb, besonders häufig auf. So ist er Inhaber der Bestmarken in Sachen Tore (408), Assists (617), Punkte (1025), Torschüsse (3287), Powerplay-Tore (113), Powerplay-Punkte (333), Unterzahl-Punkte (33), Siegtore (80) und Overtime-Tore (16). Er hat außerdem die meisten Tore (45), Assists (80), Punkte (125), Powerplay-Tore (21), Powerplay-Punkte (52) und Torschüsse (444) für New Jersey in den Playoffs zu verzeichnen. 2000 und 2003 stemmte er im Dress der Devils den Stanley Cup in die Höhe. Was dem Angreifer allerdings fehlt, ist einer der großen individuellen NHL-Awards.

Curtis Joseph, Torhüter

wählbar: seit 2012

Torhüter sind in der Vergangenheit äußerst selten in die Ruhmeshalle aufgenommen worden, vor allem, wenn sie weder einen Cup-Gewinn noch eine persönliche Auszeichnung vorzuweisen haben. Genau das mag der Grund sein, weshalb Joseph bislang außen vor geblieben ist. Was die Zahl der gewonnenen Spiele (454) betrifft, steht der Schlussmann der Blues, Edmonton Oilers, Maple Leafs, Red Wings, Coyotes und Flames allerdings besser da, als die Hall-of-Fame-Mitglieder Terry Sawchuk (445), Jacques Plante (437), Tony Esposito (423), Glenn Hall (407), Grant Fuhr (403) und Dominik Hasek (389). Sie alle haben im Gegensatz zu Joseph jedoch mindestens einmal den Stanley Cup gewonnen.

Kevin Love, Verteidiger

wählbar: seit 2001

Mit Lowe wartet ein sechsfacher Stanley Cup Champion und siebenfacher All-Star seit geraumer Zeit auf seine Aufnahme in die Hall of Fame. Der Verteidiger erzielte 431 Punkte (84 Tore, 347 Assists) in 1254 Spielen mit den Oilers und den New York Rangers. In 214 Playoff-Partien fügte er 58 Zähler (10 Tore, 48 Assists) hinzu. Trotz seiner eindrucksvollen Leistungen über all die Jahre konnte er die Jury nie davon überzeugen, ihm die Norris Trophy als besten Verteidiger einer NHL-Saison auszuhändigen.

Pierre Turgeon, Center

wählbar: seit 2010

Mittelstürmer Turgeon brachte es in seiner NHL-Laufbahn bei den Sabres, Blues, Avalanche, New York Islanders, Montreal Canadiens und Dallas Stars auf 1327 Punkten (515 Tore, 812 Assists) in 1294 Hauptrunden-Partien. Das ist die höchste Punktzahl eines wählbaren Spielers, der noch nicht zu den Mitgliedern der Hall of Fame zählt. Seine Playoff-Bilanz kann sich ebenfalls sehen lassen. 97 Punkte (35 Tore, 62 Assists) aus 109 Begegnungen sind für ihn festgehalten. 1992/93 ging die Lady Byng Trophy in seinen Besitz über.

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